Angriff auf Äthiopierin in Dresden Polizei nimmt gesuchte Hundehalterin fest

Unbekannte hetzen Hund auf Äthiopierin: Diese Meldung aus Dresden sorgte Anfang Januar für Entsetzen. Die Polizei hat nun zwei Verdächtige ermittelt.


Nach dem mutmaßlichen Angriff auf eine 19-jährige Asylbewerberin in Dresden mit einem Hund hat die Polizei zwei Verdächtige gestellt. Sie nahm die gesuchte Hundehalterin, eine 23-Jährige, sowie ihren 32-jährigen Begleiter, die mit ihrem Hund auf dem Dresdner Merianplatz waren, fest. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dresden mit.

Gegen die Frau wird demnach wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, gegen den Mann wegen Beleidigung. Der 32-Jährige soll die Äthiopierin Anfang Januar gemeinsam mit anderen beschimpft und bepöbelt haben. Laut einer ersten Mitteilung der Polizei soll die 23-Jährige dann ihren Hund auf die Asylbewerberin losgelassen haben.

Als die junge Frau fliehen wollte, habe der Hund sie von hinten angefallen und zu Boden gerissen. Bei dem Versuch, das Tier abzuwehren, wurden sie der Mitteilung zufolge gebissen. Die 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Der Vorfall hatte Entsetzen ausgelöst, auch in der Politik.

Die Polizei hat die beiden Verdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. Der Hund wurde in ein Tierheim gebracht.

fok



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.