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Didcot A in England: Vier Tote bei Kraftwerkseinsturz befürchtet

Es gibt keine Lebenszeichen: Noch immer werden in den Trümmern des eingestürzten englischen Kraftwerks drei Menschen vermisst. Die Rettungskräfte gehen vom Schlimmsten aus.

Nach dem Einsturz eines stillgelegten englischen Kraftwerks gehen Rettungsmannschaften von insgesamt vier Toten aus. Es gebe keine Lebenszeichen von drei Menschen, die nach wie vor unter den Trümmern lägen, sagte ein Offizier der Rettungskräfte. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie noch am Leben sind." Man habe die Familien bereits unterrichtet.

Das etwa zehn Stockwerke hohe Gebäude des ehemaligen Kraftwerks Didcot A westlich von London sei am Dienstag teilweise eingestürzt, "während ein beauftragtes Abrissunternehmen daran arbeitete", teilte die Energiefirma RWE npower mit, die zum deutschen RWE-Konzern gehört. Was die Ursache für das Unglück sei, werde ermittelt.

Bereits Stunden nach dem Unglück hatten die Behörden von einem Toten gesprochen. Fünf Verletzte lagen weiterhin im Krankenhaus, befanden sich aber nicht in kritischem Zustand, hieß es. Die ganze Nacht hindurch hatten Spezialisten vergeblich mit Spürhunden in den Trümmern nach Überlebenden gesucht.

Das Gas- und Kohlekraftwerk Didcot A ist seit Frühjahr 2013 nicht mehr in Betrieb. Im Sommer 2014 waren die Kühltürme, die über Jahrzehnte ein Wahrzeichen der Stadt gewesen waren, gesprengt worden. Dem Betreiber zufolge soll Didcot A noch in diesem Jahr komplett abgerissen werden.
Ein erheblicher Teil des Gebäudes stürzte ein Zur Großansicht
REUTERS

Ein erheblicher Teil des Gebäudes stürzte ein

brt/dpa

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