China und Philippinen: Dutzende Tote und Vermisste nach Unwettern

Heftige Regenfälle, schwere Überschwemmungen: Die Philippinen und mehrere chinesische Provinzen werden weiterhin von Unwettern getroffen. Die Behörden melden Dutzende Todesopfer, zahlreiche Menschen werden vermisst.

Überschwemmungen in Maguindanao auf den Philippinen: 26 Fischer vermisst Zur Großansicht
AFP

Überschwemmungen in Maguindanao auf den Philippinen: 26 Fischer vermisst

Peking - China leidet weiter unter schweren Überschwemmungen. Heftige Regenfälle haben in zwei Provinzen, die zudem noch mit den Folgen einer schweren Dürre kämpfen, zu Erdrutschen geführt und Häuser zum Einsturz gebracht. Mindestens 34 Menschen starben, 30 werden noch vermisst, teilten Staatsmedien am Freitag mit.

Mehr als 60.000 Menschen hatten am Donnerstag nach heftigen Regenfällen ihre Häuser in der Stadt Xianning in der Provinz Hubei verlassen müssen. 19 Menschen starben, fünf Personen wurden vermisst, wie der China News Service meldete. Das Wasser habe zwei Meter hoch in der Stadt gestanden. In der östlichen Provinz Jiangxi seien immer noch 1200 Menschen aufgrund der Fluten von der Außenwelt abgeschnitten. In Yueyang in der Provinz Hunan starben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge 15 Menschen, 25 werden vermisst.

Auch die Philippinen wurden von schweren Unwettern getroffen: Nach heftigen Überschwemmungen mit mindestens fünf Toten werden noch 26 Fischer vermisst. Die Marine suchte am Freitag nach den Vermissten, die nicht mit ihren Booten aus dem Südchinesischen Meer zurückgekehrt waren. Starke Regenfälle hatten die Suche zuvor um mehrere Tage verzögert.

Bei den Überschwemmungen nach einem tropischen Sturm kamen den Behörden zufolge ein zehnjähriger Junge in der Stadt Batangas südlich der Hauptstadt Manila sowie eine Frau auf der Insel Romblon ums Leben. Zuvor hatte das Unwetter bereits mindestens drei Menschen in der südlichen Region Mindanao das Leben gekostet.

Der Sturm "Sarika" erreichte am Freitag Geschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen erwarteten, dass er sich weiter abschwächen und am Samstag die chinesische Provinz Fujian erreichen wird.

siu/dpa/Reuters

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