Naturkatastrophen: Die verheerendsten Wirbelstürme der USA

Der Tornado in Oklahoma ist kein Einzelfall. Immer wieder fordern Wirbelstürme in den USA Dutzende, gar Hunderte Tote. Eine Übersicht über die zehn verheerendsten Tornados seit 1900.

Washington - Besonders in den Frühlingsmonaten kommt es immer wieder zu den starken Wirbelstürmen. Eine Übersicht über die zehn verheerendsten Wirbelstürme seit dem Jahr 1900 - die Daten stammen von der Nationalen Wetter- und Ozeanografiebehörde in Washington.

  • 695 Tote: 18. März 1925 in den Bundesstaaten Missouri, Illinois und Indiana.
  • 216 Tote: 5. April 1936 in Tupelo, Mississippi.
  • 203 Tote: 6. April 1936 in Gainesville, Georgia.
  • 181 Tote: 9. April 1947 in Woodward, Oklahoma.
  • 158 Tote: 22. Mai 2011 in Joplin, Missouri.
  • 143 Tote: 24. April 1908 in Amite, Louisiana, und Purvis, Mississippi.
  • 116 Tote: 8. Juni 1953 in Flint, Michigan.
  • 114 Tote: 11. Mai 1953 in Waco, Texas.
  • 114 Tote: 18. Mai 1902 in Goliad, Texas.
  • 103 Tote: 23. März 1913 in Omaha, Nebraska.

fab/AP

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 19 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Unangepasste Bausubstanz?
synde 21.05.2013
Wann endlich passen die US-Amerikaner die Bauweise für ihre Eigenheime und Schulen endlich den extremen Energiestärken der Stürme, Orkane, ... an? Fehlt es an Steinen oder der Fähigkeit mit Steinen zu bauen? In Bangladesh hat man zwar Fähigkeit mit Beton zu bauen, aber keine fähigen Kontrolleure. Bei uns hat man Fähigkeit mit allen Rohstoffen zu bauen, auch korrekte Kontrolleure, aber kaum Voraussehen, dass auch bei uns die Energie der Stürme zunimmt.
2.
sabaidii 21.05.2013
Die US-Amerikaner sollten endlich mal anständige massive Häuser bauen anstatt der dort üblichen Bretterbuden mit dünnsten Holzgestellen. Dann fliegt vielleicht das Dach weg aber im Keller ist man geschützt. Auch wenn es brennt sind in den USA regelmäßig ganze Straßenzüge in den Vororten völlig verschwunden, aus den gleichen Gründen.
3. wundert mich auch, dass keine Schlüsse gezogen werden
dancar 21.05.2013
Zitat von sabaidiiDie US-Amerikaner sollten endlich mal anständige massive Häuser bauen anstatt der dort üblichen Bretterbuden mit dünnsten Holzgestellen. Dann fliegt vielleicht das Dach weg aber im Keller ist man geschützt. Auch wenn es brennt sind in den USA regelmäßig ganze Straßenzüge in den Vororten völlig verschwunden, aus den gleichen Gründen.
wundert mich auch, dass nicht zumindest Betonkeller gesetzmäßig vorgeschrieben werden, wo die Menschen sicher wären. Die Holzhäuser ohne Keller sind logischerweise verwundbar. Oder würde so ein Gesetz gegen den Freiheitsgedanken verstoßen?
4. Lieber Herr Sabaidii,
stefanmargraf 21.05.2013
einfach mal nichts sagen, wenn mann keine Ahnung hat! Und ihr deutsches Auto bleibt am Boden bei einem Tornado?? Ist klar, die Amis bauen Schulen und Krankenhäuser aus Holz.
5.
schienbeinschoner 21.05.2013
Mein Beileid an die Betroffenen! Bei allen rationalen und auch irrationalen Gründen für die Bauweise in der Region – es bleibt unverständlich warum es, offensichtlich, zuwenige oder zu schwer zugängliche Schutzräume gibt. Ob nun von einem Holz- & Pappe Haus gar nichts mehr übrig bleibt, oder von einem Steinhaus eine nur sehr teuer zu renovierende Ruine dürfte Geschmackssache sein – warum aber nicht jedes Haus, jede öffentliche Einrichtung oder gar jede Straßenkreuzung über einen simplen, aus Beton gegossenen Schutzraum verfügt, bleibt rätselhaft. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, mit einer derartigen Wucht von einem Tornado getroffen zu werden gering ausfällt, die Einrichtung solcher Schutzräume wäre ein Paradebeispiel für die von den Amerikanern so wenig geschätzte Fürsorge des Staates.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Panorama
Twitter | RSS
alles zum Thema USA
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 19 Kommentare

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Lexikon | USA-Reiseseite

Tornados
Definition
Tornados sind Wirbelstürme. Sie entstehen bei großen Temperaturunterschieden und treten in Mitteleuropa häufig zusammen mit Gewittern auf. Dabei stülpt sich aus der Gewitterwolke ein rüsselartiger Wolkenschlauch. In den USA erreichen Tornados im Extremfall Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometern pro Stunde - meist sind es etwa 120 Kilometer pro Stunde. Den im Volksmund gebräuchlichen Begriff Windhose benutzen Meteorologen selten, weil er das meist folgenreiche Wetterphänomen ihrer Ansicht nach verniedlicht.
Entstehung
Tornados können wegen ihres zum Teil sekundenschnellen Entstehens oft nicht vorausgesagt werden. In europäischen Breiten löst sich das Phänomen in der Regel nach wenigen Minuten wieder auf. Ein Tornado bildet sich nach Angaben von Experten nur unter bestimmten Konstellationen. Wichtige sind große Wolken, Gewitter und unterschiedliche Windrichtungen in unterschiedlichen Höhen. In diesem Gefüge entsteht eine rotierende Bewegung in der eigentlichen Wolke, die nach unten herauswächst und als eine Art Rüssel sichtbar wird.