Frankfurt am Main Rauch im ICE - 250 Reisende müssen Zug verlassen

Unerwarteter Zwischenstopp: Weil in einem ICE in Richtung München der Rauchmelder anging, mussten 250 Reisende den Zug verlassen. Vier Personen wurden verletzt.

Blick auf einen ICE der Deutschen Bahn (Symbolbild)
DPA

Blick auf einen ICE der Deutschen Bahn (Symbolbild)


Wegen Rauchs in einem ICE haben rund 250 Reisende in Frankfurt am Main den Zug vorsichtshalber verlassen müssen. Der Zug auf der Strecke von Dortmund nach München habe an der Station Niederrad gehalten, nachdem ein Rauchmelder in einer der Bordtoiletten angegangen sei, sagte ein Bahnsprecher. Die Passagiere seien in Bussen zum Frankfurter Hauptbahnhof gebracht worden oder mit der S-Bahn dorthin gefahren.

Die Frankfurter Feuerwehr teilte zu dem Einsatz über Twitter mit, die Einsatzkräfte hätten vor Ort nicht die Ursache für die Rauchentwicklung feststellen können. Sie hätten aber mehrere Personen untersucht, die Rauch eingeatmet hatten. Die Ursache werde weiter untersucht, sagte der Bahnsprecher. Insgesamt wurden vier Zugbegleiter durch Rauchgase verletzt.

Auch mehrere Polizeistreifen waren vor Ort im Einsatz. Der Bahnhof Niederrad war für eine halbe Stunde gesperrt worden. Durch den Vorfall kam es bei insgesamt 33 Zügen zu Verspätungen.

bam/dpa/AFP



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