Bayern Polizist erschießt Bullen im Supermarkt

Im bayerischen Eggenfelden türmt ein Bulle nach einem Unfall von einem Viehtransporter. Als das Tier in einem Supermarkt randaliert, greift ein Polizist zur Waffe.

Erschossener Bulle
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Erschossener Bulle


Ein wild gewordener Bulle ist in Bayern von einem Viehtransporter in einen Supermarkt geflüchtet und dort erschossen worden. Das Tier sei nach einem Unfall in Eggenfelden getürmt und habe von den Einsatzkräften nicht eingefangen werden können, teilte die Polizei mit.

Nachdem der Bulle einen Feuerwehrmann leicht verletzt hatte, stürmte das Tier in das Geschäft, das geräumt wurde. Ein Polizist erschoss schließlich das Tier. Der Schaden in dem Supermarkt wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Zweites Rind musste erschossen werden

Bei dem Unfall auf einer Bundesstraße war der Transporter aus zunächst ungeklärter Ursache umgekippt. Insgesamt flüchteten zehn Rinder von dem Anhänger. Neun Tiere konnten rasch eingefangen und in ein nahegelegenes, umzäuntes Grundstück getrieben werden.

Aus dieser Gruppe musste später auch ein weiteres Tier erschossen werden. Die Polizei erklärte auf Nachfrage, das Tier habe sich in einem Zaun verfangen. Die Entfernung zu dem Tier sei zu groß gewesen, um es durch eine Betäubungspistole ruhig zu stellen. Zugleich habe die Gefahr bestanden, dass das Tier Helfer verletzt.

Die überlebenden Tiere wurden auf einen Transporter umgeladen und zu ihrem Besitzer gebracht. Eine Kassiererin und eine Feuerwehrfrau erlitten nach Polizeiangaben einen Schock. Weitere Verletzte gab es demnach nicht.

she/dpa



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