Der Mann muss ein echter Mary-Poppins-Fan sein. Eigentlich lässt sich nur so erklären, warum Erik Roner einen Fallschirmsprung mit einem Regenschirm gewagt hat. Oder es war einfach nur kindliche Neugier - und darin ist Roner ganz gewiss Experte.
Der Kalifornier ist nämlich Basejumper und Extremsportler. Und er lebt davon, die Dinge zu tun, von denen andere Menschen nur träumen. Roner ist Experte für sogenannte Ski-Base-Jumps, er fährt also auf zwei Brettern mit einem Fallschirm auf dem Rücken über Felsvorsprünge und stürzt sich in die Tiefe. Er hat aber auch schon der Motocross-Legende Travis Pastrana geholfen, mit einem Motorrad in den Grand Canyon zu springen.
Ein neuester Stunt ist besonders spektakulär: Mit einem mehr oder weniger handelsüblichen Regenschirm hängt sich Roner an den Korb eines Heißluftballons - und klinkt sich dann aus. Er habe, so sagt er, überprüfen wollen, ob ein solcher Schirm wirklich eine Bremswirkung hat. So viel sei gesagt: Der Schirm hatte eine Zeitlang eine gewisse Bremswirkung - dann klappte der Schirm nach oben, der Stoff verabschiedete sich. Ganz so, wie man es sich irgendwie auch vorgestellt hat.
Roner landet anschließend sicher mit einem ganz normalen, handelsüblichen Fallschirm. Und bedankt sich im Video zum Schluss artig: "Danke für die Idee, Mary Poppins".
mhe
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