Bundeswehr in Afghanistan: "Anlass zu großer Sorge"

Rund 1700 deutsche Soldaten befinden sich derzeit im Rahmen der Internationalen Schutztruppe Isaf in Afghanistan. Nun hat der Bundesnachrichtendienst vor möglichen Anschlägen gegen die Bundeswehrangehörigen gewarnt.

Bundeswehr-Angehörige bei einer Patrouillenfahrt in Kabul
DPA

Bundeswehr-Angehörige bei einer Patrouillenfahrt in Kabul

Hamburg - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat vor Anschlägen islamistischer Terrorgruppen gegen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gewarnt. Es bestehe "Anlass zu großer Sorge auch um die deutschen Soldaten", teilte der BND nach Informationen der "Bild"-Zeitung dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) mit.

Als Drahtzieher möglicher Anschläge gilt laut "Bild" der ehemalige afghanische Ministerpräsident und Milizenführer Gulbuddin Hekmatjar.

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