Emma Watson in New York: Blechmedaille fürs Bronzekleid

Die einen lieben es, die anderen lästern darüber: Bei der New Yorker Premiere des letzten "Harry Potter"-Films erschien Emma Watson in einem auffälligen bronzefarbenen Kleid. Ihre Wahl habe auch mit der Stadt zu tun gehabt, sagte die 21-Jährige.

Emma Watson: Gewagtes Schaulaufen
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AFP

New York - Das britische "Glamour"-Magazin wählte Emma Watson im Mai zur "Best Dressed Women 2011" - seither gilt die Schauspielerin als Stilikone. Watsons jüngster Auftritt auf dem roten Teppich in New York rief jedoch ein geteiltes Echo hervor.

Die 21-Jährige trug bei der Premiere des letzten "Harry Potter"-Films ein bronzefarbenes Kleid des italienisches Labels Bottega Veneta. "Sie sah aus wie eine Bronzegöttin", schrieb die britische "Daily Mail". Das Kleid sei atemberaubend - und Watson habe darin geglänzt.

Kritischer wurde Watson bei "E! Online" beäugt. Das Kleid habe ausgesehen wie ein um die Hüfte geschlungender Tarnumhang, hieß es. Aber: "Hey, jede großartige Fashionista riskiert etwas und scheitert manchmal, nicht wahr?"

"New York ist so eine Mode-Hauptstadt, da wollte ich ein bisschen die Grenzen austesten", sagte Watson. Bei der Premiere in London sei sie den sicheren, klassischen Weg gegangen. "In New York wollte ich etwas Gewagteres probieren." Sie habe ein solches Kleid noch nie gesehen, so Watson, es habe sich so dramatisch angefühlt.

Watson spielt in den "Harry Potter"-Verfilmungen die Zauberschülerin Hermine Granger. Die letzte Folge "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2" feiert derzeit international Premiere und startet am Donnerstag in den deutschen Kinos.

In einem Interview mit der "Los Angeles Times" sagte Watson, sie habe bei den "Harry Potter"-Dreharbeiten so viele schwierige Action-Szenen gedreht, dass sie sich jetzt allem gewachsen sehe. "Ich musste viele Sachen machen, die mich wirklich vorwärts gebracht haben: als Ron in meinen Armen lag, als ich von der grausamen Hexe Bellatrix gefoltert wurde, die vielen Stunts", erzählte die Britin.

"Ich musste von einem Gebäude auf den Rücken eines Drachen springen und es gab sehr technische Aufnahmen mit viel Rennen. Wenn ich das schaffe, dann werde ich wohl alles schaffen. Es war ein ziemlich gutes Training. Nichts kann mich jetzt mehr schockieren."

hut/dpa

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  • Dienstag, 12.07.2011 – 11:21 Uhr
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