Nach Großbrand Europapark Rust rechnet mit Millionenschaden

Im Europapark Rust ist offenbar ein hoher Schaden entstanden. Am Tag nach dem Großbrand hat der Vergnügungspark wieder geöffnet - und Tausende kamen.

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Bei dem Brand im Europapark Rust ist nach vorläufiger Einschätzung des Unternehmens ein Millionenschaden entstanden. Genau zu beziffern sei dieser aber im Moment nicht, sagte eine Sprecherin des Parks in Baden-Württemberg.

Wie die Polizei konnte auch sie nichts zur Ursache des Brands sagen - oder dazu, wo genau das Feuer ausgebrochen war. Betroffen sei aber etwa das Kostümlager. Zerstört worden sei zudem die Indoor-Themenwelt "Piraten in Batavia". Von etwa hundert Attraktionen seien drei aktuell nicht nutzbar.

"Wir hoffen, dass wir die nicht nutzbaren Bereiche wie etwa das Fjord Rafting bald wieder öffnen können", sagte die Sprecherin. Angesichts der vergleichsweise geringen Einschränkungen, die etwa auch bei Wartungsarbeiten vorkämen, gebe es keine Rabatte für Besucher. Der Park hat trotz des Brands am Vortag geöffnet.

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Rust: Freizeitpark in Flammen

Etwa 15.000 Menschen kamen laut der Sprecherin bis Sonntagmittag. "Wir sind zufrieden", sagte sie. Der Gästeservice sprach von einem ganz normalen Tag. Die großen Achterbahnen seien in Betrieb, es liefen alle Shows.

Bei dem Großeinsatz waren 500 Rettungskräfte im Einsatz, auch Polizei und THW waren vor Ort. Die Einsatzkräfte brauchten Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Auf dem Gelände befanden sich etwa 25.000 Parkbesucher, die sich laut Polizei bei der Evakuierung tadellos verhalten hätten.

Der Europapark ist Deutschlands größter Freizeitpark. Der Betreiber rechnet in diesem Jahr nach eigener Auskunft mit mehr als 5,6 Millionen Besuchern, ähnlich wie im Vorjahr. Der Themenpark wurde 1975 eröffnet. Auf dem 95 Hektar großen Areal befinden sich mehr als hundert Attraktionen und Shows.

jpz/dpa



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