Mehr als 140 Vermisste: Flüchtlingsboot vor Indonesien gesunken

Sechs Überlebende sollen gerettet worden sein, mehr als 140 Menschen werden noch vermisst: Vor der Küste Indonesiens ist ein Flüchtlingsboot untergegangen. Die Passagiere wollten offenbar illegal nach Australien gelangen.

Jakarta - Schiffsunglück vor Indonesien: Ein Boot mit rund 150 Menschen an Bord ist im Indischen Ozean gesunken. Unbestätigten Berichten zufolge wurden sechs Überlebende gefunden. Seenotretter seien in der Region vor der Westküste Javas, um nach weiteren Überlebenden zu suchen, sagte ein Sprecher der indonesischen Rettungsdienste.

Die australische Marine hatte am Mittwoch einen Hilferuf aufgefangen. Demnach war ein Boot mit 150 Menschen an Bord vor Java in Seenot. Die Suche blieb aber zunächst erfolglos, sagte der Sprecher.

Die Überlebenden sollen am späten Mittwoch von einem Schiff aus Bahrain an Bord genommen worden sein, etwa 30 Kilometer von der Stelle entfernt, wo der Notruf abgesetzt worden war. Nach ersten Angaben waren an Bord des gesunkenen Schiffs Flüchtlinge, die wahrscheinlich illegal nach Australien wollten.

Jedes Jahr versuchen Tausende Flüchtlinge über Indonesien nach Australien zu gelangen. Die Boote sind meist alt und völlig überfüllt.

wit/dpa

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