Elbe und Ostsee Vier Menschen sterben bei Badeunfällen

Mehrere Tage suchten Rettungskräfte nach zwei vermissten Kanufahrern auf der Elbe. Jetzt wurden zwei Leichen geborgen. Auch an der Ostsee starben am Dienstag zwei Männer.

Elbe bei Kollmar
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Elbe bei Kollmar


Nach einem mutmaßlichen Bootsunfall zweier Kanufahrer auf der Elbe wurden am Morgen zwei Leichen aus dem Fluss geborgen. Ob es sich dabei um einen seit Sonntag vermissten Vater und seinen Sohn handelt, ist aber laut Polizei noch unklar.

Eine Suchaktion nach den beiden Männern im Alter von 18 und 51 Jahren war in den vergangenen Tagen erfolglos geblieben. Zeugen hatten am Sonntagnachmittag vom Ufer aus ein führerloses Boot und eine Person beobachtet, die aus dem Wasser laut um Hilfe rief.

An der Ostsee gab es am Dienstag zwei Tote bei Badeunfällen. Strandbesucher entdeckten auf Rügen einen leblosen Mann auf dem Wasser. Versuche, den 78-jährigen Brandenburger zu reanimieren, scheiterten. Die Todesursache ist laut Polizei noch unklar.

Auch bei einem 57-Jährigen aus Baden-Württemberg scheiterten die Wiederbelebungsmaßnahmen. Der Mann hatte nahe Usedom aus tieferem Wasser um Hilfe gerufen. Badegäste brachten ihn daraufhin an den Strand, wo er kurz darauf verstarb.

fek/AFP



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