Rauch im Flugzeug: Ferienflieger muss in Stuttgart notlanden
Es sollte von Berlin nach Gran Canaria gehen, doch die 132 Passagiere landeten erstmal in Stuttgart: Ihr Flugzeug musste wegen Rauchs im Cockpit und in der Kabine auf nächsten Flughafen ausweichen. Verletzt wurde niemand, sagte ein Sprecher der Airline Condor.
Schock für Urlauber: Eine Maschine der Airline Condor musste wegen Rauchs im Cockpit und in der Kabine in Stuttgart notlanden. Niemand sei bei der außerplanmäßigen aber kontrollierten Landung am Sonntag verletzt worden, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Der Airbus 320 war mit 132 Urlaubern auf dem Weg von Berlin-Schönefeld nach Las Palmas in Gran Canaria.
"Der Kapitän hat sich aufgrund eines außergewöhnlichen Geruchs und einer Rauchentwicklung in Cockpit und Kabine entschlossen, Luftnotlage zu erklären", sagte der Sprecher weiter. Die genaue Ursache war noch unklar.
Die Reisenden verließen nach der Landung am frühen Nachmittag das Flugzeug über die Treppe und wurden mit dem Bus zum Terminal gefahren, wie es weiter hieß. "Für diesen Zeitraum wurde der Flugverkehr eingestellt", sagte ein Sprecher des Flughafens. Der unterbrochene Flug sollte den Angaben nach noch am Sonntag mit einer Ersatzmaschine aus Berlin weitergehen.
Die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, dass während des Einsatzes fünf Maschinen, die im Landeanflug waren, in der Luft bleiben mussten.
otr/dapd
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