Paare
Ein weiterer Unterschied zu Südasien mag sein, dass es bei uns ja immer weniger Paare gibt.
Frauen, die früher damit beschäftigt waren, einen männlichen Versorger zu suchen, widmen heute ihr Leben lieber der beruflichen Karriere.
Das könnte in Südasien auch anders sein.
warum dieser miese Artikel?
das spannende und vielschichtige Thema über Familie und Kinder in Asien sollte man entweder solide behandeln oder einfach die Finger davon lassen... so ein dünnes Brett mit teilweise arrogantem Unterton habe ich selten dazu erlebt... hätte mir gewünscht, dass er in der Bildzeitung erscheint, dann hätte ich ihn nie gelesen...
kann man den Wahnsinn nicht stoppen?
......Es geht darum, dass sie Kinder kriegen. Die Vereinbarkeit und Beruf und Familie ist ein wachsendes Problem, da ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen.
Schoen auf den Punkt gebracht, es fehlt nur der Hinweis dass vernuenftige Familienpolitik eigentlich nicht stattfindet! Die Jetzige kostet zudem noch doppelt. Wenn Erziehungsarbeit Arbeit ist, sollte nicht Elterngeldzeit, sondern Elternschaft mindestens 18 Jahre finanzierbar und solidarisch geteilt werden. Wenn der Staat allerdings Eltern billig arbeiten laesst, muss fuer Krippenerzieher, Kindertagesstaetten, Lehrer, Erzieher, Sozialpaedagogen, Jugendhilfe, spaeter dann Richter und Polizei mehr aufgebracht werden.
Es ist ein Armutszeugnis, dass in vielen Familien ein Einkommen nicht genug ist und eine Frechheit, diese Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit auch noch als Befreiung und Selbstverwirklichung der Frau zu verkaufen. Wann wird die Gesellschaft munter, erkennt, welche tatsaechlichen Kosten die bisherige Familien- und Frauenpolitk verursacht?Das soll nicht falsch verstanden werden, als Frauen zurueck an den Herd, sondern als Aufforderung, dass ein Einkommen genug sein muss, um ausreichende elterliche Kindererziehung zu gewaehrleisten. Vielleicht schaut man mal ins GG Artikel 6 Absatz 1 und 2!
Zwei Maxima prallen auf einander
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Ich finde es erschreckend, auf der einen Seite Indien mit einer Geburtenrate die so hoch ist, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann. Auf der anderen seite wir, mit einer Rate die so gering ist, dass es wohl auf Dauer auch nicht gut gehen wird.
Natürlich muss unser Rentensystem reformiert werden. Die Frage nach dem "Wie" ist da eher interessant, von heute auf morgen ändern, dann wären die kinderlosen um die 40 jährigen ziemlich schlecht dran.
Wade Wilson (http://en.wikipedia.org/wiki/Deadpool)
Ohje Ohje...
Ohjeohje, dann können wir uns ja in 50-100 Jahren auf eine neue Völkerwanderung einstellen. Leere, fruchtbare Räume im Westen für verarmte Volksmassen aus Asien.
Mir ist mal so aufgefallen: Je weniger materielle Ansprüche ein Volk hat, weil es z.B. arm ist, desto mehr Kinder werden gezeugt.
In Deutschland hat man (leider) sehr hohe materielle Ansprüche. Wie oft habe ich den Spruch gehört: "Ich muss meinem Kind doch erstmal was bieten können, bevor ich eines bekomme." Ja was denn? Playstation 3, eigener TV im Zimmer, Handy, Computer, millionen Krims-Krams-Spielsachen, Fahrrad, Mofa, Auto, Eigentumswohnung?
Ja mein lieber Herr Gesangsverein! Davon müssen wir weg kommen! Kinder brauchen genau 3 Dinge: Liebe, Fürsorge, Bildung. In der Regel kostet das erstmal nichts.
Alle lieben Kinder
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Armut erzeugt Armut.
Dummheit erzeugt Dummheit.
In hundert Jahren hat die Menschheit die Erde leergefressen.
Familien mit Kindern sind bei uns die Dummen
Zitat von buzziIn Deutschland hat man (leider) sehr hohe materielle Ansprüche. Wie oft habe ich den Spruch gehört: "Ich muss meinem Kind doch erstmal was bieten können, bevor ich eines bekomme." Ja was denn? Playstation 3, eigener TV im Zimmer, Handy, Computer, millionen Krims-Krams-Spielsachen, Fahrrad, Mofa, Auto, Eigentumswohnung?
Auf jeden Fall ist man in Deutschland mit Kindern wesentlich schlechter gestellt. Sozialen Druck, wie in Südasien, gibt es ja bei uns nicht.
Keiner Kinder haben bedeutet in Deutschland:
- volle Konzentration auf die Karriere ist möglich
- es ist viel mehr Geld für die Freizeit zur Verfügung
- man hat viel mehr Zeit, um das Leben zu genießen
Ich glaube ich bin im falschen Jahrtausend,
...wenn ich dermaßen unkritische Worte über Bevölkerungspolitik in einer Zeit höre, wo wir bald für neun Milliarden Menschen vier Planeten bräuchten, um nachhaltig leben zu können, ohne die Grundlagen dieses Lebens zu zerstören.
Immer wieder wird in völliger Verkennung der Zeichen der Zeit wie selbstverständlich vorausgesetzt, politisches Ziel müsse die Vermehrung sein, dabei muss die globale Bevölkerung so schnell wie möglich reduziert werden, und zwar mit ethisch vertretbaren Maßnahmen und nicht wie in China. Häufig hört man das Argument, die Europäer seien ja nicht das Problem bei Ihrer bereits so niedrigen Geburtenrate. Aber wie will man Ländern wie Indien eine geburtensenkende Politik antragen, wenn man zugleich selbst das Gegenteil tut? Zumal natürlich jeder neu geborene Europäer den Kampf um Ressourcen dutzend mal stärker antreibt als ein neu geborener Südasiate.
Darum: Kinderlosigkeit ist nichts peinliches, sondern Ausdruck von globalem Verantwortungsbewusstsein!
Südasien
Zitat von lumba-lumbaund selbst wenn es so wäre, was wäre so schlimm daran? der Umgang wäre freundlicher, in den Bussen und Zügen würde es zur Rushhour nicht so bestialisch stinken, weil man sich "dort" im Gegensatz zu Deutschland regelmässig wäscht und die Unterwäsche wechselt
Ihr Loblied auf Südasien in allen Ehren, aber die Taliban und andere Radikale sind ebenfalls ein Teil Südasiens. Vielleicht ist die Perspektivlosigkeit junger Männer auch eine Folge der Überbevölkerung.
Zeit ist Geld
Zitat von buzziKinder brauchen genau 3 Dinge: Liebe, Fürsorge, Bildung. In der Regel kostet das erstmal nichts.
Natürlich kostet das, und zwar eine Menge. Zeit ist Geld.
"Liebe, Fürsorge, Bildung" kostet viel Zeit, die dann nicht mehr zum Geldverdienen zur Verfügung steht. D.h., dass auch diejenige, die "Liebe, Fürsorge, Bildung" liefert, von jemand anders Geld benötigt für sich und das Kind.
Da es heutzutage jedoch verpönt ist, als Frau vom Geld anderer zu leben, man dafür diffamiert wird, ist doch völlig klar, was damit gemeint ist, wenn man davon spricht, sich Kinder nicht leisten zu können bzw. erst darauf hinzuarbeiten:
mit einer guten Ausbildung und Gehaltsaussichten bekommt man es uU hin, auch mit einer Halbtagsstelle sich und das Kind über dem Existenzminimum zu erhalten.
Zurück fragen
Zitat von sysopSPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
Hasnain, frag' doch mal zurück: "Wie gedenkt ihr hier mit der Überbevölkerung umzugehen? Was für einen Plan habt ihr dafür? Wie soll das weitergehen? Wo sollen die Menschenmassen leben? Was sollen sie essen? Schon mal Gedanken gemacht?"
Ich wette, da kommt keine gute Antwort.
Kinder, Küche, Kirche...
Zitat von heitzig-jDarum: Kinderlosigkeit ist nichts peinliches, sondern Ausdruck von globalem Verantwortungsbewusstsein!
So würde ich es zwar nicht ausdrücken - denn es gilt nach wie vor der Spruch "ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine" - sprich: Kinder sind Privatsache. Die wenigsten machen sich bei entsprechenden (produktiven oder eben präventiven) Handlungen Gedanken über die Globalisierung ;)
Aber sonst gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht: seit Jahrzehnten das gleiche Geheule, von wegen "wir sterben aus" - dabei wird dreierlei vergessen oder tunlichst unter den Teppich gekehrt:
1. es werden heutzutage in Europa zwar weniger Kinder geboren als früher™ oder als woanders ® - die meisten Neuggeborenen überleben aber. Hygiene und Medizin sei Dank ist die Kindersterblichkeit so gering wie nie und wie nirgendwo sonst.
2. es gibt weitaus weniger Kriege mit deutlich weniger Opfern. In Europa schon sowieso nicht mehr. Und es ist gut so.
3. Die Ängste, dass die Bevölkerung anderer Kontinente/Kulturen schneller wächst als die europäische, halte ich persönlich ganz einfach für Neorassismus. Punkt.
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Zitat von buzziOhjeohje, dann können wir uns ja in 50-100 Jahren auf eine neue Völkerwanderung einstellen. Leere, fruchtbare Räume im Westen für verarmte Volksmassen aus Asien.
Mir ist mal so aufgefallen: Je weniger materielle .....
Nicht ganz. Gerade der letzte Abschnitt des Artikels macht dies deutlich: Die Kinder, die auf der Strasse irgendwie zum Einkommen der Familie beitragen, haben zwar moeglicherweise noch Liebe und Fuersorge der Eltern (aber schon mal nicht zu der Zeit, in der sie auf der Strasse arbeiten), aber sicher keine Bildung. Ein Kind, das zunaechst zu klein zum arbeiten ist, dann in den Kindergarten geht und dann noch bis zu 13 Jahre in die Schule, kostet einfach jede Menge Geld, und wenns nur fuer Ernaehrung, Kleidung und Unterkunft ist. Ein Kind, dass ab dem Alter von 5-6 Jahren zum Familieneinkommen beitragen kann, kostet netto weniger. Selbst wenn also nur finanzielle Ueberlegungen eine Rolle spielten, haetten wir in Europa deutlich weniger Kinder als in Indien. Jetzt Recht auf freie Bildung, Schulpflicht oder Verbot der Kinderarbeit aus familienpolitischen Gruenden abzuschaffen, halte ich aber fuer Unsinn ...
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Zitat von buzziOhjeohje, dann können wir uns ja in 50-100 Jahren auf eine neue Völkerwanderung einstellen. Leere, fruchtbare Räume im Westen für verarmte Volksmassen aus Asien.
Mir ist mal so aufgefallen: Je weniger materielle .....
Uebrigens, in China ist ein Grossteil der Bevoelkerung auch arm, aber die Kinderzahl ist trotzdem niedrig. Und das liegt inzwischen nicht mehr nur an der 1-Kind-Politik. Inzwischen wollen auch Eltern aus der unteren Mittelklasse ihrem Kind eine gute Bildung ermoeglichen, und das kostet Geld. Deshalb koennen sie sich nur eins erlauben. Die Alternative, die man manchmal sieht, ist, dass ein Kind (der aelteste oder der begabteste) an eine Schule geschickt wird, und die ganze Familie, Brueder und Schwestern inklusive, arbeiten, um ihm das zu ermoeglichen, damit es wenigstens einer aus der Familie "schafft".
Zuflucht zu großen Zeiträumen
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert.
Man kann angesichts dessen nur Zuflucht zu großen Zeiträumen nehmen, nur ein weiter Vorgriff in die Zukunft kann noch trösten. Irgendwann, nachdem aus unserem eigenen Staub schon ein paar Mal wieder neues Leben erwachsen sein wird, wird sich die Zahl der menschlichen Erdbewohner auf ein stabiles Maß einpendeln - aber das geschieht nicht von selbst: Die ferne Zukunft liegt in einer vom Menschen geplanten und gesteuerten Weltbevölkerung.
Was auf dem Weg dorthin passiert, und wie lang der Weg ist, das weiß niemand. Wahrscheinlich sind massive Aderlässe in Form von globalen Seuchen, Hungerkatastrophen oder durch Kriege - hoffentlich bleibt die Erde überhaupt für eine nennenswerte Zahl von Menschen bewohnbar. Nennenswert? Heute sind wir nichts mehr wert, weil wir viel zu viele sind. Obwohl natürlich jedes Individuum für sich vom Gegenteil überzeugt ist, denn es schleppt sein Universum mit sich herum. Bald kommen jedenfalls die Zeiten, in denen sich zwangsweise alles um die Selbstreduktionsfähigkeit der Menschen drehen wird, und nicht mehr um ihre Reproduktionsfähigkeit. Die Diskussion über die Bevölkerungsexplosion wird schon 50 Jahre lang eher lustlos geführt, mal verebbt sie, mal schwappt sie wieder hoch - sie hat aber weder Ergebnisse noch die Einsicht gebracht, dringend Konsequenzen zu ziehen.
