Dortmund 20 Menschen bei Schulbusunfall verletzt

In Nordrhein-Westfalen ist ein Schulbus mit mehreren Fahrzeugen zusammengeprallt. Verursacht hat den Unfall vermutlich eine unaufmerksame Autofahrerin.

DPA

Bei einem Schulbusunfall in Dortmund sind 18 Kinder verletzt worden. Der Bus prallte mit mehreren Fahrzeugen zusammen, überrollte einen Stromkasten, streifte eine Ampel und stieß gegen eine Hauswand. Die Windschutzscheibe des Busses brach heraus. Trümmerteile vom Unfall waren auf der Straße verteilt.

Verursacher war ersten Ermittlungen der Polizei zufolge eine Autofahrerin, die aus einer Seitenstraße auf die Hauptstraße einbiegen wollte. Ein anderer Wagen habe extra angehalten, um ihn auf die Straße fahren zu lassen. Dabei habe die Abbiegerin offenbar den Schulbus übersehen. Die Fahrerin blieb unverletzt.

17 Schüler aus dem Bus erlitten leichte Verletzungen, vor allem Prellungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Zunächst war von 18 verletzten Schülern die Rede gewesen. Ein Kleinkind, das in einem der Unfallautos saß, kam mit einem Knochenbruch ins Krankenhaus. Insgesamt wurden demnach 20 Menschen in Kliniken behandelt, darunter der Busfahrer und eine Frau mit Gesichtsverletzungen.

In dem Bus saßen den Angaben zufolge 40 Grundschüler einer vierten Klasse und zwei Lehrer. Sie waren auf dem Weg zum Schwimmunterricht. Die unverletzt gebliebenen Kinder und ihre Eltern wurden in einem Gerätehaus der Feuerwehr betreut.

Erst vor rund einem Monat hatte es einen ähnlich folgenreichen Schulbusunfall in Deutschland gegeben: In der Nähe von Mannheim kam ein voll besetzter Schulbus von der Straße ab, rammte mehrere Fahrzeuge und prallte frontal gegen eine Hauswand. Fast 40 Kinder wurden verletzt.

bbr/dpa



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