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China Zahl der Erdbebenopfer steigt auf mehr als 2000

Katastrophe in China: Beben im Morgengrauen
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AFP

Sechs Tage nach dem verheerenden Erdbeben im tibetischen Hochland in Westchina ist die Zahl der Toten auf 2039 gestiegen. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, schwindet, zudem erschweren Erdrutsche und Schlammlawinen die Rettungsarbeiten in der Katastrophenregion.

Peking - In dem am vergangenen Mittwoch von dem Beben zerstörten Bezirk im tibetischen Hochland der Provinz Qinghai ist die Zahl der Todesopfer gestiegen. Bislang seien 2039 Leichen geborgen worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag unter Berufung auf die Rettungskräfte. Etwa 200 Menschen galten noch als vermisst, mehr als 12.100 wurden verletzt.

Auch am Dienstag setzten die Bergungskräfte ihre Suche nach Überlebenden fort. Obwohl verschüttete Opfer nach Angaben von Experten nach drei Tagen kaum noch eine Überlebenschance haben, konnten die Retter am Montag drei Menschen lebendig aus den Trümmern bergen, wie die Zeitung "Global Times" am Dienstag berichtete.

Auf den schweren Erdstoß der Stärke 6,9 am vergangenen Mittwoch folgten mehr als 1200 Nachbeben. Sie lösten weitere Erdrutsche und Schlammlawinen aus und erschwerten damit zusätzlich die Rettungsarbeiten. Für die nächsten beiden Tagen sagte der Wetterdienst zudem Schneestürme und Glatteis voraus.

Die chinesische Regierung hat für Mittwoch eine eintägige Staatstrauer für die Opfer des schweren Erdbebens im Westen des Landes angeordnet. Vor allen öffentlichen Gebäuden im Land und chinesischen Botschaften im Ausland sollen die Flaggen auf Halbmast wehen, alle öffentlichen Veranstaltungen zur Unterhaltung wurden abgesagt.

ala/dpa/AFP/apn/Reuters

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Google-Karte: Yushu in der Provinz Qinghai
Die schwersten Erdbeben
1960 Chile, Valdivia , Stärke 9,5
1964 Großes Alaska-Beben , Stärke 9,2
2004 Seebeben vor Sumatra , Stärke 9,1
1952 Kamtschatka, Stärke 9,0
2010 vor Maule, Chile , Stärke 8,8
1906 vor Ecuador, Stärke 8,8






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