Schlimme Überlebensrunden
In Deutschland reicht ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr aus,um über die Runden zu kommen. Schlimm. Wir sollten daher die Inder bitten uns Spenden zukommen zu lassen. Besonders mangelt es uns bei unseren Runden an besonders gutem Essen mindestens zweimal beim Italiener die Woche und einmal ja beim Inder. Dazu können wir uns kaum noch den dritten Urlaub im Jahr überrunden. Und unser Zweitauto ist auch schon mehr als vier Jahre gerundet. Das Einzelkind schimpft über zuwenig aufgerundetes Taschengeld das nicht mehr ausreicht die Edeljeans und den Besuch in der Trenddisco zu finanzieren. Und die Runden beim Reitverein sind schon wieder teurer geworden. Na und weil die Inder einfach nicht genug helfen, muss mein jetziger trendiger Lebensabschnittspartner deswegen auch noch arbeiten. Und weil man darum auch noch ordentlich was verdienen muss kann man sich ja nicht mal richtig im Beruf selbstverwirklichen. Wirklich menschenunwürdig die Runden in Deutschland. Schlimm.
Freizeit?
Zitat von country_yokelAuf jeden Fall ist man in Deutschland mit Kindern wesentlich schlechter gestellt. Sozialen Druck, wie in Südasien, gibt es ja bei uns nicht.
Keiner Kinder haben bedeutet in Deutschland:
- volle Konzentration auf die Karriere ist möglich
- es ist viel mehr Geld für die Freizeit zur Verfügung
- man hat viel mehr Zeit, um das Leben zu genießen
Aha. Speziell der letzte Satz kommt mir immer in den Sinn, wenn ich von der Mittagspause 20 Minuten zur Bewegung abknappse und sehe im Schloßpark die Kinderwagenburgen, in deren Mitte sich ein Dutzend Mütter samt Kindern tummelt, lacht und scherzt.
Ist das etwa keine Freizeit?
Die Taliban und andere
Zitat von country_yokelIhr Loblied auf Südasien in allen Ehren, aber die Taliban und andere Radikale sind ebenfalls ein Teil Südasiens. Vielleicht ist die Perspektivlosigkeit junger Männer auch eine Folge der Überbevölkerung.
Die Taliban sind wohl eher das Resultat fehlender Väter und fehlender Führsorge für die Kinder durch die Mutter. Ähnlich wie bei uns die 68er und vor diesen die Nazis (alles Kinder deren Kleinkindalter im Krieg oder kurz danach lag). Als Ersatz haben sie dann halt eine Religion gesucht und diese extrem radikal interpretiert.
Interessante Frage für mich, ob wir gerade vielleicht auch auch neue Taliban oder Nazis heranziehen. Hinweise aus rasant steigende Emphatielosigkeit gibt es immerhin schon:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32706/1.html
Fehlende Väter und Mütter die sich nicht mehr aussreichend um ihre Kinder kümmern gibt es heute dank "Gleichberechtigung" und ihren furchtbaren Folgen auch bei uns wieder mehr als genug.
Rentensystem & Elternquote
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Klar bekommen die Menschen Kinder als individuelle Rentenvorsorge. Deshalb wird sich das Problem in Deutschland auch von selbst lösen denn bereits die heutige Generation wird keine Rente mehr bekommen. Seltsamerweise nur glauben manche Menschen wenn Politiker behaupten 'die Renten sind sicher'. Der zweite Punkt ist natürlich das unser Rentensystem vollkommen ungerecht ist - die Kinder der Menschen die auf Karriere verzichten zahlen die horrenden Renten von Politikern mit, ganz egal ob diese selbst Kinder haben?
Wie wärs denn statt dem angesprochenen Elterngeld mit der Elternquote die Frauenrechtler & Demographen schon seit Jahren vorschlagen. Klar hat die Wirtschaft da was dagegen aber so unabhängig sollte unserer Politik schon sein, oder? Die Welt hatte vor kurzem nen Artikel dazu, hat der Spiegel leider nicht aufgegriffen.
"Noe! Weil Kontraproduktiv!'
Deutschland macht es derzeit voellig richtig, Japan auch, und auch China, bei aller Kritik an der Methodik, ist auf dem richtigen Pfad. Bravo!
Die Staaten Indien, Pakistan, Bangladesch, wie auch viele andere Staaten Suedasien’s, sowie viele Staaten Afrika’s, machen es denkbar falsch. Ihre Bevoelkerungsexplosionen, die sich zumeist aus sozialer Verzweiflung erklaeren, werden jeden Zuwachs an Wohlstand und Entwicklung, so er denn stattfindet, in wenigen Jahren konsumieren, und Folgeprobleme generieren, die sie schon bisher und jetzt nicht zu loesen im Stande sind, und durch –folgeignorierende, hoechst egozentrische- Problemabwaelzung, naemlich auf die nachwachsenden Generationen, anachronistisch zu bewaeltigen versuchen.
Richtig ist bei den Diskussionen um fehlendem Kinderwunsch, bzw. schrumpfender Bevoelkerung, dass ein Bevoelkerungsminuswachstum zu Schwierigkeiten bzgl. Altersueberhang, mit all seinen Folgeproblemen, sowie zu Talentmangel am Markt fuehren kann.
Die Probleme einer Gross-, bzw. Ueberbevoelkerung, stellen jedoch alle Probleme einer Klein-, bzw. Schrumpfbevoelkerung in den Schatten.
Denn, wozu soll eine gebaehrfreudige, wachsende bzw. grosse Bevoelkerung -in entwickelten, bzw. sich entwickelnden Staaten- denn noch gut sein? Zur Steigerung der Nachfrage und des –sich rapide verschaerfenden- globalen Ressourcenverteilungskampfes?
Die Probleme von Bevoelkerungsschrumpfstaaten lassen sich loesen, die Probleme, die Bevoelkerungswachstums-, oder gar Bevoelkerungsexplosionsstaaten bekommen werden, indes nicht (mehr), weil es hierbei schon an –natuerlichen- inlaendischen, selbst auch globalen Ressourcen mangelt, und schon um eine Bevoelkerungs-Grundversorgung aufrecht erhalten zu koennen.
Daher gilt, heute mehr denn je, „make love, no babies!“
Ganz großer Quatsch
Zitat von heitzig-jDarum: Kinderlosigkeit ist nichts peinliches, sondern Ausdruck von globalem Verantwortungsbewusstsein!
Denn damit überlassen Sie den Planeten denjenigen, die sich über alle Gebühr vermehren. Kinder bedeuten immer auch eine neue Generation von Menschen, die dazu lernen können und die Welt verbessern können - abhängig von einer verantwortlichen Erziehung.
Kinder bedeuten immer auch Verantwortung - aber wenn Sie diese nicht übernehmen wollen, ist es vielleicht auch besser, wenn die nächste Generation ohne Ihr Genmaterial auskommen wird.
Arroganter Unterton
Zitat von lumba-lumbadas spannende und vielschichtige Thema über Familie und Kinder in Asien sollte man entweder solide behandeln oder einfach die Finger davon lassen... so ein dünnes Brett mit teilweise arrogantem Unterton habe ich selten dazu erlebt... hätte mir gewünscht, dass er in der Bildzeitung erscheint, dann hätte ich ihn nie gelesen...
Zustimmung, sinnlos arroganter Artikel. Keine Reflektion. Der Autor ist sicher kindelos, hat keine Ahnung von Kindern, und Selbtsverwirklichung ist das Groesste ueberhaupt auf dieser Welt.
Unser Rentensystem hat vor 1890 ebenfalls so funktioniert. Und unser ahtuelles System ist nur etwas ueber 100 Jahre alt und schon am Ende.
Elterngeld, Kultur und Religion
Leute bekommen Kinder wenn und weil es sich lohnt.
Es lohnt sich für religiöse Menschen weil diese über ihren Tod hinaus kalkulieren und weil die durchweg Religionen heftige Strafen im Jeneseits für den Fall in Aussicht stellen, daß jemand keine Kinder bekommen hat.
Die aus Deutschland und der Schweiz stammenden Amish verdoppeln sich alle 16 Jahre und haben eine zum Teil mehr als 6 mal so hohe Fruchtbarkeit wie die Deutschen in der BRD.
Kinder bekommen lohnt sich, wie der Artikel zeigt, möglicherweise auch wenn kultureller Druck auf die Individuen und Paare, sowie die Rolle der Frau in der Gesellschaft, Kinderreichtum verlangen und rational vernünftig machen.
In Deutschland haben wir uns entschieden die Männer brutal zu bestrafen wenn sie Kinder bekommen (locker 100.000 Euro Strafe pro Kind), oder/und wenn sie sich auf eine dauerhafte Beziehung mit einer Frau einlassen. Ausserdem haben wir uns entschieden die Arbeitskraft der Frauen kurzfristig gewinnbringend in der Wirtschaft aus zu beuten um den Konsum für Frauen UND Männer zu maximieren.
Das Elterngeld und auch das Kindergeld machen Kinder höchstens für das Präkariat lohnend. Für Paare die aus religiösen und kulturellen Gründen Kinder bekommen sind die staatslichen Gebährzuschüsse zwar erfreulich, aber im Grunde nicht ausschlaggebend, weil sich Kinder rein wirtschaftlich gesehen trotz Kindergeld und Elterngeld nur dann rechnen wenn dazu noch eine sehr hohe Rendite im Jenseits in Aussicht steht und/oder weil sich die Kinder mit Blick auf das nähere kulturelle Umfeld lohnen.
Freizeit
Zitat von fakeaccountAha. Speziell der letzte Satz kommt mir immer in den Sinn, wenn ich von der Mittagspause 20 Minuten zur Bewegung abknappse und sehe im Schloßpark die Kinderwagenburgen, in deren Mitte sich ein Dutzend Mütter samt Kindern tummelt, lacht und scherzt.
Ist das etwa keine Freizeit?
Jeder hat sicher eine andere Vorstellung von spannender Freizeit. Manche verstehen darunter Radfahren auf Mallorca, andere den Kinderwagen in den Park schieben mit anschließendem Windelwechseln.
frauen
Zitat von annalüseNatürlich kostet das, und zwar eine Menge. Zeit ist Geld.
"Liebe, Fürsorge, Bildung" kostet viel Zeit, die dann nicht mehr zum Geldverdienen zur Verfügung steht. D.h., dass auch diejenige, die "Liebe, Fürsorge, Bildung" liefert, von.....
diffamieren Frauen, so siehts aus, kein Mann diffamiert eine Hausfrau 1111
Kids
Zitat von buzziOhjeohje, dann können wir uns ja in 50-100 Jahren auf eine neue Völkerwanderung einstellen. Leere, fruchtbare Räume im Westen für verarmte Volksmassen aus Asien.
Diese Völkerwanderung ist schon in vollem Gange.
---Zitat---
Mir ist mal so aufgefallen: Je weniger materielle Ansprüche ein Volk hat, weil es z.B. arm ist, desto mehr Kinder werden gezeugt.
---Zitatende---
Es ist doch eher .. je ärmer das Land ist (oder besser : je schlechter das Land organisiert ist), desto mehr Kinder werden geboren. Wir haben Renten und Krankenkassen, die haben Kinder, die für sie im Alter oder im Notfall sorgen werden.
---Zitat---
In Deutschland hat man (leider) sehr hohe materielle Ansprüche. Wie oft habe ich den Spruch gehört: "Ich muss meinem Kind doch erstmal was bieten können, bevor ich eines bekomme." Ja was denn? Playstation 3, eigener TV im Zimmer, Handy, Computer, millionen Krims-Krams-Spielsachen, Fahrrad, Mofa, Auto, Eigentumswohnung?
Ja mein lieber Herr Gesangsverein! Davon müssen wir weg kommen! Kinder brauchen genau 3 Dinge: Liebe, Fürsorge, Bildung. In der Regel kostet das erstmal nichts.
---Zitatende---
Andererseits schicken wir unsere Kinder nicht nackt zum spielen auf die Strasse. Wir geben ihnen keine Konservenbüchsen, damit sich sich daraus ein Spielzeugauto basteln. Wir lassen sie nicht mit vom Hunger aufgeblähten Bäuchen rumlaufen. Wir sind nicht damit zufrieden, dass das Kind seinen Namen schreiben kann und schicken sie nicht mit 12 in die Fabrik.
Wie du schon behauptest : 3 Dinge. Fürsorge ist materiell, Liebe ist lebensnotwendig und Bildung ist in unseren Breiten ein teurer und langwieriger Prozess.
Keine gute Antwort!
Zitat von wilde SockeHasnain, frag' doch mal zurück: "Wie gedenkt ihr hier mit der Überbevölkerung umzugehen? Was für einen Plan habt ihr dafür? Wie soll das weitergehen? Wo sollen die Menschenmassen leben? Was sollen sie essen? Schon mal Gedanken gemacht?"
Ich wette, da kommt keine gute Antwort.
Gut möglich, dass da keine gute Antwort kommt! Und je schlimmer die Überbevölkerung wird, desto übler könnte die Antwort ausfallen, zum Beispiel wie bei den alten Griechen. Sie glaubten, Zeus habe den Trojanischen Krieg ausgelöst, um Mutter Erde von der übergroßen Zahl der verdorbenen Menschen Erleichterung zu verschaffen. Das klingt jetzt wie Menschenverachtung aus der brauen, sozialdarwinistischen Ecke, doch den gleichen Tenor findet man auch bei Autoren wie Gruhl oder Amery, die wichtige Mentoren unserer GRÜNEN waren.
Manche sollten sich nur einen Ernährer genehmigen!
Zitat von indosolar......Wenn der Staat allerdings Eltern billig arbeiten laesst, muss fuer Krippenerzieher, Kindertagesstaetten, Lehrer, Erzieher, Sozialpaedagogen, Jugendhilfe, spaeter dann Richter und Polizei mehr aufgebracht werden.
