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Hamburg: Gewalt in Flüchtlingsunterkunft - Großeinsatz der Polizei

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Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Bergedorf: Streit eskaliert

In einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft ist ein Streit unter syrischen und afghanischen Bewohnern eskaliert. Zwei größere Gruppen gingen aufeinander los. Die Polizei rückte mit 50 Einsatzkräften aus.

In einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hamburg ist es zu Auseinandersetzungen unter den Bewohnern gekommen. Wie die Polizei mitteilte, rückten 50 Einsatzkräfte in die Unterkunft im Stadtteil Bergedorf aus.

Mehr als 200 Flüchtlinge seien bereits im Laufe des Mittwochs immer wieder aneinandergeraten, sagte ein Polizeisprecher. Schließlich hätten sich zwei größere Gruppen gegenübergestanden.

Demnach gab es bei der Auseinandersetzung zwischen den syrischen und afghanischen Flüchtlingsgruppen auch Verletzte. Bei der Auseinandersetzung seien auch Sachschäden verursacht worden - Betten und Stühle seien zu Bruch gegangen.

Der Polizeieinsatz dauerte am Donnerstagmorgen zunächst noch an. Genauere Angaben zum Anlass der Auseinandersetzung oder der Schwere der Verletzungen konnte der Sprecher zunächst nicht machen.

In den vergangenen Tagen hat es mehrere Berichte über Gewaltkonflikte in Flüchtlingsheimen gegeben. In Kassel-Calden kam es zu einer Massenschlägerei, davor hatte es ähnliche Konflikte in Suhl, Leipzig und Bonn gegeben. Politiker diskutieren nun erneut, wie Flüchtlinge am besten untergebracht werden sollen.

gam/dpa

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