Im Taxi durch Europa Fahrgast soll Taxifahrer um 18.000 Euro geprellt haben

Von Monte Carlo nach London, weiter in die Slowakei und über Münstereifel zurück nach London: Ein Taxifahrer behauptet, ein Fahrgast sei nach einer Fahrt quer durch Europa verschwunden - ohne zu bezahlen.

Taxi  (Symbolbild)
DPA

Taxi (Symbolbild)


Ein Taxifahrer hat einen Fahrgast angezeigt, nachdem er ihn quer durch Europa gefahren habe. Demnach flüchtete der Mann ohne die Rechnung von 18.000 Euro zu bezahlen. Nun ermittelt die Polizei im nordrhein-westfälischen Euskirchen. Zunächst hatte die "Rheinische Post" über den Fall berichtet.

Der Taxifahrer aus Wien behauptet, er habe Anfang Oktober einen Fahrgast in Monte Carlo abgeholt, den er von vorherigen Taxifahrten gekannt habe. Von dort seien die beiden über Nizza und Brüssel nach London gefahren. Von dort ging es weiter nach Zilina in der Slowakei, von dort nach Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen und wieder nach London, wie der Taxifahrer berichtet.

"Die Ermittlungen dauern an"

In London habe die Fahrt enden sollen. Laut dem Taxifahrer forderte er die vereinbarten 18.000 Euro. Sein Fahrgast habe jedoch angegeben, er habe zwar das Geld, allerdings auf einer Bank in Mexiko. Deshalb seien die beiden nach Mexiko geflogen.

Dort sei der Fahrgast jedoch verschwunden. Weil der geprellte Taxifahrer kein Geld für einen Rückflug hatte, soll ihm seine Ehefrau Geld überwiesen haben. Er sei dann über Toronto und Island zurück nach London gefahren und dort wieder in sein Taxi gestiegen.

Zurück in Europa hat der Taxifahrer Anzeige bei der Polizei in Euskrichen erstattet, weil er glaubt, der Fahrgast komme aus dem Kreis. Das kann die Polizei bislang nicht bestätigen. "Die Ermittlungen dauern an", sagte ein Sprecher der Polizei.

koe



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