China Schreiender Junge erschreckt Hühner buchstäblich zu Tode

Der Schrei eines kleinen Jungen hat nach Ansicht eines chinesischen Gerichts über 400 Hühner zu Tode erschreckt. Der Lärm habe die Tiere dazu gebracht, dass sie sich aus Angst gegenseitig zu Tode trampelten.


Peking - Der Vierjährige hatte sich auf einem Bauernhof in der östlichen Provinz Jiangsu vor einem bellenden Hund geängstigt, berichtet die staatliche Zeitung "Nanjing Morning Post". Daraufhin habe er sich vor ein Fenster des Hühnerstalls gestellt und geschrien. Ein Gericht habe festgestellt, der Lärm habe die Hühner derart erschreckt, dass sie sich aus Angst gegenseitig zu Tode getrampelt hätten.

Der bizarre Vorfall wurde von einem Nachbarn beobachtet. Der Junge war mit seinem Vater, der Gasflaschen an die Haushalte auslieferte, aufs Land gefahren. Das Gericht ordnete an, dass der Mann dem Besitzer der Hühner umgerechnet rund 180 Euro als Entschädigung zahlen muss.

jjc/Reuters



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