Chronik Bluttaten an deutschen Schulen

Immer wieder gab es auch in Deutschland geplante oder ausgeführte Bluttaten. Hier eine Übersicht über die Fälle der vergangenen Jahre.


19. Februar 2002: In einer Berufsschule im oberbayerischen Freising tötet ein 22-Jähriger den Direktor und verletzt einen Lehrer schwer. Anschließend tötet der junge Mann sich selbst. Zuvor hatte der schwer bewaffnete Täter in einer Firma zwei Ex-Kollegen erschossen. Als Motiv gelten Rache und Hass.

16. März 2000: Weil er am Vortag von seinem Realschulinternat in Brannenburg (Bayern) verwiesen wurde, schießt ein sechzehnjähriger Schüler den Leiter der Anstalt in den Kopf und fügt sich dann selbst schwere Verletzungen zu. Der 57-Jährige stirbt sechs Tage später.

21. Februar 2000: In Müncheberg (Brandenburg) wird eine 16-jährige Gymnasiastin festgenommen, die ein Handgranaten-Anschlag an ihrer Schule geplant haben soll.

30. November 1999: Die Polizei nimmt in Metten (Bayern) drei Jugendliche fest, die Mordpläne gegen ihre Schulleiterin und eine Lehrerin geschmiedet hatten.

9. November 1999: In Meißen (Sachsen) dringt ein 15 Jahre alter Gymnasiast maskiert in ein Klassenzimmer ein und ersticht seine 44-jährige Lehrerin. Der Junge hatte die Tat angekündigt, er wird kurz darauf gefasst. Die tödliche Attacke löst bundesweit Entsetzen aus.



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