Burning Man 2003 Nackte Feuerteufel

Sex und Drugs und Flammenwerfer - das "Burning Man Festival" zieht jedes Jahr Zehntausende Freaks in die Wüste Nevadas. SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder des ungewöhnlichen Spektakels.


Eigentlich sollte es nur eine Frusthandlung sein, um endlich vom Liebeskummer freizukommen: Am Strand von San Francisco baute Larry Harvey 1986 eine 2,40 Meter hohe Holzfigur und setzte sie im Kreise von etwa 20 Freunden in Brand - die Geburt des "Burning Man" war gleichzeitig der Beginn einer Kultveranstaltung für Hippies und Freaks.

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Burning Man Festival 2003: Nackte Feuerteufel

Durch Mundpropaganda und durch Ketten-E-Mails wuchs die Anhängerschar über die Jahre so stark, dass der Brennende Mann 1990 in die Wüste umziehen musste. Seither strömen jedes Jahr im Spätsommer Zehntausende Menschen zu der mehrtägigen Veranstaltung im US-Bundesstaat Nevada, an dessen Ende die Verbrennung möglichst großer Kunstobjekte steht.

In diesem Jahr sollen nach unterschiedlichen Angaben zwischen 20.000 und 30.000 Besucher in die Wüste gereist sein. Auch die Größe der Hauptfigur - des Burning Man - wurde inzwischen angepasst: In diesem Jahr war die Figur 24 Meter hoch - bis der Wind die Asche in der Weite der Wüste verwehte.



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