China Brennender Öltanker gesunken

Der vor einer Woche vor Chinas Ostküste havarierte Öltanker ist gesunken. Bei dem Unglück kam offenbar die gesamte Besatzung ums Leben.

REUTERS

Der seit Tagen vor der Küste Chinas treibende iranische Öltanker "Sanchi" ist gesunken. Das meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Das iranische Transportministerium hat den Tod von 30 iranischen Seeleuten bestätigt.

Zuvor hatten Rettungskräfte bereits drei Tote geborgen. Zur Besatzung gehörten 30 Iraner und zwei Bangladescher. Nach der Kollision mit einem chinesischen Getreidefrachter rund 300 Kilometer östlich von der Hafenstadt Shanghai, trieb der iranische Tanker tagelang im Meer. Immer wieder kam es an Bord zu Explosionen, das Schiff stand in Flammen.

Fotostrecke

7  Bilder
Harvarie auf Hoher See: Untergang der "Sanchi"

Seit der Kollision verlor die "Sanchi" Ladung. Der Tanker transportierte rund eine Million Barrel (je 159 Liter) Ölkondensat, ein flüssiges Erdölprodukt. Bei Berührung mit Wasser verdunstet es sehr schnell, das entstehende Gas ist hochexplosiv und giftig. Der Marktwert der Ladung betrug rund 60 Millionen Dollar.

jpz/AFP/Reuters



© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.