Buschbrand bei Ultramarathon: Läufer geraten in Feuerfalle

Sie nahmen an einem Lauf über 100 Kilometer teil - und saßen plötzlich in der Falle: Ein Buschbrand in Australien hat acht Läufer eines Ultramarathons in tödliche Gefahr gebracht. Der einzige Ausweg führte durch die Flammen.

Sydney - Acht Ultramarathonläufer sind in Australien nur knapp aus einer Feuerfalle in einer Schlucht entkommen. Zwei Frauen im Alter von 35 und 24 Jahren erlitten dabei schwerste Verbrennungen. Sie schwebten am Montag noch in Lebensgefahr, berichtete der australische Sender ABC.

Ein Läufer mit leichteren Brandwunden sprach von seinem Krankenhausbett in Perth aus mit dem Sender. Er berichtete, die Läufergruppe sei in einer Schlucht in der abgelegenen Kimberley-Region 3000 Kilometer nördlich von Perth plötzlich von Feuer umgeben gewesen. "Wir mussten schnell entscheiden, ob wir als menschlicher Feuerball verbrennen oder zurück durch die Feuerwand rennen wollten", sagte der 44-Jährige. "Wir wussten, dass auf der anderen Seite der Feuerwand nichts war, was brennen konnte."

Die Sportler liefen ein 100-Kilometer-Rennen, an dem insgesamt 40 Menschen teilnahmen. Der Veranstalter RacingThePlanet brach das dreitägige Rennen nach dem Unglück ab. Die Polizei untersucht, ob das Feuer mit Absicht gelegt wurde.

hut/dpa

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