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Fukushima-Opfer: Japan plant Gartenstadt für Umgesiedelte

Sie machen einen extrem gefährlichen Job: 300 Männer durchsuchen erstmals die Todeszone direkt um das AKW Fukushima nach Opfern. Für die Menschen aus evakuierten Orten hat Japans Premier nun einen Lösungsvorschlag - eine völlig neue Ökostadt nach deutschem Vorbild.

Fukushima: Erschwerte Leichensuche Fotos
AP

Tokio - Sie müssen schwere Trümmer heben, in tiefem Schlamm waten und zerstörte Häuser durchsuchen. 300 Männer leisten seit Donnerstag Schwerstarbeit, dick verpackt in Schutzanzügen, Gummistiefeln und Schutzmasken - mitten in der Todeszone: Einsatzkräfte haben erstmals damit begonnen, im Umfeld des Krisen-AKW Fukushima I, nach Erdbeben- und Tsunami-Opfern zu suchen. Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press sollen sie jene Leichen finden, die im Umkreis von zehn Kilometern um das Gelände liegen.

Wie die Tepco-Arbeiter auf dem Kernkraftgelände riskieren auch sie ihre Gesundheit. Denn die Strahlenbelastung rund um die AKW-Ruine ist deutlich erhöht. Schlamm, Boden, Wasser und Luft sind zudem mit radioaktiven Partikeln kontaminiert. Wer sie einatmet oder mit ihnen in Berührung kommt, riskiert eine zusätzliche radioaktive Belastung, deren Folgen nicht abzusehen sind.

Neben einem Suchtrupp seien ein Team zur Messung radioaktiver Strahlung sowie eines zur Bergung und zum Abtransport der Toten eingesetzt, meldete die Nachrichtenagentur Jiji. Sobald eine radioaktiv verseuchte Leiche gefunden sei, werde sie mit Wasser abgewaschen und dann abtransportiert, hieß es. Bisher sind über 13.300 Tote identifiziert worden. Mehr als 15.000 Menschen werden noch vermisst.

Jene Menschen aus der Region um das AKW, die die Naturkatastrophe vom 11. März überlebt haben, wohnen seit der Evakuierung der Sperrzone in Notunterkünften, teils unter katastrophalen Bedingungen. Wie lange sie dort bleiben müssen, wissen sie nicht. Vermutlich werden sie nie wieder in ihr altes Zuhause zurückkehren können, denn viele Atomexperten gehen davon aus, dass das Gebiet über die nächsten Jahre unbewohnbar sein könnte.

Wiederaufbau ist dringend nötig

Hilfe für die Menschen in den Notunterkünften um das AKW ist daher dringend nötig. Jetzt hat Japans Regierung einen ersten Lösungvorschlag vorgestellt: Eine Öko-Stadt nach deutschem Vorbild könnte zur neuen Heimat der Menschen aus der Evakuierungszone werden. Aus der Sicht von Ministerpräsident Naoto Kan könnte die umweltfreundliche Stadt im Stil der sogenannten Gartenstädte Wohnraum für bis zu 100.000 Menschen bieten. Dies meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf Kenichi Matsumoto, Sonderberater der japanischen Regierung.

Wo genau die Öko-Stadt in der Präfektur Fukushima entstehen soll, war zunächst unbekannt. Kan habe einen möglichen Ort aber bereits im Kopf, sagte Sonderberater Matsumoto. Der zuständige Rat zum Wiederaufbau der Städte werde sich voraussichtlich in seiner ersten Sitzung am Donnerstag mit dem Thema beschäftigen.

Während die Regierung fieberhaft nach Lösungen für die noch nicht bezifferbare Zahl von Evakuierten sucht, bleiben die betroffenen Menschen skeptisch. Trotz der am Dienstag verhängten höchsten Gefahrenstufe rund um den zerstörten Atommeiler wollen die meisten Japaner ihre Heimat offenbar noch nicht verlassen. In dem etwa 40 Kilometer vom Katastrophen-AKW entfernten Iitate hat sich offenbar ein 102-jähriger Mann selbst getötet. Der älteste Bewohner des Dorfes sei kurz vorher von seiner Familie über die anstehende Evakuierung unterrichtet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji am Donnerstag unter Berufung auf Behördenvertreter. Diese vermuteten, dass er aus Verzweiflung darüber, aus seinem Haus zu müssen, Selbstmord beging. Ein Behördenmitarbeiter bestätigte den Tod des Mannes. Es sei aber nicht sicher, ob er sich tatsächlich das Leben genommen habe.

