Ausreißer: Elfjähriger fährt mit Transporter hundert Kilometer

Die Polizei sucht nach dem elfjährigen Jeremie: Er ist mit dem Kleintransporter seiner Pflegeeltern ausgerissen, der Wagen wurde hundert Kilometer entfernt in Hamburg gefunden. Es ist offenbar nicht die erste Spritztour des Jungen.

Jeremie (links, Archivbild) ist mit diesem Wagen ausgerissen: Die Suche dauert an Zur Großansicht
dapd/ Polizei

Jeremie (links, Archivbild) ist mit diesem Wagen ausgerissen: Die Suche dauert an

Hamburg - Ein elfjähriger Ausreißer aus Mecklenburg-Vorpommern ist mit dem Kleintransporter seiner Pflegeeltern gut hundert Kilometer weit nach Hamburg gefahren. Er meldete sich bei seinem Großvater in der Hansestadt, wie NDR 1 Radio MV berichtete. Das habe die Pflegemutter in Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) dem Sender bestätigt.

Jeremie hält sich weiter versteckt. Hintergrund für die Flucht soll ein Sorgerechtsstreit sein. Der Elfjährige stammt aus Hamburg, seine leiblichen Eltern und weitere Verwandte leben dort. Die Beamten gehen davon aus, dass Jeremie am Dienstagabend seinen Pflegeeltern in einem unbeobachteten Moment die Autoschlüssel entwendet hatte.

Der Wagen wurde im Hamburger Stadtteil Billstedt gefunden. Er war laut einem Polizeisprecher so geparkt, dass er eine Friedhofszufahrt blockierte. Im Raum Lübtheen hatten Beamte unter anderem mit einem Polizeihubschrauber nach dem Jungen gesucht.

Jeremie ist nach Polizeiangaben schon mehrfach ausgerissen. Auch habe er Erfahrung im Umgang mit Autos: Er soll schon einmal mit einem Fahrzeug in Hamburg unterwegs gewesen sein und einen Unfall gebaut haben.

aar/dpa/AFP

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Unvollständig
kumbao 21.11.2012
Das ist so eine Meldung, die eigentlich keinen Artikel wert ist. Der Junge dürfte es derzeit ziemlich schwer haben, auch wenn aus dem Artikel keinerlei Details hervorgehen. Und genau hier liegt das Problem: entweder informiert uns der Artikel umfangreich über die derzeitige Situation des Jungen, und lässt uns so über eventuelle soziale Probleme nachdenken. Oder es läuft so wie hier, und die Kuriosität, dass ein Elfjähriger schon einen Wagen steuert, soll zum Schmunzeln und nicht weiter drüber nachdenken anregen. Das finde ich bedenklich, denn immerhin steckt hinter dieser Meldung eine ganze Geschichte.
2. Naturtalent...
egowehner 22.11.2012
er hat keinen Unfall gebaut! Das Alter ist zweitrangig! Die These ` Alles fuer alle` fuehrt unter anderem zu den laufenden Unfaellen auf Autobahnen. Nur Qualifikation sollte zaehlen - wie im Sport -, aber da sind wohl die Umsatz-Erwartungen der Industrie dagegen - wie ueblich.
3. opftionarl
Hans_Mustafa_Schimanski 22.11.2012
Das gibt das doch nicht. Dar wo ich herstamme, gibt das für Jugendlige erst ab dem 14. Jahr den PWK-Fahrschein. In Deutschland darf in der Tart schon ab dem 11. Jahr gefahren werden????! Wo kommen wir denn dar hin, daß dieser junge Junge seinen Halbeltern den Wargen klaut? Das gebe das dar wo ich herstamme in dieser Form *nicht*.
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