Es ist ein Armutszeugnis, dass in vielen Familien ein Einkommen nicht genug ist und eine Frechheit, diese Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit auch noch als Befreiung und Selbstverwirklichung der Frau zu verkaufen. Wann wird die Gesellschaft munter, erkennt, welche tatsaechlichen Kosten die bisherige Familien- und Frauenpolitk verursacht?... Vielleicht schaut man mal ins GG Artikel 6 Absatz 1 und 2!
Die Verschlechterung von Lebensbedingungen der Mehrheit der Bevölkerung wird auch meiner Meinung nach durch die aktuelle Familienpolitik verhöhnt und übertüncht. Doch einige Berufstätige sind sehr gut in der Lage, mit einem Einkommen in der Familie auszukommen - wie zum Beispiel Lehrer und die meisten Beamten, die Privilegien auf ihrer Seite haben.
Während meiner Arbeitszeit in der konservativen Schweiz hörte ich wie Doppelverdienern nahe gelegt wurde, die Ehefrau nicht mehr in den Beruf zu schicken, um den Arbeitsplatz Männern zur Verfügung zu stellen, da diese nun mal biologisch bedingt nicht eine Schwangerschaft beginnen können.
Bin gespannt wieviele angebliche Gleichberechtigungsfanatiker bei solchen Äusserungen aufgrund ihrer unrealistischen Träume auf die Palme steigen.
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Zitat von Peter SonntagArmut erzeugt Armut.
Dummheit erzeugt Dummheit.
In hundert Jahren hat die Menschheit die Erde leergefressen.
SIe können also genau sagen, dass diese ganzen Slum-Kids allesamt DUmm sind? Da müssen Sie ja ganz schön schlau sein. Wer kann denn bitte schön garantieren, dass nicht eines dieser Kinder, mit Hilfe der richtigen Bildungsmöglichkeiten, der nächste Physik-Nobelpreisträger sein könnte.
Es ist ja nur leider genau so wie in Deutschland. Die unteren Schichten sollen ruhig unter sich bleiben. An einer Chancengleichheit haben die ELiten doch gar kein Interesse. Wieso auch. Man muss doch erst einmal die eigenen Zöglinge in die guten Positionen hiefen.
Vagina nationum
Zitat von chrome_koran3. Die Ängste, dass die Bevölkerung anderer Kontinente/Kulturen schneller wächst als die europäische, halte ich persönlich ganz einfach für Neorassismus. Punkt.
Soso, jeder, dem unser Gebrutenrückgang und der Bevölkerungswachstum der Dritten Welt Sorgen bereitet, ist also ein Rassist. Dann bin ich auch einer. Und die alten Römer auch. Die waren nämlich besorgt über die eigene Dekadenz, wozu auch ihr Geburtenrückgang gehörte, und mit einer Mischung aus Bewunderung und Angst registrierten sie den Kinderreichtum ihrer Feinde, der Germanen. Den alten Griechen und Römern galt das freie Germanien als "vagina nationum", als "Gebärmutter von Völkerscharen". Solch eine vagina nationum ist heute die Welt des Islam, deren demografischem Dschihad der vergreisende Westen bald nicht mehr gewachsen ist.
Umweltverschmutzung
Während ganze Forschungs- und Wirtschaftszweige darum entstanden sind, fruchtlos an den Symptomen der Umweltverschmutzung herumzudoktern weigert man sich konsequent die Ursache ins Auge zu fassen: Überbevölkerung.
Dabei lässt sich fast jedes aktuelle Problem auf diese "Pest" des 21. Jahrhunderts zurückführen. Wird sich daran etwas ändern (etwa: Entwicklungshilfe nur noch gegen Geburtenkontrolle etc.)? Sicherlich nicht solange die immer noch einflussreichen Weltreligionen versuchen ihre Konkurrenten mit der fürchterlichsten Massenvernichtungswaffe der Geschichte niederzuringen: der Demographischen Entwicklung.
Auch wenn diese Jahrtausende alte "Superwaffe" mit der Entwicklung anderer, moderner Massenvernichtungswaffen ein Quäntchen ihres Schreckens verloren hat: letztendlich wird sie unsere Welt doch vernichten!
Und jetzt möchte ich mich, politisch ethisch korrekt von dem geschriebenen distanzieren ohne inhaltlich in irgendeiner Form auf den Wahrheitsgehalt einzugehen.
Wieso Ausfall einer Einnahmequelle nach der Geburt eines Kindes?
"Die Vereinbarkeit und Beruf und Familie ist ein wachsendes Problem, da ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen. Um also den Ausfall einer Einnahmequelle nach der Geburt eines Kindes zu kompensieren, springt der Staat ein"
Wieso Wegfall eines Einkommens? Typisch. In Deutschland glaubt man tatsächlich die Frau (die meint man ja damit) solle nach der Geburt zu Hause bleiben.
Demnach schaffen es also z.B. Französinnen nicht Beruf und Familie zu vereinbaren, da die meisten Frauen arbeiten?
Die Wirklichkeit zeigt das Gegenteil. Auch Männer haben in Frankreich keine Probleme Beruf und Familie zu vereinbaren. Wenn das Kind krank ist, nehmen sie sich halt frei, wenn seine Frau nicht kann.
+
Zitat von heitzig-j...wenn ich dermaßen unkritische Worte über Bevölkerungspolitik in einer Zeit höre, wo wir bald für neun Milliarden Menschen vier Planeten bräuchten, um nachhaltig leben zu können, ohne die Grundlagen dieses Lebens zu zerstören.
Immer wieder wird in völliger Verkennung der Zeichen der Zeit wie selbstverständlich vorausgesetzt, politisches Ziel müsse die Vermehrung sein, dabei muss die globale Bevölkerung so schnell wie möglich reduziert werden, und zwar mit ethisch vertretbaren Maßnahmen und nicht wie in China. Häufig hört man das Argument, die Europäer seien ja nicht das Problem bei Ihrer bereits so niedrigen Geburtenrate. Aber wie will man Ländern wie Indien eine geburtensenkende Politik antragen, wenn man zugleich selbst das Gegenteil tut? Zumal natürlich jeder neu geborene Europäer den Kampf um Ressourcen dutzend mal stärker antreibt als ein neu geborener Südasiate.
Darum: Kinderlosigkeit ist nichts peinliches, sondern Ausdruck von globalem Verantwortungsbewusstsein! da haben sie grundsätzlich recht - richtiger scheint mir die ein-kind-politik chinesischer provenienz.
letztere ist eine entschlossene und mutige lösung, die man dringend der indischen etc. regierung nahelegen muss.
ein kind ist genug.mehr wird sanktioniert - spätestens , wenn windeln knapp werden (gibt es nicht schon ideen, eisberge in wasserarme gebiete zu schleppen !?)
aber : ganz ohne kinder sieht der planet unerträglich langweilig aus.
Es besteht auch eine
Seit fünf Jahren in Pakistan lebend, kenne ich mehr als genug Familien die 12 oder sogar mehr Kinder haben. Zu eigen ist es all diesen Familien das der Bildungsgrad sehr gering ist, dass sie fast immer Analphabeten sind die Kinder ebenso. Gebildete Schichten hier in Asien sind sich sehr wohl der Konsequenzen vieler Kinder bewusst und handeln entsprechend.
Familienplanung ist in muslimisch geprägten Ländern zudem ein Tabuthema über das bildungsferne Menschen keinen Zugang haben.
Boah!
Boah! Wie schaffen die das bloss ohne Kindergeld, Eltergeld, Freibeträge etc...?
Erstaunlich!
Wie, Sie haben keine Kinder?
"Condoms 'too big' for Indian men"
http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6161691.stm
Nobelpreisträger
Zitat von frubiSIe können also genau sagen, dass diese ganzen Slum-Kids allesamt DUmm sind? Da müssen Sie ja ganz schön schlau sein. Wer kann denn bitte schön garantieren, dass nicht eines dieser Kinder, mit Hilfe der richtigen Bildungsmöglichkeiten, der nächste Physik-Nobelpreisträger sein könnte.
Es geht hier nicht um dumm oder nicht, bzw. Physik-Nobelpreisträger oder nicht.
Wir leben ja in einer globalisierten Welt, in der Wohlstandsunterschiede immer schwerer erträglich werden.
Wenn wir also die explodierende Bevölkerung Südasiens auf unser Wohlstansniveau bringen wollen, müssen wir noch einige Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko abteufen.
wer verbraucht eigentlich die meisten Resourcen auf der Erde?
Zitat von Peter SonntagIn hundert Jahren hat die Menschheit die Erde leergefressen.
Schauen Sie sich doch mal die Statisiken an, wer auf dieser Welt die meisten Resourcen (auch Nahrungskalorien- Fleisch) verbraucht. Sie werden feststellen, dass das nicht die ökonomisch armen aber dafür kinder- und bevölkerungsreichen Länder sind, sondern die ökonomisch reichen aber kinderarmen Länder (vieleicht auch arm an Lebensfreude?).
arm und reich
Zitat von schnurz123Schauen Sie sich doch mal die Statisiken an, wer auf dieser Welt die meisten Resourcen (auch Nahrungskalorien- Fleisch) verbraucht. Sie werden feststellen, dass das nicht die ökonomisch armen aber dafür kinder- und bevölkerungsreichen Länder sind, sondern die ökonomisch reichen aber kinderarmen Länder (vieleicht auch arm an Lebensfreude?).
Glauben Sie, dass die armen Länder freiwillig so wenig Ressourcen verbrauchen?
Manche Beobachter betrachten ja beispielsweise den Islamismus als Bewegung, deren Ursache im Neid auf den westlichen Wohlstand liegt.
Individuelle Rente
Ich, 28, würde auch gern lieber einen Teil meines Einkommens nur für meine Eltern (und mich) zur Alterssicherung anlegen, als in die allgemeine Rentenkasse zu zahlen, von der ich in vierzig Jahren nichts wiedersehen werde. Bei diesem Konstrukt würde ich auch eher über Kinder nachdenken. Beim jetzigen System werde ich weder heiraten noch Kinder kriegen. Mir ist klar, dass ich mit meiner Idee jeden Gemeinschaftsgedanken untergrabe. Ich möchte meine drastische Äußerung mit der demografischen Entwicklung und der bevorstehenden Belastung unsereins entschuldigen.
@buzzi: zu den drei Dingen, die ein Kind braucht (Liebe, Fürsorge und Bildung): Bildung ist alles andere als kostenlos. Gute Bildung ist verdammt teuer, selbst wenn sie auf Pump finanziert werden kann (meine Brüder und ich müssen jede Menge Bafög und Studienkredit zurückzahlen).
Die Dinge ändern sich
Zitat von country_yokelEin weiterer Unterschied zu Südasien mag sein, dass es bei uns ja immer weniger Paare gibt.
Frauen, die früher damit beschäftigt waren, einen männlichen Versorger zu suchen, widmen heute ihr Leben lieber der beruflichen Karriere.
Das könnte in Südasien auch anders sein.
Die Lebensverhältnisse haben sich seitdem auch geändert. In Armut leben, das wollen oftmals nicht mal mehr die Dummen.
Ich kann mir z. B. ein Auto und ein Motorrad leisten und hin und wieder, sofern es die Zeit zulässt, auch mal ein paar Wochen Urlaub machen, wovon zumindest theoretisch durchaus auch der im Artikel zitierte indische Taxifahrer profitieren könnte.
Hätte ich hingegen zwei bis drei Kinder und müßte meine Frau durchziehen, dann käme ich schon sehr erschreckend nahe an die prekären Einkommensverhältnisse von HartzIV, also an Lebenssituationen heran, die man selbst seinem ärgsten Feind nicht wünschen würde - und schon gar nicht seinen Kindern.
Aus Sicht des indischen Taxifahrers, oder auch Gemüsehändlers mag es natürlich einfach Kharma sein, dass er mit so wenig Geld klarkommen muß.
Aber warten wir doch mal einfach 50 Jahre ab: Vor 50 Jahren suchte auch die deutsche Frau im Regelfalle keine Arbeit, sondern einen männlichen Versorger.
mit Wohlstand
und Intelligenz lässt der Kindersegen nach, dh, die Ansicht viele Kinder sichern den Lebensabend, erweisst immer mehr zum Trugschluss, denn die kinder wollen nicht mehr dei Alten ernähren, sondern sich selber ein Leben aufbauen, dh, immer weniger und immer widerwilliger geben die kinder Geld zuhause ab, die jungen haben mx 1-2 Kinder, denn Kinder kosten in den anderen Ländern echt und viel Geld, eine gute Schule kann sich eh nur die Mittelschicht leisten ( ich hab für 1Kind monatlich 450.000 IR bezahlt, das Einkommen schankt zwischen 1-2 Millionen, dazu kommt eine Aufnahmegebühr von 5-8 Mio , dazu kommen Kosten für Schuluniformen und Tests , läuft alles extra) also, um den Status zu wahren, hat man 1 Kind, wenn Indien diese Kinderexpolsion hat, zeigts ganz einfach, dass das Volk nicht in der Wirklichkeit angekommen ist 1
Elterngeld
Im Artikel ist davon die Rede, dass das Elterngeld bei uns in Deutschland ja nichts gebracht hätte. Immer wenn ich solche Sätze lese, frage ich mich, was man denn rauchen muss, um auf die Idee zu kommen, dass jemand ausgerechnet wegen ein bisschen Elterngeld seinen beruflichen und finanziellen Absturz in Kauf nehmen könnte. Ein starker Kinderwunsch scheint mir da doch die sinnigere Erklärung zu sein.
