Brasilien Zwölf Tote bei Unwetter in São Paulo

Mindestens zwölf Menschen sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen im brasilianischen Bundesstaat São Paulo gestorben. Es soll weiter regnen, Zehntausende Hilfskräfte sind in der Region im Einsatz.

Überschwemmungen in Brasilien
DPA

Überschwemmungen in Brasilien


Unwetter mit heftigen Regenfällen haben im Großraum der brasilianischen Metropole São Paulo zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben, wie der Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, João Doria, in einem Fernsehinterview sagte.

Doria forderte die Bevölkerung im TV-Sender BandNews auf, nur im äußersten Notfall die Häuser zu verlassen. Allerdings sollten sich Menschen in weniger sicheren Gebieten aus ihren Häusern in Sicherheit bringen. "Zwischen Leben oder Hütte verlieren, wählen Sie Ihr Leben", sagte er.

In den kommenden zwei Tagen werde der Regen anhalten, sagte Doria. Der Regen hatte am Sonntag begonnen. Erließ mehrere Flüsse in der Region um die Millionenstadt über die Ufer treten.

10.000 Mitarbeiter des Zivilschutzes und 1600 Feuerwehrleute waren Doria zufolge in São Paulo selbst sowie in der als Grande São Paulo bekannten Region um die Metropole im Einsatz. Zudem suchte die Militärpolizei mit 13 Hubschraubern in den betroffenen Gegenden nach Hilfebedürftigen.

Einige Gebiete hatten sich durch das teils meterhoch auf den Straßen stehende Hochwasser in Insellandschaften verwandelt. Die Rettungskräfte benutzten Boote und Hubschrauber, um die dort festsitzenden Menschen zu erreichen.

wit/dpa



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