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Bayerische Grenze: Erstmals 1000 Flüchtlinge an einem Tag aufgegriffen

Deutsche Politiker beklagen gern, dass Italien nicht von allen Asylbewerbern Fingerabdrücke speichert. Nun geschieht genau das auch in Bayern: Denn immer mehr Menschen kommen über die Grenze.

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Einsatz der Bundespolizei in Rosenheim (Archiv): Belastung steigt

Erstmals hat die Bundespolizei am Mittwoch dieser Woche mehr als 1000 Flüchtlinge an einem Tag bei der Einreise nach Deutschland aufgegriffen. Die steigenden Flüchtlingszahlen belasten die Bundespolizei an der bayerischen Grenze so stark, dass sie nicht mehr von allen Flüchtlingen die Fingerabdrücke speichert. Im Mittelpunkt steht das Revier Passau mit 250 bis 300 aufgegriffenen Flüchtlingen am Tag. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

In den vergangenen Jahren hatten deutsche Politiker, darunter Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, immer wieder geklagt, dass Italien Tausende Asylbewerber nach Deutschland hatte ziehen lassen, ohne vorher ihre Fingerabdrücke zu speichern. Das Bundesinnenministerium teilte auf Anfrage mit, die aktuelle Praxis verstoße nicht gegen Gesetze.

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