Schlammlawine in China: Verschüttete Schulkinder sind tot
Bei einem Erdrutsch im Südwesten Chinas sind 18 Schulkinder gestorben. Eine Schlammlawine hatte eine Grundschule und mehrere Häuser mit sich gerissen. Ein erwachsener Dorfbewohner wurde ebenfalls getötet.
Peking - Für die 18 am Donnerstag verschütteten chinesischen Schulkinder gibt es keine Hoffnung mehr: Die Kinder seien am Freitagmorgen für tot erklärt worden, teilte die Bezirksverwaltung von Yiliang auf ihrer Website mit. Am Vorabend hatten Rettungskräfte neun Leichen aus den Schlammmassen geborgen.
Am Donnerstagmorgen hatte ein durch heftige Regenfälle ausgelöster Erdrutsch eine Grundschule und drei Bauernhäuser in dem Dorf Zhenhe in einer abgelegenen Bergregion im Südwesten des Landes unter sich begraben. Ein erwachsener Dorfbewohner wurde ebenfalls getötet, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Knapp 2000 Helfer waren am Donnerstag im Einsatz, um die Erdmassen, die auch einen Fluss aufstauten, zu beseitigen. Anfang September waren bei einem Erdbeben in der Region 81 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 200.000 wurden obdachlos.
Um den wegen des Erdbebens versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen, beschlossen mehrere Schulen in dem Gebiet, die einwöchigen Ferien im Anschluss an den Nationalfeiertag am 1. Oktober zu verkürzen.
wit/AFP/dpa/dapd
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