Maschinenschaden Schlepper befreien havarierten Frachter

Die Unterelbe ist wieder frei für den Schiffsverkehr: Schlepper haben den havarierten Frachter "Cape Leonidas" Richtung Hamburg gezogen.

Havarierter Frachter "Cape Leonidas" bei Kollmar
DPA

Havarierter Frachter "Cape Leonidas" bei Kollmar


Die Hauptmaschine eines Frachters war in der Nacht ausgefallen, elf Stunden lang bewegte sich fast nichts auf der Unterelbe. Nun haben starke Schlepper das havarierte Schiff in den Hamburger Hafen gezogen. Andere Großfrachter, die wegen der blockierten Fahrrinne warten mussten, konnten ihre Fahrt fortsetzen.

Die "Cape Leonidas" hatte am Dienstagmorgen um 4.15 Uhr vor Kollmar Anker geworfen, war dann aber von vier Schleppern in die Hauptfahrrinne gezogen worden. Sie soll Eisenerz geladen haben. Es bestehe keine Gefahr, dass Ladung oder Treibstoff in die Elbe gelange, teilte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Hamburg mit.

Das Schiff ist der Plattform vesseltracker.com zufolge 292 Meter lang, 45 Meter breit und hat einen Tiefgang von 15,1 Metern. Die "Cape Leonidas" soll am 12. Januar im norwegischen Narvik ausgelaufen sein. Schiffe mit einer Länge bis zu 120 Metern konnten den manövrierunfähigen Frachter passieren.

mja/dpa

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