Auktion in den USA Präsident zu versteigern

Nackt und füllig - so stellten Straßenkünstler den US-Präsidenten Donald Trump dar. Nun versteigert ein Auktionshaus die letzte Statue, die nicht zerstört oder beschmiert wurde.

Donald-Trump-Statue
AP/ Juliens Auctions

Donald-Trump-Statue


Donald Trump fürs Wohnzimmer? Wer sich eine Statue des US-Präsidenten nach Hause holen möchte, sollte bei einer Auktion in den USA sein Glück versuchen.

Die lebensgroße Straßenkunst-Statue, die den 71-Jährigen nackt zeigt, soll in den USA versteigert werden. Mehrere dieser Skulpturen waren 2016 während des Präsidentschaftswahlkampfs an öffentlichen Plätzen in verschiedenen Städten der USA aufgetaucht und dann rasch wieder von den Behörden entfernt worden.

Bei dem Werk, das nun am 2. Mai in New Jersey versteigert werden soll, handele es sich um das letzte, das während der öffentlichen Ausstellung nicht zerstört oder beschmiert worden war, teilte das US-Auktionshaus Julien's mit. Im Oktober 2016 war eine der fast identischen Statuen für knapp 22.000 Dollar (rund 18.000 Euro) versteigert worden. Für die Auktion im Mai erhofft sich Julien's 20.000 bis 30.000 Dollar.

Die Statue hat den Titel "The Emperor has no Balls" (übersetzt etwa: "Der Kaiser hat keine Eier"). Es zeigt Trump nackt, mit den Händen vor dem fülligen Bauch verschränkt. Die Statuen wurden dem Aktionshaus zufolge von einem Künstlerkollektiv namens "Indecline" angefertigt.

bbr/dpa/AP

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