Erdbeben im Himalaya Neue Lawine verschüttet womöglich 250 Menschen

Nach dem Erdbeben in Nepal mit Tausenden Toten hat es einen erneuten Lawinenabgang gegeben. Betroffen ist eine beliebte Trekking-Route nördlich von Kathmandu. Rund 250 Menschen werden vermisst.

Langtang-Gebiet nördlich von Kathmandu: Beliebte Trekking-Route
AFP

Langtang-Gebiet nördlich von Kathmandu: Beliebte Trekking-Route


Bei einem erneuten Lawinenabgang nach dem schweren Erdbeben in Nepal sind am Dienstag möglicherweise rund 250 Menschen verschüttet worden. Die Lawine sei in Ghodatabela, bei der beliebten Trekking-Route Langtang in der Nähe des Epizentrums des Bebens vom Samstag, ins Tal gerast, sagte ein Behördenvertreter.

"Diese Gegend ist ein Nationalpark, der bei Touristen sehr beliebt ist", sagte der Provinzgouverneur Uddhav Bhattari. Von daher sei es möglich, dass auch ausländische Reisende betroffen seien. Die Rettungsbemühungen seien angelaufen, würden aber vom schlechten Wetter behindert. Die Langtang-Route liegt nördlich der Hauptstadt Kathmandu.

Am Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region erschüttert, die Zahl der Toten stieg seither auf mehr als 5000 an. Das Erdbeben droht sich zur größten Katastrophe auszuweiten, die das Land je getroffen hat.

kis/AFP/Reuters



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