Fakt ist, dass Kinderlosigkeit in Deutschland auch noch mit einem höheren Einkommen und Karriereschüben belohnt wird, wohingegen Eltern mit hohen Einkommensverlusten und allen erdenklichen Hemnissen zu rechnen haben, und das obwohl sie es doch sind, die den Kinderlosen die Rente "mitbezahlen" (auch wenn es das in dieser Form nicht mehr so schnell geben wird). Dass sich junge, gut ausgebildete Menschen, die langfristig denken können, natürlich nicht mit einem Elterngeld abspeisen lassen, kann da doch nicht ernsthaft wundern.
Unser transferlastiges System kann kein gerechtes Steuer- u. Rentensystem und auch keine Betreuungsinfrastruktur ersetzen. Und kinderlose Ehepaare steuerlich zu bevorteilen, Eltern die gleichen Rentenansprüche, wie Kinderlosen zu gewähren, ist eine Frechheit.
Bevoelkerungswachstum
Das die Geburtenrate in Deutschland geringer ist als die Sterberate ist ein Zeichen der Hoffnung, das sich die Bevoelkerungsexplosion vielleicht irgendwann doch Zuegeln laesst.
Deutschland wird nicht aussterben. Auch wenn die Bevoelkerung schrumpft, wird sich das irgendwann auch wieder einpendeln und dann entweder stabil bleiben oder wieder leicht steigen. Das der gegenwaertige Trend ein Problem darstellen sollte, erkenne ich nicht. Wenn das System so gestrickt ist (Rente etc.), das es eines Bevoelkerungswachstums bedarf, zeigt das da etwas falsch laeuft und stellt ein grosses Problem dar! Der Reflex sollte nicht sein die Politik so zu aendern, das die Menschen wieder mehr Kinder bekommen, sondern das System so zu reformieren, das Bevoelkerungswachstum nicht mehr von Noeten ist! Ziel muss es sein das jedes Land der Welt eine stabile oder ruecklaufige Geburtenrate hat, da sonst die schiere Groesse der Weltbevoelkerung in absehbarer Zeit die groesste Naturkatastrophe darstellt, die jede andere (auch die Erderwaermung und ihre Folgen) in den Schatten stellt.
China hat das Problem erkannt und mit seiner drastischen Ein-Kind-Politik Gegenmassnahmen ergriffen. Man kann darueber streiten, ob das der richtige Weg ist, aber das Beispiel Deutschland zeigt, das es auch anders (von selbst?) geht.
Generell scheint es so zu sein, das die Geburtenraten der westlichen Industrienationen weitgehend stabil sind (leicht steigen oder fallen), waehrend sie in Asien nach wie vor explodieren. Wie Hoimar von Dithfurt schon richtig erkannt hat, sind die Menschen scheinbar nicht in der Lage ein exponentielles Wachstum intuitiv richtig einzuschaetzen. Das die Kultur dort so zu sein scheint, das Kinderkriegen durch den sozialen Druck zu Pflicht wird, ist dramatisch und wird sich wohl so schnell nicht aendern. Die Folgen werden in 30 bis 40 Jahren schon deutlich spuerbar sein, fuerchte ich.
Absolute Zustimmung!
Zitat von SalzstreuerInIm Artikel ist davon die Rede, dass das Elterngeld bei uns in Deutschland ja nichts gebracht hätte. Immer wenn ich solche Sätze lese, frage ich mich, was man denn rauchen muss, um auf die Idee zu kommen, dass jemand ausgerechnet wegen ein bisschen Elterngeld seinen beruflichen und finanziellen Absturz in Kauf nehmen könnte.
Das Elterngeld ist wirklich eine Lachplatte. Ein goldiger Versuch mit ein paar Peanuts die Leute übers Ohr zu hauen.
Hoffentlich hat Frau von der Leyen als Bundespräsidentin mehr zu bieten als diese Taschenspielertricks.
Südasien hohlt auf
Zitat von schnurz123Schauen Sie sich doch mal die Statisiken an, wer auf dieser Welt die meisten Resourcen (auch Nahrungskalorien- Fleisch) verbraucht. Sie werden feststellen, dass das nicht die ökonomisch armen aber dafür kinder- und bevölkerungsreichen Länder sind, sondern die ökonomisch reichen aber kinderarmen Länder (vieleicht auch arm an Lebensfreude?).
Als Momentaufnahme ist dies richtig, tendenziell hohlt Südasien aber auf, nicht so schnell wie China, aber doch mit beeindruckenden Wachstumsraten.
Damit steht die Menschheit vor der doppelten Herausforderung: mehr Menschen, und jeder der Menschen verbraucht mehr und mehr Resourcen.
Die Spitzenverbraucher in der ersten Welt sind ebenfalls nicht bereit, ihren Resourcenverbrauch zu reduzieren.
Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Fragen
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Also, das fängt doch schon im Nahen Osten an. Ob Ägypten, Türkei, Pakistan,...
"Are you married?"
"Do you have children?"
"Do you believe in God?"
Das sind die üblichen Standardfragen. Mit denen mann dort immer konfrontiert wird. Dann 3mal "Ja" sagen, und mann ist akzeptiert.
Lebenserwartung hier und dort
Ein wichtiger Faktor sollte nicht vergessen werden: nämlich die ganz unterschiedliche Lebenserwartung hier und in Südasien. Dank medizinischer Versorgung und Abwesenheit von Kriegen haben wir in der westlichen Welt eine fast astronomische Lebenserwartung im Gegensatz zu Südasien. Die vielen Kinder müssen dort auch den "Schwund" ersetzen. Man muss auf mehrere Pferde setzen, wenn man im Alter durchgebracht werden will, falls man überhaupt alt wird.
Außerdem können Menschen mit Bildung und Ausbildung im Leben viel mehr erwirtschaften, als Menschen, die ihre Kindheit mit Betteln verbringen müssen und nie die Aussicht haben, besser zu leben als von der Hand in den Mund.
Über persönliches Glück sagt das aber überhaupt nichts aus.
Anm.
Zitat von SalzstreuerIn...und das obwohl sie es doch sind, die den Kinderlosen die Rente "mitbezahlen"...
Milchmädchenrechnung ihrerseits: Wer sagt denn, dass aus den Kindern ein fleissiger Steuerzahler wird? Vielleicht bekommt der Staat seine Ausgaben für Kinder nie wieder "rein", weil aus dem Kind ein Sozialfall, Delinqenter, Kranker wird?
Und: Zahlt nicht jeder für die Renten mit, über die ganz normalen Steuern auf alles?
Ehegattensplitting abschaffen, bringt gut 20 Mrd. €, diese in Bildung, Betreuung investieren.
Kinderlos in Indien
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Ich lebe in Suedindien und musste lachen, als ich den Artikel gelesen habe. Ich bin fast vierzig, lebe in "wilder Ehe" und bin auch noch kinderlos - shocking for Indians ;-)! Es stimmt, dass Leute hier sehr direkt fragen (und mich dann auch alle sehr mitleidig ansehen, wenn ich sage, dass ich weder Mann noch Kind habe), aber eigentlich ist die Direktheit etwas sehr Positives. Und im Gegensatz zum Autor des Artikels empfehle ich, nicht zu luegen, sondern direkt zurueck zu fragen - und zwar sehr detailliert: Fragen Sie nach den Kindern, lassen Sie sich Fotos zeigen und freuen Sie sich mit der jeweiligen Person ueber seine Familie. Auf diese Weise ueberwinden Sie nicht nur die deutsche Beklemmheit, wenn es um etwas nur annaehernd Privates geht, sondern enden vielleicht mit einer Einladung der Person zu deren Heim und erweitern so ihren Bekannten- und Freundeskreis :-)
Namaste!
alles nur
Zitat von laosichuanAls Momentaufnahme ist dies richtig, tendenziell hohlt Südasien aber auf, nicht so schnell wie China, aber doch mit beeindruckenden Wachstumsraten.
Damit steht die Menschheit vor der doppelten Herausforderung: mehr Menschen, und jeder der Menschen verbraucht mehr und mehr Resourcen.
Die Spitzenverbraucher in der ersten Welt sind ebenfalls nicht bereit, ihren Resourcenverbrauch zu reduzieren.
Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Schein, wo holt Asien auf, in Erstellung von Megastädten, in denen Chaos herrscht, was nützt die beste Schule, wenn man danch Beziehungen braucht , damit das Kind eine Arbeitstelle bekommt, vergleich ich Asien und den Westen mit Flugzeugen, so ist der ´Westen auf Reisehöhe, Asien immer noch im Steigflug, die Chancen aber auf Reisehöhe zu kommen und dort zu bleiben, sind denkbar schlechtt! die Spitzenverdiensr in der anderen Welt sind ebenfalls nicht bereit, ihren eigenen Wohlstand, den sie der Arbeitskraft ihre Landsleute verdanken, mit diesen zu teilen !
Witz
Zitat von sitiwatiFrauen diffamieren Frauen, so siehts aus, kein Mann diffamiert eine Hausfrau 1111
Das soll ja wohl ein Witz sein?!
Lesen Sie doch mal, was Ihre Geschlechtsgenossen über nichterwerbstätige Mütter verlauten lassen. "Versorgungsprostituierte" oder "Schmarotzerin, die ihren Wirt aussaugt" sind noch die gemäßigteren Bezeichnungen.
Welche Frau will sich dem aussetzen?
"Milchmädchen!" sprach der Milchbube
Zitat von jubelbubeMilchmädchenrechnung ihrerseits: Wer sagt denn, dass aus den Kindern ein fleissiger Steuerzahler wird?
Über meine Milchmädchenrechnung mache ich mir Gedanken, wenn mir der Milchbubenrechner sagen kann, wie hoch hingegen die Wahrscheinlichkeit ist, dass aus einem niemals geborenen Kind ein fleißiger Steuerzahler wird. Heißer Tip: Sie ist weit geringer als in meiner "Milchmädchenrechnung".
Mitleid mit den Kröten
Zitat von annalüseDas soll ja wohl ein Witz sein?!
Lesen Sie doch mal, was Ihre Geschlechtsgenossen über nichterwerbstätige Mütter verlauten lassen. "Versorgungsprostituierte" oder "Schmarotzerin, die ihren Wirt aussaugt" sind noch die gemäßigteren Bezeichnungen.
*gg* gerne springen dann aber noch ein paar "sanfte" Patriarchen ein, die uns nochmal nahebringen, dass Prostitution nunmal in unserer Natur liege und frau sich für ihre weibliche Natur doch nicht schämen müsse. *würg*
Nicht selten vorgetragen von buckligen, verpickelten Nerds, die zwar beruflich erfolgreich sind, jedoch niemals erfahren durften, was es heißt von einer Frau wirklich körperlich begehrt zu werden. Haben Sie denn gar kein Mitleid?
also,
Zitat von annalüseDas soll ja wohl ein Witz sein?!
Lesen Sie doch mal, was Ihre Geschlechtsgenossen über nichterwerbstätige Mütter verlauten lassen. "Versorgungsprostituierte" oder "Schmarotzerin, die ihren Wirt aussaugt" sind noch die gemäßigteren Bezeichnungen.
Welche Frau will sich dem aussetzen?
sie müssen schon seltsamen umgang haben, es gibts sicher Frauen, die sich ein schönes freies Leben auf Kosten ihrer ( geschiedenen ? Männer) machen wollen , aber ich denke, dass die Powerfrauen auf ihre Heimchen Artgenossen nur mit Mitleid blicken, aber umgekehrt ist es so, dass reine Hausmänner in den Augen ihrer Umwelt ebenfalls an Achtung verlieren, ein gute Hausfrau, die ihren laden in Ordnung hält, bekommt Beifall von allen Seiten, nur nicht von den Frauen, die auf dem Trip sind ! Neid????
*irgs*
Zitat von sitiwatisie müssen schon seltsamen umgang haben, es gibts sicher Frauen, die sich ein schönes freies Leben auf Kosten ihrer ( geschiedenen ? Männer) machen wollen , aber ich denke, dass die Powerfrauen auf ihre Heimchen Artgenossen nur mit Mitleid blicken.
Wenn ich mir anschaue, was das "Heimchen" sich von seinem natürlich extrem (!) hart arbeitenden Mann teilweise so anhören darf, ja! Auf jeden Fall! Mitleid gepaart mit Übelkeit kommt da auf... "Was haste den ganzen Tag gemacht?? Ich war 8 Stunden surf...äh...ich meine arbeiten, ja!!"
Umgekehrt+Ebenfalls? *tilt*
Sie glauben nicht wirklich, dass jemand über dieses dünne Stöckchen springen würde, oder?
Titel
Zitat von sysopDie Bevölkerung Südasiens wächst nicht - sie explodiert. Kein Wunder, hier herrscht eine wahre Kinderobsession, Paare ohne Nachwuchs müssen sich Fragen nach ihrer Fruchtbarkeit gefallen lassen. SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,698198,00.html
Bei uns im Staate ist soviel faul, was Familienpolitik angeht, dass die Quittung nur folgerichtig ist.
Bei uns bekommt derjenige mehr Rente, der keine Kinder hat. Und die Kinder der anderen müssen diese bezahlen.
Dort kosten Kinder auch Geld, aber Erziehung und Nühe lohnen sich für die Eltern, da diese Kinder dann die Rente zahlen.
Unsere Ideologie und unser System wird einfach aussterben, und in der Geschichte als abschreckendes Beispiel bestehen bleiben.
Und wenns um abschreckende Beispiele geht, sind (und bald waren) wir Deutsche einfach weltklasse!
