San Francisco - Ein vom mächtigen Erdbeben vor Japan ausgelöster Tsunami hat am Freitagmorgen (Ortszeit) die amerikanische Westküste getroffen. Die ersten Wellen trafen gegen 7.30 Uhr an den Stränden des US-Bundesstaates Oregon ein, berichtete der Radiosender KCBS. Für die gesamte Westküste war schon in der Nacht eine Tsunami-Warnung ausgerufen worden. Die Behörden warnten vor Wellen bis zu einer Höhe von zwei Metern.
Bereits Stunden zuvor waren die Menschen über Sirenen aufgefordert worden, niedrig gelegene Gebiete zu verlassen.
Der Tsunami werde vermutlich in der Nähe von Crescent City am stärksten ausfallen, sagte ein Sprecher des kalifornischen Katastrophenschutzes. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es zu einigen Evakuierungen komme.
Einwohner in besonders gefährdeten Küstenabschnitten wurden aufgerufen, in höher gelegenen Regionen Schutz zu suchen. Die Behörden warnten, die möglichen Gefahren nicht zu unterschätzen. Einige Küstenstraßen und Häfen wurden vorsichtshalber gesperrt.
Der vom Erdbeben ausgelöste Tsunami hatte bereits zuvor die zu den USA gehörenden Hawaii-Inseln erreicht. So wurden nach Angaben des Senders CNN im Norden von Maui fast zwei Meter hohe Fluten gemessen. Weil es noch dunkel war, herrschte zunächst Unklarheit über das Ausmaß der Schäden.
han/dpa/Reuters
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