Frankreich Vierjähriger stirbt bei Unfall mit Mini-Motorrad

Ein vierjähriger Junge aus Ostfrankreich ist bei der Fahrt mit einem sogenannten Pocket Bike tödlich verunglückt. Das Kind saß gemeinsam mit seinem Vater auf dem Gefährt. Dieser verlor die Kontrolle und raste gegen eine Toreinfahrt.


Lille - Durch den Garten der Großeltern in den Ardennen düsten Vater und Sohn auf dem Mini-Motorrad. Der Vater verlor die Kontrolle über das Pocket Bike und prallte gegen die Toreinfahrt.

Der Vierjährige wurde bei dem Aufprall gegen das Tor geschleudert. Er trug keinen Helm und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Alle Versuche, das Kind zu retten, blieben vergeblich. Der Junge verstarb wenig später in einem Krankenhaus. Der Vater hatte seinen schwerverletzten Sohn sofort zum Arzt gebracht.

Die Staatsanwaltschaft sprach von einem "tragischen Unfall". Ermittlungen gegen den 30-jährigen Vater waren demnach nicht geplant.

Die Feuerwehr, die zur Rettung des Jungen gerufen wurde, hatte zunächst mitgeteilt, das fast fünfjährige Kind sei alleine gefahren. Erst später stellte sich heraus, dass der Vater mit auf dem Mini-Motorrad gesessen hatte.

Sogenannte Pocket Bikes sind Motorräder in Miniaturgröße. Sie sind nur etwa einen halben Meter groß und in der Regel nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

ada/AFP



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