Dänemark Privates U-Boot in Ostsee gesunken

Vor der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ist ein 18 Meter langes U-Boot untergegangen - auf einer Probefahrt. Die Marine konnte den Besitzer retten.

Peder Madsen mit seinem U-Boot (2008)
DPA

Peder Madsen mit seinem U-Boot (2008)


Ein privates dänisches U-Boot ist vor der Küste Kopenhagens gesunken. Sein Besitzer, Erfinder Peder Madsen, konnte noch rechtzeitig von dem untergehenden Schiff gerettet werden, wie die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Marine berichtete.

Demnach hatte ein Rettungstrupp mit zwei Hubschraubern und drei Marinebooten in der Nacht die Suche aufgenommen, nachdem das Schiff nicht wie geplant nach Kopenhagen zurückgekehrt war. Die Retter fanden das U-Boot am späten Morgen in der Køge Bugt südlich der Hauptstadt. Ursprünglich hatte die Marine mitgeteilt, man habe das U-Boot schwimmend entdeckt.

"Ich war auf einer Probefahrt und habe ein paar Dinge an dem U-Boot getestet. Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen", wurde Madsen zitiert. Die 18 Meter lange und 40 Tonnen schwere UC3 Nautilus war im Mai 2008 erstmals ausgelaufen.

wit/dpa/AP



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