Freizeitlauf in USA Alles so schön bunt hier

Gelb, Blau, Grün, Pink, Orange: Wer beim "Color Run" an den Start geht, kommt vielleicht nicht verschwitzt ins Ziel, aber auf jeden Fall bunt. Dafür kann man schon mal ein weißes T-Shirt opfern.

REUTERS

Amesbury - Kilometerzeiten? Völlig überschätzt. Kondition? Absolut zweitrangig. Der Wille, sich einzusauen? Wirklich unerlässlich. Beim "Color Run", dem "Farbenlauf" in Amesbury im US-Bundesstaat Massachusetts, haben die Teilnehmer andere Prioritäten als bei normalen Freizeitläufen. Wer mitmacht, muss genau zwei Regeln beachten: Ein weißes T-Shirt ist Pflicht. Und dieses muss im fünf Kilometer entfernten Ziel möglichst farbenfroh aussehen.

Und das geht so: Nach jedem der insgesamt fünf Kilometer werden die Läufer an einer Station von Helfern mit Farbpulver beworfen. In der Summe ergibt die Mischung aus Gelb, Blau, Grün, Pink und Orange ein wildes Durcheinander. Diesen Spaß wollten sich laut der Zeitung "Newburyport News" mehr als 15.000 Teilnehmer nicht entgehen lassen.

Das Ganze birgt den Veranstaltern zufolge keinerlei gesundheitliche Gefahren. Man könne die Farben sogar essen, teilten sie mit. Das sei allerdings dennoch nicht unbedingt zu empfehlen: Man habe es selbst ausprobiert. Das Farbpulver habe überraschend viele Kalorien und hinterlasse einen kalkigen Nachgeschmack.

ulz



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