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Nacktfilme: Auch deutsche Kinder unter den Opfern der kanadischen Firma Azov

Der Fall Edathy machte die kanadische Firma Azov bekannt: Sie verkaufte kinderpornografisches Material. Nach SPIEGEL-Informationen bot Azov auch Filme mit deutschen Kindern an, die ein Pädophiler in Brandenburg produzierte.

Die kanadische Filmfirma Azov, zu deren Kunden der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy gehörte, vertrieb auch zahlreiche Aufnahmen nackter Kinder aus Brandenburg. Das zeigen bisher unbekannte Justizakten aus Kanada und Deutschland.

Gedreht wurden die Filme von einem aus Berlin stammenden Pädophilen, der sich das Pseudonym "Thomas Leroy" gab und mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt wurde. Bei den Ermittlungen gegen Azov fanden die kanadischen Ermittler auch eindeutig kinderpornografische Aufnahmen der Jungen aus Brandenburg.

Der Macher der Filme bestreitet gegenüber dem SPIEGEL, in Kontakt mit der kanadischen Firma gestanden zu haben. Diese habe "Raubkopien" seiner Nacktfilme vertrieben. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Kanadische Ermittler hatten Kundendaten von Azov an deutsche Kollegen übergeben. Es folgten Hunderte Ermittlungsverfahren gegen Käufer mutmaßlich kinderpornografischen Materials. Unter den Daten fand sich auch der Name von Edathy.

Gegen ihn läuft derzeit ein Verfahren vor dem Landgericht Verden. Ihm wird vorgeworfen, mit seinem Dienst-Notebook in mehreren Fällen kinderpornografische Bild- und Videodateien aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Zudem soll er ein Buch und eine CD mit Fotos besessen haben, die die Staatsanwaltschaft als jugendpornografisch einstuft.

Mit der Firma Azov haben die Vorwürfe aber nichts zu tun: Das Material, das er von Azov bezog, stufte die Staatsanwaltschaft letztlich als legal ein, es ist folglich nicht Gegenstand des Prozesses in Verden.

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insgesamt 11 Beiträge
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1. Kinder- Nachtfilme....
EvaBaum 27.02.2015
auf Super8 gibt es auch vom mir, wurden damals in den 1970er Jahren gedreht, in Jugoslavien, von meinne Eltern. Ob ich das BKA anrufen soll? Oder hatte ich damals doch einen Bikini an, oder war die Kamera da garnicht dabei? Mal im Ernst, das mit den angeblichen Kinderpornos, die dann doch nur FKK- Filme sind ist einfach nur noch lächerlich!
2. Wie kommt man(n) im Netz an illegale Quellen?
Demokrator2007 27.02.2015
Genau so und genau das macht auch die Gefahren im Netz aus.
3. Alles in einen Topf?
iasi 27.02.2015
Da wird nun scheinbar nicht mehr unterschieden zwischen Nacktaufnahmen und sexuellen Handlungen an Kindern? Unterscheidet man denn nicht zwischen einer Ohrfeige und brutalste Gewalt, die fast zum Tode führt? Wie müssen sich wohl die Opfer fühlen?
4. Als ob
wolf15 28.02.2015
es einen Unterschied macht welche Nationalität die betroffenen Kinder haben ...
5.
Lagrange 28.02.2015
ist doch vollkommen wurscht ob die Kinder aus Deutschland, Frankreich, Amerika oder Afrika kamen, an denem sich hier vergangenen wurde. Das macht die Tat weder besser noch schlechter. Die ganze Sache ist schlicht weg eine große Schweinerei. Die Konsumenten können meist ja gar nichts für ihre Neigungen. Von ihnen kann man aber erwarten, dass sie ihr Problem erkennen und eine Therapie beginnen. Den Filmemachern und alle anderen, die mit solchen Filmen Geld verdienen, gehören gnadenlos und mit voller Härte bestraft. Kein Mitglied meinerseits
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