Tier macht Sachen Waschbär verfängt sich in Blitzableiter - Feuerwehreinsatz

Waschbär in Zwangslage
DPA

Waschbär in Zwangslage


Ein Waschbär in Baden-Württemberg hat einen gebrauchten Tag erwischt: Erst blieb das Tier an einem Blitzableiter klemmen - dann verlief die Befreiung eher schmerzhaft.

Der Fall zeigt: Glück ist relativ. Im Südwesten Deutschlands herrscht an diesem Wochenende angenehmes Frühlingswetter: Sonne, kein Regen - und vor allem kein Gewitter. In diesem Sinn hatte der Waschbär im baden-württembergischen Rudersberg Glück. Danach aber hatte das Tier eine kleine Pechsträhne.

Erst verfing sich der Waschbär auf einem Hausdach in der Ortschaft rund 35 Kilometer nordöstlich von Stuttgart im Blitzableiter und löste damit einen Feuerwehreinsatz aus. Bewohner hatten die Retter am frühen Samstagmorgen verständigt, berichtet der stellvertretende Gesamtkommandant Frank Ehmann.

Die Feuerwehr rückte daraufhin mit neun Leuten samt Leiter an. "Als er das gemerkt hat, hat er sich dann offenbar doch noch einmal angestrengt", sagte Ehmann. Mit Erfolg, allerdings einem ziemlich schmerzhaften. Der Waschbär befreite sich selbst aus der misslichen Lage - und plumpste prompt von dem zehn Meter hohen Hausdach.

Beim Sturz war dem Tier wiederum das Glück hold. Der Waschbär überstand ihn offenbar ohne größere Verletzungen. Die Feuerwehr habe ihn danach zwar nicht mehr gesehen, sagte Ehmann. "Anwohner haben aber gesagt, er sei auf der Wiese davongelaufen."

fdi/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.