Zitat von chrome_koranSo würde ich es zwar nicht ausdrücken - denn es gilt nach wie vor der Spruch "ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine" - sprich: Kinder sind Privatsache. Die wenigsten machen sich bei entsprechenden (produktiven oder eben präventiven) Handlungen Gedanken über die Globalisierung ;)
Total dafür, nur dann sollten alle "Generationenverträge" auch weg.
1. Auch wenn alle überleben - es sind zu wenige.
2. Kein Krieg wurde je wegen Kindern geführt. Auch nicht wegen Ressourcen. Sondern immer wegen Stolz, Arroganz, Religion oder Macht.
3. Es geht nicht um Vergleiche, sondern um absolute Zahlen.
Es geht nur um Deutschland einzeln betrachtet. Wir verlieren pro Generation 30% Bevölkerung. Und das führt zu gewaltigen Ungleichgewicht, in Politik und Renten- und Pflegeversorgung
sagen wir
Zitat von SalzstreuerInWenn ich mir anschaue, was das "Heimchen" sich von seinem natürlich extrem (!) hart arbeitenden Mann teilweise so anhören darf, ja! Auf jeden Fall! Mitleid gepaart mit Übelkeit kommt da auf... "Was haste den ganzen Tag gemacht?? Ich war 8 Stunden surf...äh...ich meine arbeiten, ja!!"
Umgekehrt+Ebenfalls? *tilt*
Sie glauben nicht wirklich, dass jemand über dieses dünne Stöckchen springen würde, oder?
mal so, ich war mit einer Powerfrau+ verheiratet, selber einen stressigen Job, ich kam, wenn ich in der Nähe war, so gegen 18 uhr ( meist nur am Wochenende zu hause ) sie kam meist nach 19uhr, das Essen war den oft Nebensache, ich hätte nix dagegen gehabt, wenn ich ein Heimchen gehabt hätte, mit allem Respekt, Kinder in einer solchen Situation gross zu ziehen, null, schau ich mir die Kinder in der Umgebung an, soweit sie es gibt, haben die alle Probleme, allein gelassen, Eltern keine Zeit, haben eigene Intressen, aber es wird natürlcih dem Volk was vorgegaukelt, habs schon mal geschrieben, in den tv Serien, wenns nicht gerade dei lindenstr ist, wird die Powerfrau bevorzugt. hohe Stellung, perfekter Haushalt, kinder tiptop usw usw !
für D ist es das Beste, dass deutsche Frauen weniger kinder bekommen, die Kinder habens nicht verdient, gehen Sie mal zum Jugendamt und fragen Sie die SachbearbeiteirInnen1
Rabulistik
Zitat von testthewest1. Auch wenn alle überleben - es sind zu wenige.
Ich habe schon geschrieben, dass es unwahr ist. Die Erde ist längst überbevölkert. Das ist Fakt und unterliegt gar keiner Diskussion. Wir leben in Deutschland auch in einem Land mit einer der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Okay, in Vorpommern wäre da noch was frei...
Netter Versuch einer Nebelkerze. Nicht mal einen Kommentar wert.
Im Zeitelter der Globalisierung eine kühne Einstellung.
...
Eigentlich gibt es doch in Indien immer weniger Mädchen und wohl schon ganze Dörfer mit alleinstehenden Männern? Wahrscheinlich ist das der wahre Grund, warum "plötzlich" das Verheiratetsein und Kinderhaben so hoch im Kurs stehen.
Kinderliebe ...
Asiaten sind halt kinderlieb, was man von den Deutschen leider nicht immer sagen kann. Den Unterschied kenne ich aus eigener Erfahrung und empfinde es als Privileg, dass ich meine Kinder in Asien bekommen habe und dort mit ihnen leben durfte, als sie klein waren. Die Toleranz, die Gutmütigkeit, ja, Gleichmut und die Liebe Kindern gegenüber sind unvergleichlich. Asiaten sind generell Familienmenschen durch und durch.
In diesem Land wird die Lebensplanung vor allem finanziellen Überlegungen untergeordnet. Man will keine Risiken eingehen, alles muss auf finanziell sicheren, soliden Beinen stehen. Es ist doch typisch, dass auch hier im thread Wörter wie Kinderliebe oder Familiensinn kaum gefallen sind. Statt dessen wird die Geburtenrate bei den Asiaten zum Teil sehr herabfallend kommentiert.
Die deutsche Gesellschaft ist für meinen Geschmack in vielerlei Hinsicht zu rational und zu materialistisch eingestellt. Das Leben ist mehr als nur eine Kosten- Nutzenrechnung.
Milchbube @ Milchmädel
Zitat von SalzstreuerInÜber meine Milchmädchenrechnung mache ich mir Gedanken, wenn mir der Milchbubenrechner sagen kann, wie hoch hingegen die Wahrscheinlichkeit ist, dass aus einem niemals geborenen Kind ein fleißiger Steuerzahler wird. Heißer Tip: Sie ist weit geringer als in meiner "Milchmädchenrechnung".
Da haben Sie sicherlich Recht, geehrte Dame. Allerdings zahlt ein Kinderloser genauso Steuern wie ein Kinder-"haber", vielleicht sogar mehr, je nach Einkommen und Lebenswandel.
Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen: Die einen sind tatsächliche Steuerzahler, die anderen nur "mögliche" (wenn sie z.B. nicht nach langem teurem Studium ins Ausland abwandern).
Zusatz
Zitat von CelestineAsiaten sind halt kinderlieb, was man von den Deutschen leider nicht immer sagen kann. Den Unterschied kenne ich aus eigener Erfahrung und empfinde es als Privileg, dass ich meine Kinder in Asien bekommen habe und dort mit ihnen leben durfte, als sie klein waren. Die Toleranz, die Gutmütigkeit, ja, Gleichmut und die Liebe Kindern.....
Hier wie in den meisten bisherigen Threads wird die Diskussion vor allem aus dem wirtschaftlichen Aspekt geführt: Was kosten Kinder, was "bringen" Kinder als Steuerzahler, Rentensystem etc. etc. Kaum ein Wort über die Lebensfreude, die man durch Kinder erfährt, die Bereicherung - natürlich auch manchmal eine Menge Probleme, aber that's life! ;-)
Die deutsche Politik hat bisher total versagt, eine moderne familienfreundliche Arbeitswelt aufzubauen. DAS ist in meinen Augen der Hauptgrund, warum junge Menschen keine Familie gründen wollen. Es ist wenig hilfreich, durch andere Überlegungen sich von diesem Versagen ablenken zu lassen.
Griechenland kontra Rentner
Zitat von SalzstreuerIn...
Fakt ist, dass Kinderlosigkeit in Deutschland auch noch mit einem höheren Einkommen und Karriereschüben belohnt wird, wohingegen Eltern mit hohen Einkommensverlusten und allen erdenklichen Hemnissen zu rechnen haben, und das obwohl sie es doch sind, die den Kinderlosen die Rente "mitbezahlen".... (
Unser transferlastiges System kann kein gerechtes Steuer- u. Rentensystem und auch keine Betreuungsinfrastruktur ersetzen. ..
Hoffe, dass der Bundsregierung die Rentenkassen näher sind als Griechenland. Auch wenn die an Griechenland gewährten Kredite von 148 Milliarden Euro laut kompetenten Ackermann nicht wieder zurück gegeben werden, wird sich Deutschland hoffentlich dazu durchringen, seine Rentner nicht fallen zu lassen bei der gewollten Kinderarmut seiner Bürger. Da wäre eine europäische Anleihe eine sinnvolle nationale Ausgabe.
Abwägen
Zitat von CelestineHier wie in den meisten bisherigen Threads wird die Diskussion vor allem aus dem wirtschaftlichen Aspekt geführt: Was kosten Kinder, was "bringen" Kinder als Steuerzahler, Rentensystem etc. etc. Kaum ein Wort über die Lebensfreude, die man durch Kinder erfährt, die Bereicherung - natürlich auch manchmal eine Menge Probleme, aber that's life! ;-)
Es läuft einfach auf die Frage hinaus, was eine Gesellschaft als den Lebenssinn sieht. Bei uns ist es eben die Arbeit und das Materielle. Das ist auch in Ordnung, wenn man das selber auch so sieht und will. Dann wird man auch später keine Probleme mit diesem Weg haben.
Was man aber nicht tun sollte, ist sich von bestimmten Lebensentwürfen, eben Kinder zu haben, aus diffusen Ängsten abhalten lassen. Dann kommt irgendwann die Reue. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.
Jede Entscheidung in eine bestimmte Richtung, hat Vor- und Nachteile. Das ist nun mal so. Trifft man keine Entscheidung, läuft das Leben an einem vorbei.
...
Zitat von lamirabelle"Die Vereinbarkeit und Beruf und Familie ist ein wachsendes Problem, da ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen. Um also den Ausfall einer Einnahmequelle nach der Geburt eines Kindes zu kompensieren, springt ....
Wobei in Frankreich in dieser Hinsicht vieles auch nicht ideal ist. Im Moment sehe ich hier vor allem zwei Extreme, einmal die Karrierefrauen, deren Kinder zuerst in der Crèche, dann im Kindergarten und dann in der Schule "untergebracht werden" und in der wenigen Freizeit, die noch bleibt, müssen sie Solfège lernen oder irgendwelche Fremdsprachen und in den Ferien geht es in die colonie des vacances. Ihre eigenen Eltern sehen diese Kinder so gut wie nicht, Lebensfreude haben sie auch keine.
Dann auf der anderen Seite die Hausfrau und Mutter ohne Ausbildung, die zwar eventuel für die Kinder da ist, ihnen aber nichts bieten kann, weil alles Geld kostet, was sie nicht hat. Wenn die Kinder klein sind, sind sie vielleicht noch zufrieden, mit ein paar Stiften am Küchentisch malen zu können, aber wenn sie grösser werden fragen sie sich irgendwann, warum soll ich mich eigentlich in der Schule abmühen, wenn ich mir nichts leisten kann, da vekaufe ich doch lieber Drogen, das lohnt sich.
Mir ist schon klar, dass das Karikaturen sind und es gibt ja zum Glück auch einige ganz normale Leute, die es irgendwie schaffen, einen Mittelweg zu finden, aber leider davon immer weniger.
"Rabenmütter" vs. "Rabenväter"
Zitat von SheherazadeWobei in Frankreich in dieser Hinsicht vieles auch nicht ideal ist. Im Moment sehe ich hier vor allem zwei Extreme, einmal die Karrierefrauen, deren Kinder zuerst in der Crèche, dann im Kindergarten und dann in der Schule "untergebracht werden" (...)
Soso..."einmal" die Karriere*frauen*? Ich finde es wirklich interessant, dass hier mal wieder einseitig auf die Karrierefrauen fokussiert wird. Die Karriere*männer* werden ganz selbstverständlich nicht in die Betrachtung mit einberechnet, denn nur die karrieregeilen Emanzenschnallen sollen gefälligst ein schlechtes Gewissen bekommen und sich als Rabenmutter fühlen, wenn sie nicht bereit sind, eine dreijährige berufliche Auszeit in Kauf zu nehmen.
Die Karrierefrauen schieben also ihre Kinder ab, während die Karrieremänner...? Ja was? Liebt ein Vater sein Kind etwa nicht, wenn er einer Erwerbsarbeit nachgeht? Was bedeutet es für das Vater-Kind Verhältnis, wenn der Vater fast keine Auszeit hat? Haben Sie sich diese Fragen schon mal gestellt?
Ich rede hier nicht davon, dass eine Mutter direkt nach der Entbindung arbeiten soll, aber dass die Väter bei der Erziehung- und Betreuungsteilhabe und bei der "Rabeneltern"-Frage mal wieder völlig ausgeblendet werden (Sie stehen mit dieser Einstellung ja nicht alleine da, wie man hier lesen kann...), bereitet mir wirklich Kopfschmerzen. Und ich habe langsam aber sicher den Verdacht, dass ich auf einen Kita-Ausbau lange warten kann, wenn dieses Denken wirklich so verbreitet ist, wie man angesichts solcher Beiträge annehmen muss.
Ich will nicht jammern, denn ich *werde* im Falle eines Falles irgendwie eine Betreuung organisieren (notfalls auch einen großen Teil meines Einkommens dafür springen lassen), aber was das gesamtgesellschaftlich bedeutet, muss man wohl nicht näher ausführen.
Nachtrag
Zitat von SheherazadeMir ist schon klar, dass das Karikaturen sind und es gibt ja zum Glück auch einige ganz normale Leute,
Ich glaube Sie meinten eher Frauen. Die Männer haben Sie schließlich überhaupt nicht in Ihre Betrachtung mit einfließen lassen. Also reden Sie einfach Klartext, ihrer Meinung gibt noch ganz normale Frauen,...
Und wie sieht dieser Mittelweg aus? 3-jährige Auszeit und anschließend 4h/Tag arbeiten? Wahrscheinlich.
Humankapitalgedeckte Rentenversicherung
Zitat von buzziMir ist mal so aufgefallen: Je weniger materielle Ansprüche ein Volk hat, weil es z.B. arm ist, desto mehr Kinder werden gezeugt.
Und mir ist mal so aufgefallen, dass extremer Kinder"reichtum" vor allem in Ländern ohne funktionierendes Rentensystem ein weit verbreitetes Phänomen ist.