Vor wenigen Tagen war die Evakuierungszone erweitert worden. Bis dahin hatte sie offiziell einen Radius von 20 Kilometern gehabt. Doch immer wieder hatten Experten gefordert, das Sperrgebiet aufgrund der hohen Strahlenbelastung zu erweitern. Den wenigen, die ihre Heimat tatsächlich verlassen wollen, fehlen aber klare Aussagen zu finanziellen Perspektiven. Die Regierung erwägt derzeit, jedem Haushalt umgerechnet 10.000 Euro Entschädigung zu zahlen.

Kaiserpaar erstmals im Katastrophengebiet

Am Donnerstag besuchten der japanische Kaiser Akihito und seine Gemahlin Michiko erstmals das von dem schweren Erdbeben und dem Tsunami verwüstete Katastrophengebiet. Nach ihrem Eintreffen in der Stadt Asahi in der Tokioter Nachbarprovinz Chiba wurden sie japanischen Medien zufolge zunächst vom Bürgermeister über das Ausmaß der Schäden unterrichtet. Anschließend fuhren sie in zwei Notunterkünfte, um den betroffenen Menschen Trost zu spenden.

Asahi liegt im Nordosten der Provinz Chiba an der Pazifikküste. Beim Erdbeben und dem Tsunami von vor knapp fünf Wochen waren dort rund 900 Häuser teils vollständig zerstört worden, fast 3000 weitere Gebäude teilweise beschädigt. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben, zwei Menschen werden noch vermisst.

Das Kaiserpaar hatte bereits zuvor Menschen in Notunterkünften besucht. Allerdings lagen diese in Tokio sowie im benachbarten Saitama und damit nicht im Katastrophengebiet. Nach Angaben des kaiserlichen Haushofamts will das im Volk sehr beliebte Monarchenpaar auch in der nächsten Woche und im Mai weitere Gebiete besuchen, darunter die am schwersten verwüsteten Provinzen Fukushima, Miyagi und Iwate.

Unterdessen hat sich der japanische Außenminister Takeaki Matsumoto bei den Pazifik-Anrainerstaaten für Informationspannen entschuldigt. Japan hatte die Botschaften seiner Nachbarn erst verspätet darüber informiert, kontaminiertes Wasser aus den Unglücksreaktoren in den Pazifik geleitet zu haben.

Mitarbeiter des Energiekonzerns Tepco pumpen seit Dienstagabend erneut hochgradig verseuchtes Wasser in einen Auffangbehälter. Tepco plant, insgesamt rund 60 Millionen Liter Wasser aus den Kellern der Reaktoren zu entfernen, berichtete Kyodo. Dies entspricht etwa dem Inhalt von 24 Olympia-Schwimmbecken mit zwei Metern Tiefe. In Block 2 wurde zudem damit begonnen, den Riss in einer Schachtwand mit Eisenplatten zu verschließen. Von einer Wasserprobe aus Block 4 erhoffen sich die Verantwortlichen Informationen über den Zustand der Brennelemente.

cib/dpa/Reuters

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1. ...
KurtFolkert 14.04.2011
Ja, Mensch. Was ist denn nun eine Ökostadt? Das erklärt jeder Volo besser als ihr -.-
2. Das ist doch schön...
bunterepublik 14.04.2011
also ich finde diese Idee einer Gartenstadt wirklich ganz toll..... Damit findet man die Opfer eines Super-GAUs wirklich ganz arg liebevoll ab...echt prima Sache....was die Japaner sich immer alles einfallen lassen....davon sollte sich rot-grün mal was abschneiden....
3.
Kamillo 14.04.2011
Die Gartenstad kommt natürlich in die vom Tsunami freigeräumte Ebene. Die MEnhiere, die auf die Tsunamigefahr seit Jahrhunderten hinweisen (siehe SPON-Artikel dazu) werden weiterhin ignoriert.
4. ach?
lalito 14.04.2011
Welches deutsche Vorbild ist denn jetzt genau gemeint? Gibt's ein Bild?
5. 10.000 € für Ihren Besitz
3of5 14.04.2011
Die Regierung erwägt also, all jene, die alles, was sie besitzen verlohren haben mit 10.000 € abzuspeisen, während Tepco nichtmal zwangsverstaatlicht wird, um zu helfen die Kosten zu decken? Ganz Japan muß löhnen, aber der AKW Betreiber kommt mit der Mindesthaftung davon? Da stimmt doch was nicht...
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Fukushima: Dauereinsatz auf der Atomruine

