Costa Rica Viertes Baby der Sechslingsgeburt gestorben

Nach der ersten Sechslingsgeburt in Costa Rica ist ein viertes Baby gestorben. Die beiden noch lebenden Kinder befinden sich in kritischem Zustand.


Am frühen Montagmorgen ist in der Hauptstadt San José bereits das vierte der am 17. Mai geborenen Sechslingskinder gestorben. Der kleine Junge sei einer Infektion erlegen, berichtete die Zeitung "La Nación" unter Berufung auf das Krankenhaus.

"Es gab seit Freitag Komplikationen und der Gesundheitszustand des Babys verschlechterte sich. Am Sonntag erlitt es einen Schock und starb in der Nacht", sagte Klinikdirektorin Olga Arguedas.

Zuvor waren bereits drei seiner Geschwister an multiplem Organversagen und anderen Komplikationen gestorben. Die zwei überlebenden Babys befinden sich in einem kritischen Zustand.

Die costa-ricanischen Sechslinge waren in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt gebracht worden und wogen bei ihrer Geburt nur zwischen 900 und 1100 Gramm.

Die Folgen einer Frühgeburt sind Unreife und Untergewicht. Die Babys müssen auf der Intensivstation behandelt und über eine Nasensonde ernährt werden. Weil sie ihre eigene Körpertemperatur kaum halten können, sind sie aufgrund des unreifen Immunsystems sehr anfällig für Infektionen.

ala/dpa



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