Nach Amoklauf von Parkland Floridas Gouverneur fordert Polizisten an jeder Schule

Strengere Regeln beim Waffenbesitz und Polizisten an jeder Schule: Mit diesen Forderungen reagiert Floridas Gouverneur Rick Scott auf den Amoklauf von Parkland.

Rick Scott
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Nach dem Amoklauf an der Marjory Stoneman Douglas High School hat der der Gouverneur von Florida einen Plan vorgestellt, mit dem er Waffengewalt vorbeugen will. Als Konsequenz aus dem Attentat fordert Rick Scott in jeder Schule des US-Bundesstaats mindestens einen Polizisten pro 1000 Schülern zu platzieren.

Zudem will der Republikaner die Altersgrenze in Florida für den Besitz von Schusswaffen mit einigen Ausnahmen von 18 auf 21 Jahren anheben. Für Menschen mit psychischen Problemen soll der Waffenerwerb laut Scott "praktisch unmöglich" werden.

Am Valentinstag hatte ein 19-jähriger ehemaliger Schüler an einer High School in Florida 17 Menschen erschossen. Währenddessen befand sich ein bewaffneter Polizeibeamter vor dem Schulgebäude. Wie der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Broward, Scott Israel, mitteilte, blieb der Polizist draußen und tat nichts.

Unterdessen läuft in den USA eine Debatte über mögliche Konsequenzen aus dem Amoklauf, etwa in Bezug auf Einschränkungen des Rechts auf Waffenbesitz. US-Präsident Donald Trump hatte bei einem Treffen mit Überlebenden des Blutbads unter anderem vorgeschlagen, Lehrer zu bewaffnen.

bbr/AFP/AP/Reuters

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