Von Sievert bis Becquerel: Kleines Lexikon der Strahlenmessung
Alpha-, Beta- und Gammastrahlen
Manche Atomkerne von chemischen Elementen sind instabil und zerfallen deshalb. Sie werden als radioaktiv bezeichnet. Die Zerfallsprozesse können unterschiedlicher Natur sein. Die Strahlung, die zerfallende Elemente aussenden, wird in drei Arten unterschieden: Während Alpha- und Betastrahlung aus Partikeln bestehen, handelt es sich bei Gammastrahlung um elektromagnetische Wellen, ähnlich der Röntgenstrahlung. Allerdings ist ihre Wellenlänge viel kleiner und die Strahlen sind somit extrem energiereich. Alphastrahlung besteht aus positiv geladenen Helium-Kernen, die aus zwei Protonen und zwei Neutronen aufgebaut sind. Betastrahlen bestehen aus Elektronen. Sie entstehen, wenn sich ein Neutron in ein Proton und ein Elektron umwandelt, das vom Atomkern abgestrahlt wird.
Becquerel: Einheit der Aktivität
Eine Substanz ist dann radioaktiv, wenn sie zerfällt und dabei Strahlung aussendet. Um anzugeben, wie stark eine radioaktive Substanz strahlt, benutzt man den Begriff der Aktivität (A). Sie wird in Becquerel (Bq) gemessen und gibt die Strahlung an, die eine Substanz innerhalb einer bestimmten Zeit durch Zerfall erzeugt. Per Definition entspricht ein Becquerel einem Zerfall pro Sekunde. Je schneller eine Probe zerfällt, desto intensiver strahlt sie also.
Gray: Einheit der Energiedosis
Weiß man, wie stark eine radioaktive Substanz strahlt, sagt das noch nichts darüber aus, wie sich die Strahlung auf den Körper auswirkt. Dafür ist es wichtig zu bestimmen, wie viel Energie von einer bestimmten Masseneinheit des Körpers absorbiert wird. Angegeben wird die absorbierte Energiedosis (D) in der Einheit Gray (Gy), wobei ein Gray der Energiemenge von einem Joule pro Kilogramm entspricht.
Sievert: Einheit der Äquivalentdosis
Um die biologische Wirksamkeit der radioaktiven Strahlung auf den Körper anzugeben, benutzt man anstelle der Energiedosis den Begriff der Äquivalentdosis (H). Sie berücksichtigt die Tatsache, dass verschiedene Arten von Strahlen ganz unterschiedliche Wirkungen auf den Körper haben. So ionisiert Alphastrahlung bei weitem mehr Moleküle als etwa Betastrahlen - und richtet deshalb eine größere Zerstörung im Körper an. Daher wird jede Strahlungsart mit Hilfe einer physikalischen Größe gewichtet, dem sogenannten Strahlenwichtungsfaktor. Gemessen wird die Äquivalentdosis in Sievert (Sv). Sie ergibt sich aus der Multiplikation der Energiedosis mit dem Strahlenwichtungsfaktor. 1 Sievert (Sv) sind 1000 Millisievert (mSv). 1 Millisievert sind 1000 Mikrosievert (µSv).
Sievert pro Zeit: Einheit der Strahlenbelastung
Um die Auswirkungen von radioaktiver Strahlung auf den Körper genauer einschätzen zu können, ist es wichtig zu wissen, wie lange eine bestimmte Dosis auf den Körper einwirkt. Daher wird die Strahlenbelastung meist in Sievert pro Zeiteinheit gemessen. Also etwa Millisievert pro Jahr oder Mikrosievert pro Stunde. Die durchschnittliche natürliche Strahlenbelastung liegt in Deutschland bei 2,1 Millisievert pro Jahr, also 0,24 Mikrosievert pro Stunde. Im Schnitt kommen zwei Millisievert pro Jahr durch künstliche Quellen von Radioaktivität hinzu. Den Löwenanteil dazu steuert die Medizin bei.
Von Becquerel zu Sievert: Der Dosiskonversionsfaktor
Die Strahlenbelastung von Böden oder in Lebensmitteln etwa wird in Becquerel pro Quadratmeter oder Becquerel pro Kilogramm angegeben. Doch was bedeutet dieser Wert für die Auswirkungen auf den Körper? Um eine Beziehung zwischen Aktivität und Äquivalentdosis herstellen zu können, gibt es den sogenannten Dosiskonversionsfaktor. Er hängt unter anderem von der Art der Strahlung und der radioaktiven Substanz ab, sowie von der Art, wie die Strahlung in den Körper gelangt (Inhalieren, Aufnahme durch die Nahrung). So entspricht die Aufnahme von 80.000 Becquerel Cäsium 137 mit der Nahrung einer Strahlenbelastung von etwa einem Millisievert. Der Verzehr von 200 Gramm Pilzen mit 4000 Becquerel Cäsium 137 pro Kilogramm hat beispielsweise eine Belastung von 0,01 Millisievert zur Folge. Das lässt sich mit der Belastung durch Höhenstrahlung bei einem Flug von Frankfurt nach Gran Canaria vergleichen.
EU-Grenzwerte für Nahrungsmittel
Nach der Tschernobyl-Katastrophe hatte die EU Grenzwerte für den Import von Lebensmitteln aus jenen Ländern geregelt, die durch das Atom-Unglück kontaminiert wurden. Zusätzlich hat die EU am 26. März 2011 weitere Grenzwerte für Importe aus Japan festgelegt - die Grenzen wurden jedoch als zu lasch kritisiert. Am 8. April reagierte die EU - und passte die Grenzen an japanische Normen an. Für Cäsium 134 und Cäsium 137 gilt künftig bei Lebensmitteln ein Grenzwert von 500 Becquerel pro Kilogramm. Bei Säuglings- und Kindernahrung senkte Brüssel den Grenzwert für Cäsium von 400 auf 200, für Jod von 150 auf 100 Becquerel.

