Verbotener Wein im Handgepäck Passagier trinkt Flaschen leer - Flugverbot

Ein Fluggast brachte es nicht übers Herz, den Wein in seinem Handgepäck vor dem Sicherheitscheck wegzuschütten. Also hat er die Flaschen ausgetrunken - und damit alles nur noch schlimmer gemacht.

Weinflaschen (Symbolbild)
picture alliance / Rolf Vennenbe

Weinflaschen (Symbolbild)


Ein Mann durfte in Frankfurt am Main nicht an Bord seines Fliegers nach Bangkok, weil er getrunken hatte. In seinem Handgepäck waren bei der Sicherheitskontrolle zuvor zwei Flaschen Wein entdeckt worden. Sie waren laut Polizei als Geschenk für seine Gastgeber in Thailand gedacht.

Der 67-Jährige musste die Flaschen entsorgen, weil die Flüssigkeitsmenge gegen die Vorschriften verstieß, wie die Bundespolizei mitteilte. Er trank den Wein dann aber lieber aus. Es handle sich um einen teuren Tropfen.

Als er betrunken am Gate ankam, weigerte sich allerdings die Fluggesellschaft, ihn an Bord zu lassen. Als der Mann auf der Suche nach einer Toilette durch eine Sicherheitstür auf das Rollfeld laufen wollte, nahm ihn eine Streife der Polizei schließlich fest.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,96 Promille. Nach drei Stunden war der Rentner laut Polizei wieder so nüchtern, dass er den Flughafen verlassen konnte.

Er nahm ein Taxi in seine Heimat Baden-Württemberg. "Ich habe heute schon so viel Geld in den Sand gesetzt, da spielen Taxikosten jetzt auch keine Rolle mehr", sagte er den Beamten. Ihm droht nun laut Bundespolizei ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

jpz/AFP/dpa



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