Flug-Probleme Toter Schwan trifft Fußgänger, fette Krähe stoppt Bahnverkehr

Das Fliegen hat seine Tücken: In Marburg ist ein Fußgänger von einem herabfallenden Schwan getroffen worden - er war gegen eine Stromleitung geprallt. Bei Hannover hielt eine fette Krähe stundenlang den Bahnverkehr auf, weil sie beim Crash mit der Oberleitung einen Kurzschluss ausgelöst hatte.


Hamburg/Marburg - Der Himmel fiel ihm nicht auf den Kopf - aber immerhin ein toter Schwan: Ein 21-jähriger Spaziergänger war in der Nähe eines Elektrizitätswerkes im Marburg unterwegs, als er plötzlich einen Kontakt spürte. Als sich der junge Mann umschaute, sah er den toten Schwan auf dem Boden liegen, teilte die Polizei mit.

Das Tier war nach Angaben der Polizei wahrscheinlich gegen eine Stromleitung geflogen und dabei so schwer verletzt worden, dass es im Flug tot abstürzte. Der Mann wiederum blieb unverletzt.

Auch in Hannover bezahlte ein Vogel den Kontakt mit einer Stromleitung mit dem Leben - und verursachte stundenlange Behinderungen im Bahnverkehr: Die dicke Krähe war an eine Oberleitung geraten und hatte dabei einen Kurzschluss ausgelöst, wie ein Bahnsprecher mitteilte.

Bis sämtliche Störungen behoben seien und alles wieder planmäßig laufe, könnte es noch in die Nacht hinein dauern, sagte er. Am Nachmittag hatte der Bahnhof eine halbe Stunde lang gar nicht mehr angefahren werden können. Fernverkehrszüge wurden umgeleitet.

flo/dpa



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