Die wichtigsten Fragen zur Strahlengefahr
Was richtet Strahlung im menschlichen Körper an?
Corbis
Die Schwere der Schäden hängt davon ab, welches Gewebe wie stark von der Strahlung betroffen ist. Erste Symptome einer Strahlenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sie treten wenige Stunden nach Einwirken der Strahlung auf den Körper auf. Klingen die Symptome ab, stellt sich nach einigen Tagen Appetitlosigkeit, Übermüdung und Unwohlsein ein, die einige Wochen andauern.
Wie qualvoll eine akute Strahlenkrankheit bei hoher Dosis enden kann, zeigen die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobyl-Katastrophe. Haarausfall, unkontrollierte Blutungen, ein zerstörtes Knochenmark, Koma, Kreislaufversagen und andere dramatische Auswirkungen können den Tod bringen.
Wie verläuft eine leichte Strahlenkrankheit?
Menschen mit einer leichten Strahlenkrankheit erholen sich zwar in der Regel wieder. Doch oft bleibt das Immunsystem ein Leben lang geschwächt, die Betroffenen haben häufiger mit Infektionserkrankungen und einem erhöhten Krebsrisiko zu kämpfen.
Wie kann man sich schützen?
DPA
Im Gebiet, in dem ein nuklearer Niederschlag zu befürchten ist, kann es helfen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Gegen radioaktives Jod schützt die vorsorgliche Einnahme von Kaliumjodidtabletten. Allerdings schützt diese nur vor Schilddrüsenkrebs. Das eingenommene Jod lagert sich in den Drüsen links und rechts des Kehlkopfes an und verhindert so die Aufnahme von radioaktivem Jod. Wichtig: Jodtabletten nicht ohne behördliche Aufforderung einnehmen.
Radioaktives Jod baut sich in der Umwelt allerdings schnell ab. Gefährlicher ist radioaktives Cäsium, es hat eine längere Lebensdauer und wirkt bei Aufnahme durch die Luft oder über Nahrungsmittel im ganzen Körper. Dagegen helfen keine Pillen. Bricht ein Reaktor, wie in Tschernobyl geschehen, auseinander, gelangen großen Mengen Cäsium in die Atmosphäre und verstrahlen die Gegend, in der die Partikelwolke niedergeht, auf viele Jahre.
Was bedeutet die Maßeinheit Millisievert?
DPA/ Kyodo/ Maxppp
Sievert (Sv) ist eine Maßeinheit für radioaktive Strahlung. Ein Sievert entspricht 1000 Millisievert. Die Einheit gibt die sogenannte Äquivalentdosis an und ist somit ein Maß für die Stärke und für die biologische Wirksamkeit von Strahlung.
7000 Millisievert, also sieben Sievert, die direkt und kurzfristig auf den Körper treffen, bedeuten den sicheren Tod (siehe Grafik). Zum Vergleich: Am Montagmorgen maßen die Techniker am Kraftwerk Fukushima I eine Intensität von 400 Millisievert pro Stunde. In Tschernobyl tötete die Strahlung von 6000 Millisievert 47 Menschen, die unmittelbar am geborstenen Reaktor arbeiteten.
Wie hoch ist die Belastung im Alltag?
DPA/ NASA
Menschen sind tagtäglich der natürlichen radioaktiven Strahlung im Boden oder der Atmosphäre ausgesetzt. In Deutschland beträgt sie laut Bundesamt für Strahlenschutz 2,1 Millisievert pro Jahr (siehe Grafik). Der menschliche Organismus hat Abwehrmechanismen gegen die natürliche Strahleneinwirkung entwickelt, um sich vor diesen Belastungen zu schützen.


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