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Donaldisten: Entenausflug nach Achim

Wie lebt es sich so als Comicfigur? Warum stehen in Entenhausen so viele Mülltonnen? Diesen Fragen gehen derzeit 80 "Donaldisten" in Achim bei Bremen nach.

Achim - Donald Duck und seine Familie sind in Achim bei Bremen zu Objekten einer ganz besonderen Wissenschaft geworden: Dort trafen sich am Samstag rund 80 "Donaldisten" aus ganz Deutschland zu ihrem 22. Kongreß, um das Leben in der Duck-Heimatstadt Entenhausen und das Verhalten der weltbekannten Comic-Figuren von Walt Disney zu ergründen.

Uwe Jacobsen vom Kieler Umweltschutzamt referierte über "Abfallwirtschaft und Ökologie" in Entenhausen. Eine seiner grundlegenden Erkenntnisse betrifft "die soziale Funktion der Mülltonnen" in Duckburgh, wie Entenhausen im amerikanischen Original heißt. "Mülltonnen dienen dort Flüchtenden und Verfolgten als Versteck", sagte der "Donaldist". Außerdem horte jeder Einwohner Schrott und Gerümpel, "um sich später irgendetwas daraus zu bauen, was ihm in der Not hilft".

Die "Donaldisten" sind Mitglieder der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus, kurz D.O.N.A.L.D. genannt. Ziel des 1977 gegründeten Vereins ist es, die Welt der Ducks zu erforschen und das Leben der Entenhausener nachzuempfinden. Ihm gehören 400 bis 500 Mitglieder aus dem deutschsprachigen europäischen Raum an. Inzwischen haben sie auch eine eine eigene Homepage im Internet "mit vielen Links zu amerikanischen Seiten": http://www.donald.org

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