Selbst geflickte Luftmatratze Falsch repariert, fies explodiert

Die Explosion war so heftig, dass Ziegel vom Dach fielen: Ein Mann aus dem niedersächsischen Barver reparierte seine Luftmatratze mit einem Dichtmittel für Autoreifen. Beim Aufpumpen flog sie ihm dann um die Ohren - und verwüstete sein Haus.

DPA

Barver - Eine falsch geflickte Luftmatratze ist einem Mann aus Niedersachsen zum Verhängnis geworden. Beim Aufpumpen explodierte sie und richtete im Haus großen Schaden an. Ursache war offenbar ein gefährliches Gas-Luft-Gemisch: Der 41-Jährige hatte bei der Reparatur ein Dichtmittel für Autoreifen benutzt.

Durch die Explosion seien sämtliche Türen aus der Verankerung gerissen worden, sagte Polizeisprecher Frank Bavendiek. Fensterscheiben zersprangen, die tragenden Wände erlitten Risse und Ziegel flogen vom Dach. Am Haus entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro.

Der 41-Jährige wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Er habe großes Glück gehabt, dass er nur Schnittwunden erlitten habe, sagte Bavendiek.

Offenbar war das ungewöhnliche Flickmittel Auslöser des Unglücks. "Wahrscheinlich ist es durch das Gas-Luft-Gemisch und den hohen Druck zu der Explosion gekommen", erklärte Bavendiek. Die Polizei hat die Luftmatratze sichergestellt und ermittelt.

gam/dpa



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