Unsichere Bank Frau verbrennt sich Hinterteil - Klage gegen Dallas Cowboys

Dass eine Bank zur Gefahr werden kann, weiß ein jeder Finanzjongleur. Aber so? Eine Frau setzte sich an einem Sommertag in den USA auf ein Exemplar aus schwarzem Marmor und verbrannte sich gehörig das Hinterteil. Nun klagt sie auf Schadensersatz.

Stadion der Dallas Cowboys: Eine heiße Bank wurde Jennelle Carrillo zum Verhängnis
Getty Images

Stadion der Dallas Cowboys: Eine heiße Bank wurde Jennelle Carrillo zum Verhängnis


Dallas - Bei eisigen Temperaturen hat die Zunge nichts an Metall verloren, das weiß jedes Kind. Im Sommer ist die urbane Welt von derlei Gefahren frei - sollte man meinen. Doch aus dem Fall einer Frau in Texas lässt sich neues lernen: An heißen Tagen sollte man schwarze Bänke meiden.

Jennelle Carrillo war auf dem Weg zu einem Football-Spiel, es war Mitte August 2010, 38 Grad. Bevor sie das Stadion der Dallas Cowboys betrat, wollte sie sich noch einmal setzen und entschied sich für eine Bank, schwarzer Marmor, scheinbar ungefährlich.

"Es gab dort keine Schilder, die davor hätten warnen können, sich bei der Hitze auf die Bank zu setzen", schreibt Carrillos Anwalt, Michael Wash, in seiner Klage. Ein Bankgeheimnis also, hinter das Carrillo erst kam, als sie sich setzte.

Billige Schadenfreude ist nicht angebracht, dazu waren die Folgen zu ernst: Sie erlitt nach Angaben ihres Anwalts Verbrennungen dritten Grades, ihr musste Haut transplantiert werden. Carrillo hat den Club und seinen Besitzer auf Schadensersatz in unbestimmter Höhe verklagt. Eine Entscheidung des Gerichts steht noch aus.

bim



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