Connors "Wetten, dass..."-Skandal: "Ich wollte nicht provozieren"

Mit einem Hauch von Nichts war Pop-Sternchen Sarah Connor am Samstagabend bei "Wetten, dass...?" auf die Bühne getreten und hatte dafür heftig Schelte einstecken müssen. Doch das will die Sängerin nicht auf sich sitzen lassen: Das Licht sei einfach nur unglücklich gefallen.

Sängerin Connor: Wollte nicht provozieren
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Sängerin Connor: Wollte nicht provozieren

Hamburg - Von den heftigen Reaktionen, die ihr Auftritt bei "Wetten, dass..." hervorgerufen hatte, sei die 21-Jährige irritiert und enttäuscht, sagte Ellen Titze von Connors PR-Agentur ESP gegenüber SPIEGEL ONLINE. Alle würden sich nur über das Outfit aufregen, niemand ihren Live-Auftritt in der TV-Show würdigen. Sarah Connor versicherte: "Ich wollte niemanden provozieren. Leider fiel das Licht etwas unglücklich von hinten darauf."

Wetten, dass sie nichts drunter trägt?
DPA

Wetten, dass sie nichts drunter trägt?

Connor sei durch ein Missgeschick ins falsche Licht gerückt worden, daher hätten die Fernsehzuschauer durch das Kleidchen mehr zu sehen bekommen, als gewünscht war, erklärte ihre Sprecherin. Während der Generalprobe hätte sich das Team nur auf Sarahs Stimme konzentriert - die Lichtprobe sei dabei einfach vergessen worden. Als dann die Scheinwerfer in der Familienshow am Samstagabend zum ersten Mal angingen, kam die böse Überraschung: Die 21-Jährige gewährte nicht nur "obenrum" tiefe Einblicke, sondern auch "untenrum".

Tiefe Einblicke auf propere Rundungen
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Tiefe Einblicke auf propere Rundungen

Nur durch die Beleuchtung sei der Eindruck entstanden, Connor trage keinen Slip. In der "Bild"-Zeitung klärte die Delmenhorsterin auf: "Natürlich hatte ich ein Höschen an - einen fleischfarbenen Slip mit durchsichtigen Trägern." Die Bremer Modemacherin Sigrid Schumacher versicherte, das durchsichtige Kleid sei ein Unikat: "Auch der Slip ist eine Maßanfertigung für Sarah."

Doch auch nach der heftigen Reaktionen - viele Zuschauer hatten empört beim ZDF angerufen, einer habe sie sogar als "Nutte" beschimpft - will sich die 21-Jährige auch in Zukunft nicht ihre Kleiderordnung ändern. Schließlich sei Connor "eine sexy Frau, eine sexy Künstlerin. Das ist schließlich ihr Stil", so ihre Sprecherin. Einen Rollkragenpulli werde sie auf der Bühne keinesfalls tragen.

Sarah Connors maßgeschneidertes Kleid kostete 3000 Euro
DDP

Sarah Connors maßgeschneidertes Kleid kostete 3000 Euro

Zur heiß diskutierten Frage, was Connor darunter getragen habe, schrieb Show-Gastgeber Thomas Gottschalk in der "Braunschweiger Zeitung", dieses Geheimnis werde er "in das Grab der Samstagabendunterhaltung" nehmen. Er müsste es eigentlich wissen. Immerhin war er "in seinem Element", so Gottschalk weiter, "als es darum ging, der Sängerin Sarah Connor unter den Rock zu gucken."

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