Oldtimer-Rennen in Rheinland-Pfalz Unfall mit zwei Toten bei Deutschland-Rallye

Tragisches Ende eines Oldtimer-Rennens: In der Nähe von Trier sind bei einem Wettkampf im Rahmenprogramm der Deutschland-Rallye zwei Menschen ums Leben gekommen. Ausrichter ADAC hat eine Wertungsprüfung abgesagt, will die Veranstaltung aber am Sonntag fortsetzen.


Trier - Bei der Deutschland-Rallye in Trier ist es am Samstag zu einem tragischen Unglück gekommen. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung kam es zu einem tödlichen Unfall eines Oldtimer-Fahrzeugs, zwei Menschen starben.

Ein Sprecher des ADAC bestätigte gegenüber SPIEGEL ONLINE, es handele sich um Fahrer und Beifahrer eines historischen Sportwagens vom Typ Triumph TR 7. Beide Opfer sollen aus Holland stammen. "Das Fahrzeug ist von der Straße abgekommen", sagt der Sprecher. Verletzte habe es keine gegeben. Beamte der Polizeiinspektion Baumholder hätten die Unfall-Ermittlungen auf der abgesperrten Rennstrecke aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach sei eingeschaltet.

Der Unfall sei gegen 14.30 Uhr kurz hinter der Sprungschanze "Gina" passiert, an der die Autos rund 40 Meter weit fliegen. Nach dem Sprunghügel sei das Auto von der Fahrbahn abgekommen und verunglückt. Beide Männer seien noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlegen.

Wie der ADAC weiter bestätigte, wurde die für den späten Nachmittag angesetzte 14. Wertungsprüfung der zur Rallye-WM gehörenden Deutschland-Rallye abgesagt. Die beiden letzten für Sonntag geplanten Prüfungen sollen jedoch wie vorgesehen stattfinden.

Die Deutschland-Rallye ist eine Motorsport-Veranstaltung, die vom ADAC ausgetragen wird. Seit 2000 ist Trier der Start- und Zielort.

ric/max/dpa



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insgesamt 40 Beiträge
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wupperhippo 24.08.2013
1. Umsicht ist gefragt
Hoffentlich nutzten hier keine Spinner das Forum um gegen den Motorsport zu Felde zu ziehen. Das gehört hier nicht hin! Unsere Gedanken sollten den Angehörigen gelten!
Mogamboguru 24.08.2013
2. Fahrlässig
Oldtimer und Youngtimer, die nicht von erfahrenen Profis, sondern von Amateuren und Hobby-Rennfahrern gesteuert werden, auf einer Strecke mit einem Sprunghügel fahren zu lassen, an dem die Fahrzeuge bis zu 40 Meter weit fliegen, ist absolut fahrlässig. Ich gehe davon aus, dass die Staatsanwaltschaft in deiser Sache gegen den ADAC als Veranstalter wegen fahrlässiger Tötung ermitteln wird.
noodles64 24.08.2013
3. rip
motorsport is dangerous
Stabhalter 24.08.2013
4. ja ja
Zitat von sysopGetty ImagesTragisches Ende eines Oldtimer-Rennens: In der Nähe von Trier sind bei einem Wettkampf im Rahmenprogramm der Deutschland-Rallye zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Ausrichter ADAC hat die Veranstaltung vorerst abgebrochen. http://www.spiegel.de/panorama/zwei-tote-bei-deutschland-rallye-a-918422.html
solche Veranstaltungen sind so unnötig wie Pest und Cholera,vielleicht merkt man sich das beim ADAC.
wirklick 24.08.2013
5. Kaum zu glauben
Das ist ja kaum zu glauben, dass es bei der Rallye eine Sprungschanze gibt, bei der die Autos 40m weit fliegen. Das würde ja ein normales Auto schon nicht verkraften, eine Oldtimer schon gar nicht. Ist das eine Zeitungsente?
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