Kirmes in Frankreich Mann stirbt bei Unfall in Karussell

Ein 40-Jähriger besucht mit seinen Kindern eine Kirmes in Frankreich. Plötzlich stürzt ein Karussell in sich zusammen - und der Mann wird aus der Gondel geschleudert.

Fahrgeschäft in Frankreich
AFP

Fahrgeschäft in Frankreich


Bei einem Unfall auf einer Kirmes in Frankreich ist ein Besucher ums Leben gekommen. Der Familienvater wurde nach Behördenangaben in Neuville-sur-Saône nördlich von Lyon aus der Gondel eines Fahrgeschäfts geschleudert. Der 40-Jährige hatte die Osterkirmes am Ufer der Saône mit seinen beiden Kindern besucht.

Bei dem Fahrgeschäft handelte es sich um ein Karussell mit 14 auf- und absteigenden Gondeln. Plötzlich seien Teile des Fahrgeschäfts in sich zusammengestürzt, sagte Vizebürgermeister Laurent Buffard. Mehrere Gondeln seien zu Boden gekracht, dabei sei der Mann hinausgeschleudert worden.

Ein achtjähriges Kind wurde bei dem Unglück verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Es schwebt nach Angaben der Behörden aber nicht in Lebensgefahr. Zwölf weitere Kirmesbesucher, die einen Schock erlitten, wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt. Die meisten von ihnen hatten den Angaben zufolge in dem Karussell gesessen.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die genaue Ursache des Unglücks zu klären, und befragte den Betreiber des Karussells. Das Rathaus ordnete nach dem Unglück an, alle Fahrgeschäfte auf der Kirmes zu schließen.

jpz/AFP

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