Karrieremänner
Zitat von SalzstreuerInSoso..."einmal" die Karriere*frauen*? Ich finde es wirklich interessant, dass hier mal wieder einseitig auf die Karrierefrauen fokussiert wird. Die Karriere*männer* werden ganz selbstverständlich nicht in die Betrachtung mit einberechnet, denn nur die karrieregeilen Emanzenschnallen sollen gefälligst ein schlechtes Gewissen bekommen und sich als Rabenmutter fühlen, wenn sie nicht bereit sind, eine dreijährige berufliche Auszeit in Kauf zu nehmen.
Die Karrierefrauen schieben also ihre Kinder ab, während die Karrieremänner...? Ja was? Liebt ein Vater sein Kind etwa nicht, wenn er einer Erwerbsarbeit nachgeht? Was bedeutet es für das Vater-Kind Verhältnis, wenn der Vater fast keine Auszeit hat? Haben Sie sich diese Fragen schon mal gestellt?
Das von Ihnen beschriebene Phänomen lässt sich ganz einfach damit erklären, dass der Mann zum Karriere-Machen verdammt ist, die Frau dagegen icht.
Wenn ein Mann beruflich abstürzt, schaut ihn doch keine Frau mehr an. Männer jedoch legen bei Partnerwahl kaum einen Wert auf die berufliche Stellung der Frau. Was glauben Sie, wie schnell Männer sich den Wünschen der Frauen anpassen. Wenn Frauen wirklich Männer wollten, die sich um Kinder kümmern, würden sie schnell welche finden. Tatsächlich ist für Frauen ein Mann, der materielle Sicherheit und Sozialstatus bieten kann, allemal interessanter als einer, der sich bei der Kinderbetreuung hervortut.
Männer machen doch alles für eine Frau, und das heißt in erster Linie Karriere. Das heißt, unsere Frauen haben genau die Männer, die sie wollen. Das heißt für Sie: Schlagen Sie auf Ihre Geschlechtsgenossinnen ein und unterlassen Sie das übliche Männer-Bashing.
@SalzstreuerIn
Ok, da habe ich mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt und natürlich haben auch die Väter Pflichten ihren Kindern gegenüber, und das Selbe, was ich über die Mütter geschrieben habe, betrifft natürlich auch die Väter.
Was ich sagen will ist einfach, dass man sich bei der Lebensplanung in etwa auf das Kind einstellen und Rücksicht nehmen soll - und bei manchen Berufen vielleicht eher auf eine Familie verzichten, weil sie darunter leidet.
Was mir bei der ganzen Sache auch noch auffällt ist, dass anscheinend immer weniger Leute bereit und in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen. Wenn es immer mehr allein erziehende Elternteile gibt, weil die Eltern sich irgendwann nicht mehr verstehen, frage ich mich schon, woran das liegt. Ok, da kann man jetzt wahrscheinlich auch so argumentieren, früher haben die Leute keine unehelichen Kinder bekommen, bzw. sich nicht scheiden lassen, es war eine Schande, etc. aber ich glaube es liegt auch daran, dass die Leute immer egoistischer werden und schon mit kleinsten Fehlern des anderen nicht mehr klarkommen.
Bei manchen Leuten hat man echt den Eindruck, sie heiraten nur aus einer Laune heraus, ohne sich wirklich zu überlegen, ob das das Richtige für sie ist und - schlimmer - sie bekommen auch Kinder nur aus einer Laune heraus (und das betrifft nicht nur die sogenannte "Unterschicht").
Wenn es heutzutage immer mehr Kinder gibt, die psychische Verhaltensauffälligkeiten zeigen, hat das wahrscheinlich auch seine Gründe...
Partnerwahlkriterien der 50er und heute
Zitat von country_yokelDas von Ihnen beschriebene Phänomen lässt sich ganz einfach damit erklären, dass der Mann zum Karriere-Machen verdammt ist, die Frau dagegen icht.
*gg* Bitte was? Wo laufen diese ganzen armen, verdammten Karriere-Männer denn rum? Ich sehe nur verliebte Paare - Student + Studentin, Kellner + Studentin, Handwerker + Kindergärtnerin, Koch und Friseurin (kleiner Ausschnitt aus meinem Bekanntenkreis). Keiner ist dazu "verdammt" irgendetwas zu tun. Wer jedoch seinen "Status" dazu benutzt bei potenziellen Partnern zu punkten, der ist dazu verdammt nur Partner abzubekommen, die an ihrer Kreditkarte interessiert sind. Meiner Meinung nach zurecht.
---Zitat---
Wenn ein Mann beruflich abstürzt, schaut ihn doch keine Frau mehr an.
---Zitatende---
Das kommt unter anderem darauf an, wie er aus*schaut*. ;) Diesen Prachtkerl (http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/24253.jpg) z.B. könnt' ich mir jedenfalls den ganzen Tag anschauen. Und das hat so garnichts mit seinem sozialen Status zu tun, echt nich.. *lol*
---Zitat---
Männer jedoch legen bei Partnerwahl kaum einen Wert auf die berufliche Stellung der Frau.
---Zitatende---
Na das stimmt doch überhaupt nicht. Nur noch 2 von 10 Männern (http://www.zeit.de/2007/35/Aufsteiger) heiraten in Deutschland "nach unten". Bei den Frauen sind es um die 10%. Selbstverständlich sind die Partnerwahlkriterien ("nach unten, oben") abhängig davon, wo und zu welcher Zeit Mann/Frau lebt. Dass eine Frau, die in einer Gesellschaft lebt, in der man ohne finanziell potenten Ehemann aufgeschmissen ist, natürlich nach einem finanziell potenten Partner sucht, ist irgendwie...wenig überraschend. Daraus aber abzuleiten, dass sich Menschen unter allen Umständen so, oder so verhalten, ist unzulässig. Oder glauben Sie, es ist Zufall, dass es in den letzten Jahrzehnten einen Abfall von 30% (früher heiratete jeder 2. Mann "nach unten") gegeben hat? Mit "den Genen" lässt sich *das* jedenfalls nicht erklären...
---Zitat---
Tatsächlich ist für Frauen ein Mann, der materielle Sicherheit und Sozialstatus bieten kann, allemal interessanter als einer, der sich bei der Kinderbetreuung hervortut.
---Zitatende---
Und wie interessant ist für Sie eine Frau, die billigend in Kauf nimmt, dass Sie als Hauptverdiener durch den Arbeitgeber erpressbar(er) sind?
---Zitat---
Männer-Bashing.
---Zitatende---
*GÄÄHN* Wo bitte finden Sie "Männer-Bashing" in meinem Beitrag? Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich empfinde die Auswürfe der "Kind gehört zur Mutter"-Fraktion als "Männer-Bashing". *Und *als "Frauen-Bashing".
Mein Traumberuf: Rabenmutter
Zitat von SheherazadeOk, da habe ich mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt und natürlich haben auch die Väter Pflichten ihren Kindern gegenüber, und das Selbe, was ich über die Mütter geschrieben habe, betrifft natürlich auch die Väter.
Es ging mir nicht darum, herauszustreichen, *dass* "auch Väter" Pflichten ihren Kindern gegenüber haben, sondern mich hat nur gewundert, *welche* Pflichten mit welchem Elternteil ganz selbstverständlich verdrahtet sind. Scheint wohl so in den Köpfen drin zu sein.
Das gibt es auch im Westen
Also, ich selber bin ständig von Schwiegermutti mit diesem Thema schier in den Wahnsinn getrieben worden und wir sind keine Südasiaten, sondern Süddeutsche *zwinker - hängt das damit zusammen?*.
Macht Kinder, Kinder, Kinder - sie dachte kaum darüber nach, ob man vielleicht aus gesundheitlichen Gründen oder eine andere Lebensauffassung von Partnerschaft hat oder nicht. Zudem bin ich ein Mensch, der sich immer vorab Gedanken macht, und nicht blind in was reinrennt, was letzten Endes sich nur als Sackgasse entpuppt.
Als wir dann endlich nach drei Jahren Ehe einen Sohn hatten, drehte man den Spieß in der Familie gegen uns um, weil man dann nicht mit uns zufrieden war, weil wir aufgrund der Zeit der Kinderpflege nicht mehr ganz soviel arbeiten konnten. So hatten wir eine Weile sehr wenig Geld und die Hilfe unserer Familie bestand darin, dass Schwiegereltern uns für ihre Hilfe als Arbeiter einspannten - sie redeten von da an mit uns, wie Sklaven. Ich denke, genau diese Zeiten dürften für alle Menschen endlich vorbei sein, sich durch die "Hierarchie" der Familie kaputt machen zu lassen.
Diese Shizophrenie ging von ein- und derselben Person aus.
Meine Familie liebe ich, und ich persönlich würde nach meinem Ärger in meiner weiteren Verwandschaft nie jemanden derart bedrängend, sie oder ihn nach der Fruchtbarkeit zu fragen.
Andere Länder, andere Sitten - dennoch ist dies eine Distanzlosigkeit, die wir hier vielleicht eher selten erfahren (so wie es uns erging).
Einerseits: nun, warum soll man sich nicht darüber unterhalten, ob man Familie hat oder nicht? Wegen mir, aber es muss nicht bis in die Unterhosen hinein gefragt werden. Da mangelt es mir an Menschlich geistiger Entwicklung und Einfühlsamkeit.
Meine Hoffnung für eine menschliche Zukunft ist, Kinder ja (ich liebe meinen Sohn, er ist gewollt), allerdings darf ruhig auch das Köpfchen bei der Familienplanung eingeschaltet werden.
Was nützt denn eine große Familie, wenn man es kaum schafft jedem einzelnen Kind genügend Essen, saubere Kleidung und eine individuelle Schul- und Menschenbildung mitgeben zu können, weil man den Alltag mit Familie und Arbeit nicht mehr schafft?
Eigentlich ist Kindersegen wunderbar, aber wenn man so bedrängt wird als Paar, wie das uns z.B. passiert ist in unserer anderen tollen westlichen Welt, dann ist es schade, sagen zu müssen, dass wir Menschen unter uns noch immer nicht tolerant genug sind, den Lebensweg des Einzelnen im Ganzen zu akzeptieren.
In Südasien wird man also angemacht, wenn man nicht dauerschwanger ist - in den Industrieländern hier wird man angemacht, wenn man nach der Geburt nicht sofort wieder vollzeitig arbeitet und Geld scheffelt.
Wir lieben unseren Sohn sehr, aber wenn man die Welt so sieht und innerhalb der Familie nur wegen der Fortpflanzungshäufigkeit von den eigenen Eltern quasi im Bett beim Heia-Machen beobachtet wird, wundert es auch nicht, wenn man schließlich bei einem Kind bleibt.
So gilt für mich: wer viele Kinder hat - okay; und wer gar keine Kinder hat - okay.
Wer sagt, ein Kind, ist kein Kind, bekommt nur mein Kopfschütteln und meinen sich abwendenden Rücken zu sehen. Jeder Mensch zählt. Da gibt es für mich keinen Unterschied.
Vielleicht müssen das manche von uns noch lernen, wie jeder eine Lernaufgabe des Lebens mitbekommen hat.
LG
euer Leroy77
Wieso Asien
Vielleicht ergeht es Männern nicht so, ich als freiwillig kinderlose Frau werde auch hier in Deutschland schief angesehen, ausgegrenzt oder gar beschimpft (Rentenschmarotzerin, Egoistin). Erste Frage auf einem Klassentreffen: "Un wieviel Kinner hasch du?" Da erstirbt dann rasch jedes Gespräch, wenn frau zugibt, keine Kinder zu haben. Worüber soll man mit mir auch reden? Selbst wenn ich etwas zum Thema beizutragen hätte, als Kinderlose kann ich das natürlich nicht beurteilen.
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Zitat von nadaniemandVielleicht ergeht es Männern nicht so, ich als freiwillig kinderlose Frau werde auch hier in Deutschland schief angesehen, ausgegrenzt oder gar beschimpft (Rentenschmarotzerin, Egoistin). Erste Frage auf einem Klassentreffen: "Un wieviel Kinner hasch du?" Da erstirbt dann rasch jedes Gespräch, wenn frau zugibt, keine Kinder zu haben. Worüber soll man mit mir auch reden? Selbst wenn ich etwas zum Thema beizutragen hätte, als Kinderlose kann ich das natürlich nicht beurteilen.
Das kenne ich auch zur Genüge. Besonders, weil ich ja trotzdem in einer Partnerschaft lebe. Meine Schwiegermutter hat noch 3 andere Schwiegertöchter, die sie eigentlich nicht so sehr mag, wenn sie halt nicht Mutter wären; das katapultiert natürlich jede Frau in der Beliebtheitsskala ganz weit nach vorn. Eine Frau ohne Kind ist noch immer ein "No-Go". Eine Arbeitskollegin (58) ist bewusst kinderlos, die erzählte mir mal, wie sehr sie alle in der Firma bemitleiden würden, weil jeder denkt, sie kann keine Kinder bekommen, und das schon fast 30 Jahre lang. Das muss auch schrecklich sein.
Zahlen
Zitat von testthewestTotal dafür, nur dann sollten alle "Generationenverträge" auch weg.
Gerne. Wenn denn alle angesparten Rentenbeiträge mit einer angemessenen Rendite ausgezahlt werden.
Huuups ? Da muss ich etwas verpasst haben. Vor einer Generation - das war 1985. Dab es damals in D- Ost und West 120 Mio Einwohner ?
Es wäre zu schön, wenn die Bevölkerung zumindest um 10 Mio pro Generation sinken würde. Deutschland ist nunmal heftig überbevölkert.... eine Zielgröße von 10-15 Mio wäre akzeptabel. Aber leider herrscht ja in D immer noch die "Ihr Kinderlein kommet"- Mentalität.
