Nürnberg/München - Bisher gingen deutsche Behörden davon aus, dass noch elf deutsche Passagiere der "Costa Concordia" vermisst werden. Nun wurde die Zahl auf zwölf erhöht. Eine Sprecherin des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) bestätigte am Montag, dass es nach der Havarie der "Costa Concordia" vor der toskanischen Küste einen "Vermisstenfall in Bayern" gebe.
Das bedeute aber nicht unbedingt, dass die Person im Schiffsrumpf eingeschlossen sei, so die Sprecherin. Viele Passagiere hätten, ohne sich amtlich registrieren zu lassen, die Heimreise auf eigene Faust angetreten.
Bei der zwölften vermissten deutschen Person handele es sich um eine 52-Jährige aus der Nähe von Nürnberg, berichtete der Radiosender "Antenne Bayern". Der Sender beruft sich dabei auf einen Bericht einer Freundin, die ebenfalls an Bord des Kreuzfahrtschiffs gewesen sei, sich aber habe retten können.
Insgesamt werden nach Angaben der italienischen Küstenwache 29 Menschen vermisst.
siu/dpa/dapd
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