Waldbrände in Frankreich Feuerwehr bringt 10.000 Menschen in Sicherheit

In Europa wüten Waldbrände: Tausende Menschen müssen in Frankreich ihre Häuser verlassen. In Portugal brennen Häuser ab, ganze Dörfer werden evakuiert.

AFP

Wegen der verheerenden Waldbrände in Südfrankreich haben in der Nacht zum Mittwoch rund 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Durch ein neues Feuer seien nahe der Ortschaft Bormes-les-Mimosas mindestens 400 Hektar verbrannt, teilte die Feuerwehr mit. Die Evakuierungsmaßnahmen beträfen ein Wohngebiet, in dem sich die Bevölkerung im Sommer verdopple oder verdreifache.

In Frankreich wüten derzeit mehrere schwere Waldbrände, unter anderem in der Region rund um den berühmten Badeort Saint-Tropez. In dieser Gegend liegt auch Bormes-les-Mimosas. Die Mittelmeerinsel Korsika ist ebenfalls von den Bränden betroffen.

Auch in Portugal lodern seit einigen Tagen Waldbrände. Die Flammen breiteten sich zuletzt bedrohlich aus. Am Dienstagabend kämpften rund 3300 Feuerwehrleute im Zentrum und Süden des Landes gegen die Feuer, die von brütender Hitze und Wind angefacht wurden. Rettungskräfte evakuierten rund 20 von Flammen eingeschlossene Dörfer.

Über dem Ort Freixoeiro in der Nähe der zentralportugiesischen Stadt Maçao stiegen riesige Rauchsäulen in den Himmel. In Maçao waren nach Angaben von Bürgermeister Vasco Estrela mehrere Häuser abgebrannt.

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Waldbrände in Frankreich: Feuerwehr bringt 10.000 Menschen in Sicherheit

Bereits im Juni kam es in Portugal zu schweren Waldbränden. Mindestens 64 Menschen kamen dabei ums Leben.

Seit Jahresbeginn wurden in Portugal nach Angaben des Zivilschutzes bereits 75.000 Hektar Land durch Waldbrände vernichtet. Das sei die größte Gesamtfläche der vergangenen zehn Jahre.

Video: Waldbrände wüten in Portugal

asa/AFP



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