Krebs
Treffen sich zwei Planeten:
"Du, ich habe Homo sapiens." "Igititit. Wie widerlich. Aber das geht vorüber."
Wollen wir das mal hoffen.
Aber wenn man diese Bildfolgen anschaut, dann hat man Zweifel.
http://www.welt.de/wissenschaft/article10985978/Explosionsartiges-Wachstum-im-Zeitraffer.html
Was sie zu viel haben,
haben wir zu wenig. Kinder zu haben ist einer der Urtriebe der Menschheit und Voraussetzung des Fortbestandes unserer Art. Dabei kalkuliert die Natur immer auch ein, dass ein Teil der Nachkommen nicht überleben wird. Die westlichen Industrienationen haben sich allerdings von der Natur schon so weit entfernt, dass sie dies "verlernt" haben.
Ein weiterer Unterschied zu Südasien mag sein, dass es bei uns ja immer weniger Paare gibt. Frauen, die früher damit beschäftigt waren, einen männlichen Versorger zu suchen, widmen heute ihr Leben lieber der beruflichen Karriere. Das könnte in Südasien auch anders sein.
das spannende und vielschichtige Thema über Familie und Kinder in Asien sollte man entweder solide behandeln oder einfach die Finger davon lassen... so ein dünnes Brett mit teilweise arrogantem Unterton habe ich selten dazu erlebt... hätte mir gewünscht, dass er in der Bildzeitung erscheint, dann hätte ich ihn nie gelesen...
......Es geht darum, dass sie Kinder kriegen. Die Vereinbarkeit und Beruf und Familie ist ein wachsendes Problem, da ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen. Schoen auf den Punkt gebracht, es fehlt nur der Hinweis dass vernuenftige Familienpolitik eigentlich nicht stattfindet! Die Jetzige kostet zudem noch doppelt. Wenn Erziehungsarbeit Arbeit ist, sollte nicht Elterngeldzeit, sondern Elternschaft mindestens 18 Jahre finanzierbar und solidarisch geteilt werden. Wenn der Staat allerdings Eltern billig arbeiten laesst, muss fuer Krippenerzieher, Kindertagesstaetten, Lehrer, Erzieher, Sozialpaedagogen, Jugendhilfe, spaeter dann Richter und Polizei mehr aufgebracht werden. Es ist ein Armutszeugnis, dass in vielen Familien ein Einkommen nicht genug ist und eine Frechheit, diese Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit auch noch als Befreiung und Selbstverwirklichung der Frau zu verkaufen. Wann wird die Gesellschaft munter, erkennt, welche tatsaechlichen Kosten die bisherige Familien- und Frauenpolitk verursacht?Das soll nicht falsch verstanden werden, als Frauen zurueck an den Herd, sondern als Aufforderung, dass ein Einkommen genug sein muss, um ausreichende elterliche Kindererziehung zu gewaehrleisten. Vielleicht schaut man mal ins GG Artikel 6 Absatz 1 und 2!
Ohjeohje, dann können wir uns ja in 50-100 Jahren auf eine neue Völkerwanderung einstellen. Leere, fruchtbare Räume im Westen für verarmte Volksmassen aus Asien. Mir ist mal so aufgefallen: Je weniger materielle Ansprüche ein Volk hat, weil es z.B. arm ist, desto mehr Kinder werden gezeugt. In Deutschland hat man (leider) sehr hohe materielle Ansprüche. Wie oft habe ich den Spruch gehört: "Ich muss meinem Kind doch erstmal was bieten können, bevor ich eines bekomme." Ja was denn? Playstation 3, eigener TV im Zimmer, Handy, Computer, millionen Krims-Krams-Spielsachen, Fahrrad, Mofa, Auto, Eigentumswohnung? Ja mein lieber Herr Gesangsverein! Davon müssen wir weg kommen! Kinder brauchen genau 3 Dinge: Liebe, Fürsorge, Bildung. In der Regel kostet das erstmal nichts.
...wenn ich dermaßen unkritische Worte über Bevölkerungspolitik in einer Zeit höre, wo wir bald für neun Milliarden Menschen vier Planeten bräuchten, um nachhaltig leben zu können, ohne die Grundlagen dieses Lebens zu zerstören. Immer wieder wird in völliger Verkennung der Zeichen der Zeit wie selbstverständlich vorausgesetzt, politisches Ziel müsse die Vermehrung sein, dabei muss die globale Bevölkerung so schnell wie möglich reduziert werden, und zwar mit ethisch vertretbaren Maßnahmen und nicht wie in China. Häufig hört man das Argument, die Europäer seien ja nicht das Problem bei Ihrer bereits so niedrigen Geburtenrate. Aber wie will man Ländern wie Indien eine geburtensenkende Politik antragen, wenn man zugleich selbst das Gegenteil tut? Zumal natürlich jeder neu geborene Europäer den Kampf um Ressourcen dutzend mal stärker antreibt als ein neu geborener Südasiate. Darum: Kinderlosigkeit ist nichts peinliches, sondern Ausdruck von globalem Verantwortungsbewusstsein!
In Deutschland reicht ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr aus,um über die Runden zu kommen. Schlimm. Wir sollten daher die Inder bitten uns Spenden zukommen zu lassen. Besonders mangelt es uns bei unseren Runden an besonders gutem Essen mindestens zweimal beim Italiener die Woche und einmal ja beim Inder. Dazu können wir uns kaum noch den dritten Urlaub im Jahr überrunden. Und unser Zweitauto ist auch schon mehr als vier Jahre gerundet. Das Einzelkind schimpft über zuwenig aufgerundetes Taschengeld das nicht mehr ausreicht die Edeljeans und den Besuch in der Trenddisco zu finanzieren. Und die Runden beim Reitverein sind schon wieder teurer geworden. Na und weil die Inder einfach nicht genug helfen, muss mein jetziger trendiger Lebensabschnittspartner deswegen auch noch arbeiten. Und weil man darum auch noch ordentlich was verdienen muss kann man sich ja nicht mal richtig im Beruf selbstverwirklichen. Wirklich menschenunwürdig die Runden in Deutschland. Schlimm.
Deutschland macht es derzeit voellig richtig, Japan auch, und auch China, bei aller Kritik an der Methodik, ist auf dem richtigen Pfad. Bravo! Die Staaten Indien, Pakistan, Bangladesch, wie auch viele andere Staaten Suedasien’s, sowie viele Staaten Afrika’s, machen es denkbar falsch. Ihre Bevoelkerungsexplosionen, die sich zumeist aus sozialer Verzweiflung erklaeren, werden jeden Zuwachs an Wohlstand und Entwicklung, so er denn stattfindet, in wenigen Jahren konsumieren, und Folgeprobleme generieren, die sie schon bisher und jetzt nicht zu loesen im Stande sind, und durch –folgeignorierende, hoechst egozentrische- Problemabwaelzung, naemlich auf die nachwachsenden Generationen, anachronistisch zu bewaeltigen versuchen. Richtig ist bei den Diskussionen um fehlendem Kinderwunsch, bzw. schrumpfender Bevoelkerung, dass ein Bevoelkerungsminuswachstum zu Schwierigkeiten bzgl. Altersueberhang, mit all seinen Folgeproblemen, sowie zu Talentmangel am Markt fuehren kann. Die Probleme einer Gross-, bzw. Ueberbevoelkerung, stellen jedoch alle Probleme einer Klein-, bzw. Schrumpfbevoelkerung in den Schatten. Denn, wozu soll eine gebaehrfreudige, wachsende bzw. grosse Bevoelkerung -in entwickelten, bzw. sich entwickelnden Staaten- denn noch gut sein? Zur Steigerung der Nachfrage und des –sich rapide verschaerfenden- globalen Ressourcenverteilungskampfes? Die Probleme von Bevoelkerungsschrumpfstaaten lassen sich loesen, die Probleme, die Bevoelkerungswachstums-, oder gar Bevoelkerungsexplosionsstaaten bekommen werden, indes nicht (mehr), weil es hierbei schon an –natuerlichen- inlaendischen, selbst auch globalen Ressourcen mangelt, und schon um eine Bevoelkerungs-Grundversorgung aufrecht erhalten zu koennen. Daher gilt, heute mehr denn je, „make love, no babies!“
Leute bekommen Kinder wenn und weil es sich lohnt. Es lohnt sich für religiöse Menschen weil diese über ihren Tod hinaus kalkulieren und weil die durchweg Religionen heftige Strafen im Jeneseits für den Fall in Aussicht stellen, daß jemand keine Kinder bekommen hat. Die aus Deutschland und der Schweiz stammenden Amish verdoppeln sich alle 16 Jahre und haben eine zum Teil mehr als 6 mal so hohe Fruchtbarkeit wie die Deutschen in der BRD. Kinder bekommen lohnt sich, wie der Artikel zeigt, möglicherweise auch wenn kultureller Druck auf die Individuen und Paare, sowie die Rolle der Frau in der Gesellschaft, Kinderreichtum verlangen und rational vernünftig machen. In Deutschland haben wir uns entschieden die Männer brutal zu bestrafen wenn sie Kinder bekommen (locker 100.000 Euro Strafe pro Kind), oder/und wenn sie sich auf eine dauerhafte Beziehung mit einer Frau einlassen. Ausserdem haben wir uns entschieden die Arbeitskraft der Frauen kurzfristig gewinnbringend in der Wirtschaft aus zu beuten um den Konsum für Frauen UND Männer zu maximieren. Das Elterngeld und auch das Kindergeld machen Kinder höchstens für das Präkariat lohnend. Für Paare die aus religiösen und kulturellen Gründen Kinder bekommen sind die staatslichen Gebährzuschüsse zwar erfreulich, aber im Grunde nicht ausschlaggebend, weil sich Kinder rein wirtschaftlich gesehen trotz Kindergeld und Elterngeld nur dann rechnen wenn dazu noch eine sehr hohe Rendite im Jenseits in Aussicht steht und/oder weil sich die Kinder mit Blick auf das nähere kulturelle Umfeld lohnen.
Während ganze Forschungs- und Wirtschaftszweige darum entstanden sind, fruchtlos an den Symptomen der Umweltverschmutzung herumzudoktern weigert man sich konsequent die Ursache ins Auge zu fassen: Überbevölkerung. Dabei lässt sich fast jedes aktuelle Problem auf diese "Pest" des 21. Jahrhunderts zurückführen. Wird sich daran etwas ändern (etwa: Entwicklungshilfe nur noch gegen Geburtenkontrolle etc.)? Sicherlich nicht solange die immer noch einflussreichen Weltreligionen versuchen ihre Konkurrenten mit der fürchterlichsten Massenvernichtungswaffe der Geschichte niederzuringen: der Demographischen Entwicklung. Auch wenn diese Jahrtausende alte "Superwaffe" mit der Entwicklung anderer, moderner Massenvernichtungswaffen ein Quäntchen ihres Schreckens verloren hat: letztendlich wird sie unsere Welt doch vernichten! Und jetzt möchte ich mich, politisch ethisch korrekt von dem geschriebenen distanzieren ohne inhaltlich in irgendeiner Form auf den Wahrheitsgehalt einzugehen.
"Die Vereinbarkeit und Beruf und Familie ist ein wachsendes Problem, da ein Einkommen alleine heute oft nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen. Um also den Ausfall einer Einnahmequelle nach der Geburt eines Kindes zu kompensieren, springt der Staat ein" Wieso Wegfall eines Einkommens? Typisch. In Deutschland glaubt man tatsächlich die Frau (die meint man ja damit) solle nach der Geburt zu Hause bleiben. Demnach schaffen es also z.B. Französinnen nicht Beruf und Familie zu vereinbaren, da die meisten Frauen arbeiten? Die Wirklichkeit zeigt das Gegenteil. Auch Männer haben in Frankreich keine Probleme Beruf und Familie zu vereinbaren. Wenn das Kind krank ist, nehmen sie sich halt frei, wenn seine Frau nicht kann.
Seit fünf Jahren in Pakistan lebend, kenne ich mehr als genug Familien die 12 oder sogar mehr Kinder haben. Zu eigen ist es all diesen Familien das der Bildungsgrad sehr gering ist, dass sie fast immer Analphabeten sind die Kinder ebenso. Gebildete Schichten hier in Asien sind sich sehr wohl der Konsequenzen vieler Kinder bewusst und handeln entsprechend. Familienplanung ist in muslimisch geprägten Ländern zudem ein Tabuthema über das bildungsferne Menschen keinen Zugang haben.
Boah! Wie schaffen die das bloss ohne Kindergeld, Eltergeld, Freibeträge etc...? Erstaunlich!
