Flohbiss Britin steckt Katze in Mikrowelle

Fünf Jahre Haustierverbot hat eine Britin von einem Gericht aufgebrummt bekommen. Sie hatte eine Katze in die Mikrowelle gesteckt, weil das Tier Flöhe hatte.


London - Eine Sprecherin der britischen Gesellschaft zur Verhinderung von Grausamkeiten gegen Tiere sagte, die 31-Jährige aus dem südenglischen Crawley habe vor Gericht gestanden, ihre Katze in die Mikrowelle gesteckt zu haben, nachdem sie ein Floh des Tieres gebissen habe.

"Die Katze wurde mindestens eine Minute lang gekocht", berichtete die Sprecherin. Danach habe die Besitzerin das Tier aus der Mikrowelle geholt, es jedoch aus dem Fenster geworfen, weil es heiß gewesen sei. Das gleich darauf verendete Tier habe sie im Garten vergraben.

Vor Gericht machte die Angeklagte geltend, sie habe vor der Tat ziemlich viel getrunken. Das Gericht verbot ihr für fünf Jahre, Haustiere zu halten und gab ihr zwei Jahre Bewährungszeit, bevor es über eventuelle weitergehende Strafen entscheidet.



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