"Condoms 'too big' for Indian men" http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6161691.stm
Ich, 28, würde auch gern lieber einen Teil meines Einkommens nur für meine Eltern (und mich) zur Alterssicherung anlegen, als in die allgemeine Rentenkasse zu zahlen, von der ich in vierzig Jahren nichts wiedersehen werde. Bei diesem Konstrukt würde ich auch eher über Kinder nachdenken. Beim jetzigen System werde ich weder heiraten noch Kinder kriegen. Mir ist klar, dass ich mit meiner Idee jeden Gemeinschaftsgedanken untergrabe. Ich möchte meine drastische Äußerung mit der demografischen Entwicklung und der bevorstehenden Belastung unsereins entschuldigen. @buzzi: zu den drei Dingen, die ein Kind braucht (Liebe, Fürsorge und Bildung): Bildung ist alles andere als kostenlos. Gute Bildung ist verdammt teuer, selbst wenn sie auf Pump finanziert werden kann (meine Brüder und ich müssen jede Menge Bafög und Studienkredit zurückzahlen).
und Intelligenz lässt der Kindersegen nach, dh, die Ansicht viele Kinder sichern den Lebensabend, erweisst immer mehr zum Trugschluss, denn die kinder wollen nicht mehr dei Alten ernähren, sondern sich selber ein Leben aufbauen, dh, immer weniger und immer widerwilliger geben die kinder Geld zuhause ab, die jungen haben mx 1-2 Kinder, denn Kinder kosten in den anderen Ländern echt und viel Geld, eine gute Schule kann sich eh nur die Mittelschicht leisten ( ich hab für 1Kind monatlich 450.000 IR bezahlt, das Einkommen schankt zwischen 1-2 Millionen, dazu kommt eine Aufnahmegebühr von 5-8 Mio , dazu kommen Kosten für Schuluniformen und Tests , läuft alles extra) also, um den Status zu wahren, hat man 1 Kind, wenn Indien diese Kinderexpolsion hat, zeigts ganz einfach, dass das Volk nicht in der Wirklichkeit angekommen ist 1
Im Artikel ist davon die Rede, dass das Elterngeld bei uns in Deutschland ja nichts gebracht hätte. Immer wenn ich solche Sätze lese, frage ich mich, was man denn rauchen muss, um auf die Idee zu kommen, dass jemand ausgerechnet wegen ein bisschen Elterngeld seinen beruflichen und finanziellen Absturz in Kauf nehmen könnte. Ein starker Kinderwunsch scheint mir da doch die sinnigere Erklärung zu sein. Fakt ist, dass Kinderlosigkeit in Deutschland auch noch mit einem höheren Einkommen und Karriereschüben belohnt wird, wohingegen Eltern mit hohen Einkommensverlusten und allen erdenklichen Hemnissen zu rechnen haben, und das obwohl sie es doch sind, die den Kinderlosen die Rente "mitbezahlen" (auch wenn es das in dieser Form nicht mehr so schnell geben wird). Dass sich junge, gut ausgebildete Menschen, die langfristig denken können, natürlich nicht mit einem Elterngeld abspeisen lassen, kann da doch nicht ernsthaft wundern. Unser transferlastiges System kann kein gerechtes Steuer- u. Rentensystem und auch keine Betreuungsinfrastruktur ersetzen. Und kinderlose Ehepaare steuerlich zu bevorteilen, Eltern die gleichen Rentenansprüche, wie Kinderlosen zu gewähren, ist eine Frechheit.
Das die Geburtenrate in Deutschland geringer ist als die Sterberate ist ein Zeichen der Hoffnung, das sich die Bevoelkerungsexplosion vielleicht irgendwann doch Zuegeln laesst. Deutschland wird nicht aussterben. Auch wenn die Bevoelkerung schrumpft, wird sich das irgendwann auch wieder einpendeln und dann entweder stabil bleiben oder wieder leicht steigen. Das der gegenwaertige Trend ein Problem darstellen sollte, erkenne ich nicht. Wenn das System so gestrickt ist (Rente etc.), das es eines Bevoelkerungswachstums bedarf, zeigt das da etwas falsch laeuft und stellt ein grosses Problem dar! Der Reflex sollte nicht sein die Politik so zu aendern, das die Menschen wieder mehr Kinder bekommen, sondern das System so zu reformieren, das Bevoelkerungswachstum nicht mehr von Noeten ist! Ziel muss es sein das jedes Land der Welt eine stabile oder ruecklaufige Geburtenrate hat, da sonst die schiere Groesse der Weltbevoelkerung in absehbarer Zeit die groesste Naturkatastrophe darstellt, die jede andere (auch die Erderwaermung und ihre Folgen) in den Schatten stellt. China hat das Problem erkannt und mit seiner drastischen Ein-Kind-Politik Gegenmassnahmen ergriffen. Man kann darueber streiten, ob das der richtige Weg ist, aber das Beispiel Deutschland zeigt, das es auch anders (von selbst?) geht. Generell scheint es so zu sein, das die Geburtenraten der westlichen Industrienationen weitgehend stabil sind (leicht steigen oder fallen), waehrend sie in Asien nach wie vor explodieren. Wie Hoimar von Dithfurt schon richtig erkannt hat, sind die Menschen scheinbar nicht in der Lage ein exponentielles Wachstum intuitiv richtig einzuschaetzen. Das die Kultur dort so zu sein scheint, das Kinderkriegen durch den sozialen Druck zu Pflicht wird, ist dramatisch und wird sich wohl so schnell nicht aendern. Die Folgen werden in 30 bis 40 Jahren schon deutlich spuerbar sein, fuerchte ich.
Ein wichtiger Faktor sollte nicht vergessen werden: nämlich die ganz unterschiedliche Lebenserwartung hier und in Südasien. Dank medizinischer Versorgung und Abwesenheit von Kriegen haben wir in der westlichen Welt eine fast astronomische Lebenserwartung im Gegensatz zu Südasien. Die vielen Kinder müssen dort auch den "Schwund" ersetzen. Man muss auf mehrere Pferde setzen, wenn man im Alter durchgebracht werden will, falls man überhaupt alt wird. Außerdem können Menschen mit Bildung und Ausbildung im Leben viel mehr erwirtschaften, als Menschen, die ihre Kindheit mit Betteln verbringen müssen und nie die Aussicht haben, besser zu leben als von der Hand in den Mund. Über persönliches Glück sagt das aber überhaupt nichts aus.
Eigentlich gibt es doch in Indien immer weniger Mädchen und wohl schon ganze Dörfer mit alleinstehenden Männern? Wahrscheinlich ist das der wahre Grund, warum "plötzlich" das Verheiratetsein und Kinderhaben so hoch im Kurs stehen.
Asiaten sind halt kinderlieb, was man von den Deutschen leider nicht immer sagen kann. Den Unterschied kenne ich aus eigener Erfahrung und empfinde es als Privileg, dass ich meine Kinder in Asien bekommen habe und dort mit ihnen leben durfte, als sie klein waren. Die Toleranz, die Gutmütigkeit, ja, Gleichmut und die Liebe Kindern gegenüber sind unvergleichlich. Asiaten sind generell Familienmenschen durch und durch. In diesem Land wird die Lebensplanung vor allem finanziellen Überlegungen untergeordnet. Man will keine Risiken eingehen, alles muss auf finanziell sicheren, soliden Beinen stehen. Es ist doch typisch, dass auch hier im thread Wörter wie Kinderliebe oder Familiensinn kaum gefallen sind. Statt dessen wird die Geburtenrate bei den Asiaten zum Teil sehr herabfallend kommentiert. Die deutsche Gesellschaft ist für meinen Geschmack in vielerlei Hinsicht zu rational und zu materialistisch eingestellt. Das Leben ist mehr als nur eine Kosten- Nutzenrechnung.
Ok, da habe ich mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt und natürlich haben auch die Väter Pflichten ihren Kindern gegenüber, und das Selbe, was ich über die Mütter geschrieben habe, betrifft natürlich auch die Väter. Was ich sagen will ist einfach, dass man sich bei der Lebensplanung in etwa auf das Kind einstellen und Rücksicht nehmen soll - und bei manchen Berufen vielleicht eher auf eine Familie verzichten, weil sie darunter leidet. Was mir bei der ganzen Sache auch noch auffällt ist, dass anscheinend immer weniger Leute bereit und in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen. Wenn es immer mehr allein erziehende Elternteile gibt, weil die Eltern sich irgendwann nicht mehr verstehen, frage ich mich schon, woran das liegt. Ok, da kann man jetzt wahrscheinlich auch so argumentieren, früher haben die Leute keine unehelichen Kinder bekommen, bzw. sich nicht scheiden lassen, es war eine Schande, etc. aber ich glaube es liegt auch daran, dass die Leute immer egoistischer werden und schon mit kleinsten Fehlern des anderen nicht mehr klarkommen. Bei manchen Leuten hat man echt den Eindruck, sie heiraten nur aus einer Laune heraus, ohne sich wirklich zu überlegen, ob das das Richtige für sie ist und - schlimmer - sie bekommen auch Kinder nur aus einer Laune heraus (und das betrifft nicht nur die sogenannte "Unterschicht"). Wenn es heutzutage immer mehr Kinder gibt, die psychische Verhaltensauffälligkeiten zeigen, hat das wahrscheinlich auch seine Gründe...
Also, ich selber bin ständig von Schwiegermutti mit diesem Thema schier in den Wahnsinn getrieben worden und wir sind keine Südasiaten, sondern Süddeutsche *zwinker - hängt das damit zusammen?*. Macht Kinder, Kinder, Kinder - sie dachte kaum darüber nach, ob man vielleicht aus gesundheitlichen Gründen oder eine andere Lebensauffassung von Partnerschaft hat oder nicht. Zudem bin ich ein Mensch, der sich immer vorab Gedanken macht, und nicht blind in was reinrennt, was letzten Endes sich nur als Sackgasse entpuppt. Als wir dann endlich nach drei Jahren Ehe einen Sohn hatten, drehte man den Spieß in der Familie gegen uns um, weil man dann nicht mit uns zufrieden war, weil wir aufgrund der Zeit der Kinderpflege nicht mehr ganz soviel arbeiten konnten. So hatten wir eine Weile sehr wenig Geld und die Hilfe unserer Familie bestand darin, dass Schwiegereltern uns für ihre Hilfe als Arbeiter einspannten - sie redeten von da an mit uns, wie Sklaven. Ich denke, genau diese Zeiten dürften für alle Menschen endlich vorbei sein, sich durch die "Hierarchie" der Familie kaputt machen zu lassen. Diese Shizophrenie ging von ein- und derselben Person aus. Meine Familie liebe ich, und ich persönlich würde nach meinem Ärger in meiner weiteren Verwandschaft nie jemanden derart bedrängend, sie oder ihn nach der Fruchtbarkeit zu fragen. Andere Länder, andere Sitten - dennoch ist dies eine Distanzlosigkeit, die wir hier vielleicht eher selten erfahren (so wie es uns erging). Einerseits: nun, warum soll man sich nicht darüber unterhalten, ob man Familie hat oder nicht? Wegen mir, aber es muss nicht bis in die Unterhosen hinein gefragt werden. Da mangelt es mir an Menschlich geistiger Entwicklung und Einfühlsamkeit. Meine Hoffnung für eine menschliche Zukunft ist, Kinder ja (ich liebe meinen Sohn, er ist gewollt), allerdings darf ruhig auch das Köpfchen bei der Familienplanung eingeschaltet werden. Was nützt denn eine große Familie, wenn man es kaum schafft jedem einzelnen Kind genügend Essen, saubere Kleidung und eine individuelle Schul- und Menschenbildung mitgeben zu können, weil man den Alltag mit Familie und Arbeit nicht mehr schafft? Eigentlich ist Kindersegen wunderbar, aber wenn man so bedrängt wird als Paar, wie das uns z.B. passiert ist in unserer anderen tollen westlichen Welt, dann ist es schade, sagen zu müssen, dass wir Menschen unter uns noch immer nicht tolerant genug sind, den Lebensweg des Einzelnen im Ganzen zu akzeptieren. In Südasien wird man also angemacht, wenn man nicht dauerschwanger ist - in den Industrieländern hier wird man angemacht, wenn man nach der Geburt nicht sofort wieder vollzeitig arbeitet und Geld scheffelt. Wir lieben unseren Sohn sehr, aber wenn man die Welt so sieht und innerhalb der Familie nur wegen der Fortpflanzungshäufigkeit von den eigenen Eltern quasi im Bett beim Heia-Machen beobachtet wird, wundert es auch nicht, wenn man schließlich bei einem Kind bleibt. So gilt für mich: wer viele Kinder hat - okay; und wer gar keine Kinder hat - okay. Wer sagt, ein Kind, ist kein Kind, bekommt nur mein Kopfschütteln und meinen sich abwendenden Rücken zu sehen. Jeder Mensch zählt. Da gibt es für mich keinen Unterschied. Vielleicht müssen das manche von uns noch lernen, wie jeder eine Lernaufgabe des Lebens mitbekommen hat. LG euer Leroy77
Vielleicht ergeht es Männern nicht so, ich als freiwillig kinderlose Frau werde auch hier in Deutschland schief angesehen, ausgegrenzt oder gar beschimpft (Rentenschmarotzerin, Egoistin). Erste Frage auf einem Klassentreffen: "Un wieviel Kinner hasch du?" Da erstirbt dann rasch jedes Gespräch, wenn frau zugibt, keine Kinder zu haben. Worüber soll man mit mir auch reden? Selbst wenn ich etwas zum Thema beizutragen hätte, als Kinderlose kann ich das natürlich nicht beurteilen.
Treffen sich zwei Planeten: "Du, ich habe Homo sapiens." "Igititit. Wie widerlich. Aber das geht vorüber." Wollen wir das mal hoffen. Aber wenn man diese Bildfolgen anschaut, dann hat man Zweifel. http://www.welt.de/wissenschaft/article10985978/Explosionsartiges-Wachstum-im-Zeitraffer.html
haben wir zu wenig. Kinder zu haben ist einer der Urtriebe der Menschheit und Voraussetzung des Fortbestandes unserer Art. Dabei kalkuliert die Natur immer auch ein, dass ein Teil der Nachkommen nicht überleben wird. Die westlichen Industrienationen haben sich allerdings von der Natur schon so weit entfernt, dass sie dies "verlernt" haben.